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Bürgerin aus Gummersbach beschwert sich über Verleihung

Hella von Sinnen soll „Goldene Stadtmedaille“ wieder zurückgeben

Gummersbach - Die aus Gummersbach stammende Komikerin Hella von Sinnen habe die Auszeichnung mit der Goldenen Stadtmedaille nicht verdient, bemängelte jetzt eine Gummersbacher Bürgerin. Sie verlangt, dass die Verleihung, die bei einer SAT1-Sendung zum 50. Geburtstag der Comedian erfolgt war, rückgängig gemacht werde. Bürgermeister Frank Helmenstein denkt gar nicht daran.

Und er muss es auch nicht. Laut der Ehrensatzung der Stadt gibt es drei verschiedene Möglichkeiten der Ehrung für verdiente Bürger. Zum einen die Stadtmedaille, dann den Ehrenring, der zuletzt Heiner Brand verliehen wurde und die Ehrenbürgerwürde, als höchste Auszeichnung der Stadt. Im Gegensatz zu den letztgenannten Ehrungen bedarf es für die Verleihung der Goldenen Stadtmedaille keines Ratsbeschlusses, erklärt Siegfried Frank, Sprecher der Stadt Gummersbach. Bürgermeister Frank Helmenstein könne sie nach eigenem Ermessen und Belieben verleihen.

Die Bürgerin hatte sich unter anderem darüber echauffiert, dass die Verleihung nicht in einem angemessen Rahmen erfolgt sei und Hella von Sinnen diese Auszeichnung auch nicht verdient hätte. Nicht nur die zahlreichen Fans von Hella von Sinnen sehen das ganz anders. (oh-23.04.2009 18:09)


 


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