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Am 20. Mai fand zum Thema Morsbacher Freibad ein Rathausgespräch mit Bürgermeister Jörg Bukowski (r.) sowie Sandra Straub (l.) und Manfred Germann (2.v.l.) als Gründer der Initiative statt. Damals stellten sich die Initiatoren die Frage: Lohnt es sich zu kämpfen?
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Morsbach - Großen Zuspruch hat die Initiative zur Rettung des Morsbacher Freibads erfahren, doch zur geplanten Vereinsgründung kommt es nun doch nicht. „Wir wollten uns ausschließlich für das Freibad engagieren, damit es unseren Kindern in der Gemeinde erhalten bleibt“, betont Sandra Straub, als Initiatorin. „Dazu müssen aber alle an einem Strang ziehen“.
Und genau daran scheint es zu hapern. Die Initiative zur Rettung des Freibades fühlt sich „außen vor“, seit sie die vorgeschlagene Gründung eines Trägervereins statt eines lediglich gemeinnützigen Vereins abgelehnt hat. „Wir wollen keinen Konkurrenzverein zum bestehenden Förderverein für beide Morsbacher Bäder gründen und erst recht wollen wir uns die Rettung des Freibads nicht mit einem Trägerverein zur Lebensaufgabe machen. Unser Ziel war es, Möglichkeiten zu finden, mit möglichst geringem Kostenaufwand, viel Engagent und guten Ideen das Bad für die Kinder zu erhalten“ erklärt Sandra Straub. Aber dazu seien unter anderem umfangreiche Informationen nötig gewesen, bei deren Übermittlung es einige „Stolpersteine“ geben habe.
Doch selbst wenn es eine bessere Kommunikation zwischen allen Interessenten und Verantwortlichen gegeben hätte, sei die Finanzierung eine kaum überwindbare Hürde. Die benötigte immense Summe für Renovierung und Betrieb des Freibads sei nicht aufzubringen - jedenfalls nicht alleine von ein paar engagierten Bürgern, sieht Straub die Lage realistisch.
Die Initiative will zwar nun keinen Verein mehr gründen, bleibt dem Freibad aber als Unterstützer in allen vorgenannten Angelegenheiten erhalten. (Gina Barth-Muth-08.09.2010 14:02)
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