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Johanniter-Mitarbeiter Frank Schaefer und Jens Stube werben in NRW

Oberbergische Superhelden

Oberberg - Models achten in der Regel auf ihre schlanke Linie. „Darum gab es bei unserem Fotoshooting zartes Lammfleisch mit leckerem Gemüse“, scherzt Jens Stube, Pflegedienstleiter im Johannes-Hospiz Oberberg in Wiehl. Der Krankenpfleger aus Reichshof-Wildbergerhütte hatte im vergangenen Dezember bei der Entstehung der Kampagne „Helden gesucht“ der Johanniter in Nordrhein-Westfalen mitgewirkt. In Dortmund sind dabei 40 Johanniter-Mitarbeitende aus der Pflege vom Fotografen Oliver Haupt von der Berliner Agentur Heldisch als Superheldinnen und -helden in Szene gesetzt worden. Seit Mitte Februar werben die Johanniter nun mit diesen Motiven landesweit um neue Mitarbeitende in der Pflege.

Mit rotem Cape ist Jens Stube jetzt auf Großflächenplakaten in ganz Nordrhein-Westfalen zu sehen - unter anderem in Kehlinghausen bei Bielstein. „Ich suche einen Kollegen, der die wichtigste Pflegetechnik beherrscht: zuhören“, steht auf dem Plakat in der Sprechblase neben ihm. Als Superheld ist auf Werbemotiven auch Frank Schaefer, Leiter der Johanniter-Tagespflege in Wiehl abgebildet. „Das Fotoshooting hat richtig Spaß gemacht“, sagt der Krankenpfleger aus Overath. Im Übrigen habe er sich in sogenannter Kinski-Schraube präsentiert: „Dabei stellt man einen Fuß vor und dreht sich in gebeugter Position in die Kamera.“

Frank Schaefer findet es gut, dass Mitarbeitende anstelle von professionellen Models fotografiert worden sind: „Das ist authentischer, und für uns Pflegende ist es eine schöne Wertschätzung.“ Denn der Pflegeberuf bringe echte Herausforderungen mit sich und verlange eine hohe soziale Kompetenz, sagt Schaefer: „Einen eintönigen Berufsalltag kenne ich nicht, geistigen Stillstand gibt es nicht.“ Auch sein Kollege Jens Stube aus dem Hospiz ist gerne ein Superheld: „Es ist ein schönes Gefühl, wenn man täglich im persönlichen Kontakt zu den Menschen steht und ihnen helfen kann.“

„Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels kehrt sich das Verhältnis der Bewerbung bei der Pflege um: Nicht sie bewerben sich bei uns, sondern wir bewerben uns bei den Fachkräften“, sagt Steffen Lengsfeld, Vorstand der Johanniter im Regionalverband Rhein.-/Oberberg. Um neue Kolleginnen und Kollegen wird daher mit 500 Euro Starterprämie, 13 Monatsgehältern, 29 Tagen Urlaub sowie Fortbildungs- und Karrierechancen geworben. Mehr zu der Kampagne gibt es unter www.suchen-helden.nrw

Die Johanniter zählen zu den Unternehmen in Deutschland, die die besten Karrierechancen bieten. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung von DEUTSCHLAND TEST, die im Nachrichtenmagazin FOCUS (Ausgabe 45/2016) veröffentlicht worden ist. Die Johanniter erreichten danach Platz 2 unter den bewerteten Unternehmen in der Kategorie „Gesundheit und Soziales“. In der Gruppe der großen Arbeitgeber in der Sozialwirtschaft mit mehr als 2000 Beschäftigten belegen die Johanniter sogar den Spitzenplatz. Für das jährliche Arbeitgeber-Ranking waren mehr als 2000 Unternehmen aus 22 Branchen bewertet worden. (red.-15.02.2017 15:03)

Frank Schaefer


Jens Stube






 


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