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Lohn-Plus für 1.980 Bauarbeiter im Oberbergischen Kreis gefordert

Mehr „Kies“ für den Bau

Eine Schippe mehr „Kies“ für den Bau: Bauarbeiter sollen 5,9 Prozent mehr Lohn bekommen. Das fordert die IG BAU. (Foto: IG BAU)
Oberberg - Mehr „Kies“ für den Bau: Die rund 1.980 Bauarbeiter im Oberbergischen Kreis sollen mehr Geld verdienen. Das fordert die IG Bauen-Agrar-Umwelt. Die Gewerkschaft will ein Lohn-Plus von 5,9 Prozent für 12 Monate erreichen. „Ein Maurer, Zimmerer oder Straßenbauer hätte dann am Monatsende gut 190 Euro mehr im Portemonnaie“, sagt Hans Peter Eschweiler.

Für den Bezirkschef der IG BAU Köln-Bonn ist die Lohn-Forderung gerechtfertigt. Denn er sieht die Baubranche im Aufwind: „Der Bau boomt. Gerade beim Neubau und Sanieren von Wohnungen sind in diesem Jahr volle Auftragsbücher zu erwarten. Mehr Profite für die Chefs und ‚Lohn-Diät‘ für die Beschäftigten - die Rechnung geht nicht auf.“ IG BAU und Arbeitgeber werden Mitte März zum ersten Mal am Verhandlungstisch zusammenkommen.

Auch der Bau-Nachwuchs soll profitieren: Für die rund 100 Bau-Azubis im Oberbergischen Kreis will die IG BAU in jedem Lehrjahr 100 Euro pro Monat mehr erreichen. Zudem sollen den Azubis bei übermäßig langen Wegen zur Berufsschule die Fahrt- und Übernachtungskosten erstattet werden. „Dieses Problem haben wir auch bei den Baustellen: Die liegen oft jotwede. So, dass Übernachtungen nötig sind. Es wird höchste Zeit, dass Bauunternehmer den Beschäftigten dann eine vernünftige Unterkunft stellen und diese auch bezahlen“, so Hans Peter Eschweiler. (red.-09.03.2016 13:07)


 


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