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Schreiben an Straßenverkehrsamt, den Landesbetrieb Straßen NRW und die Stadt Waldbröl

Anwohner kämpfen für die Beseitigung des Unfallschwerpunktes in Bröl/Thierseifen

Waldbröl-Bröl - Die Anwohner beklagen, dass an der Kreuzung L 339 (Oberbrölstraße) - K 26 (Thierseifener Straße) seit dem Jahr 2000 40 Verkehrsunfälle polizeilich aufgenommen worden seien, einige davon mit erheblichen Personenschäden, 37 durch Nichtbeachtung der Vorfahrt. Hinzu kommen die vielen kleineren Unfälle mit Blechschäden, die unter den Beteiligten selbst geregelt wurden und viele, viele Beinaheunfälle.

Alle bisherigen Bemühungen, für Abhilfe zu sorgen, seien gescheitert. Mehrere Verkehrsschauen hätten in der Folgezeit keine oder nur nicht wirksame minimale Veränderungen gebracht. Beim letzten schweren Verkehrsunfall - wieder missachtete ein PKW-Fahrer die Vorfahrt - schleuderte der vorfahrtsberechtigte PKW über den Gehweg und erfasste eine Bröler Fußgängerin, die schwer verletzt wurde.

„Wir, die Anwohner von Bröl und Thierseifen haben inzwischen einen Zorn entwickelt auf die zuständigen Behörden wegen ihrer Untätigkeit. Wir sind es leid, immer wieder Unfallgeräusche (quietschende Reifen, Aufprallgeräusche, Schmerzensschreie) ertragen, immer wieder Erste-Hilfe-Leistungen erbringen und Schäden bei den Grundstückseigentümern an der Einmündung hinnehmen zu müssen“, berichten Gerald Arnold und Jürgen Hennlein, die als Anwohner eine Unterschriftensammlung gestartet haben.

„Wir fordern deshalb, umgehend ein Stoppschild (Verkehrszeichen 206) an der Thierseifener Straße aufzustellen und die stichprobenartige Überwachung der Einhaltung des Haltegebots.
Sollten wieder einmal unsere Forderungen unerhört bleiben, werden wir uns juristische Schritte vorbehalten“, fordern die Initiatoren in einer Unterschriftensammlung. (red.-17.03.2017 12:32)


 


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