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Hochwasserschutz und Wasserabgabe in Trockenzeiten

30 Jahre Wupper-Talsperre

Offizielle Einweihung am 11.11.1987 (Foto Wupperverband)
Nordkreis - Sie ist die zweitgrößte Talsperre des Wupperverbandes und ging vor 30 Jahren in Betrieb: die Wupper-Talsperre mit einem Fassungsvermögen von 25,6 Mio. Kubikmetern. Seitdem erfüllt die Wupper-Talsperre, die am Schnittpunkt der Stadtgebiete Remscheid, Radevormwald und Hückeswagen liegt, wichtige Aufgaben für die Wasserwirtschaft in der Region

Sie ist die zweitgrößte Talsperre des Wupperverbandes und ging vor 30 Jahren in Betrieb: die Wupper-Talsperre mit einem Fassungsvermögen von 25,6 Mio. Kubikmetern. Seitdem erfüllt die Wupper-Talsperre, die am Schnittpunkt der Stadtgebiete Remscheid, Radevormwald und Hückeswagen liegt, wichtige Aufgaben für die Wasserwirtschaft in der Region: „Wenn es viel regnet oder die Wupper durch Schneeschmelze viel Wasser führt, leistet die Wupper-Talsperre im Verbund mit weiteren Talsperren an der oberen Wupper Hochwasserschutz für die unterhalb liegenden Gebiete“, erläutert Jürgen Fries, Betriebsleiter der Brauchwassertalsperren beim Wupperverband. Davon profitiert insbesondere auch die Stadt Wuppertal.

In Trockenzeiten nutzt der Wupperverband das gespeicherte Wasser, damit die Wupper nicht trocken fällt und mindestens 3,5 Kubikmeter Wasser pro Sekunde am Referenzpegel in Wuppertal führt. Neben den wasserwirtschaftlichen Aufgaben ist die Talsperre heute auch für die Erholung und Freizeitgestaltung der Menschen und als Lebensraum für Tiere und Pflanzen von großer Bedeutung.

Die Wupper-Talsperre wurde von 1982 bis 1987 gebaut und am 11. November 1987 im Beisein des damaligen Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen, Johannes Rau, feierlich eingeweiht. Der Bau der Talsperre kostete seinerzeit 235 Mio. DM. Das Land NRW unterstützte das Bauprojekt mit einem Zuschuss von 103 Mio. DM für den Hochwasserschutz.

Wupper-Talsperre hat sich bewährt

Als die Talsperre gebaut wurde, war dies zunächst ein erheblicher Einschnitt sowohl für die Natur als auch für die dort lebenden Menschen. 750 Menschen mussten in dem Gebiet, in dem sich heute die 227 Hektar große Wasserfläche befindet, ihre Häuser verlassen. Ein Schritt, der sicherlich vielen Betroffenen sehr schwer gefallen ist.

Doch u.a. die Erfahrung aus den extremen Hochwässern der Jahre 1890, 1905, 1925/26 und 1946 aber auch Trockenjahre, z. B. 1959, hatten den Wupperverband und seine Mitglieder sowie die Behörden in dem Vorhaben bestärkt, mit der Wupper-Talsperre den Hochwasserschutz und auch die Wasserabgabe maßgeblich zu verbessern. Seit ihrer Inbetriebnahme hat sich die Wupper-Talsperre schon vielfach in nassen Monaten und auch Trockenphasen bewährt.

Dammbaustelle im Jahr 1986 (Foto Wupperverband)
Talsperrenbetrieb lädt ein: Führung am 25. Oktober

Anlässlich des Jubiläums lädt der Talsperrenbetrieb des Wupperverbandes interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einer Führung ein.

Die Führung findet am Mittwoch, 25. Oktober, um 11.00 Uhr statt und richtet sich an Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene.

Da die Teilnehmerzahl auf 25 Personen begrenzt ist, ist eine Anmeldung erforderlich. Die Anmeldung ist bis zum 20. Oktober möglich und erfolgt über das Anmeldeformular auf www.wupperverband.de unter Termine.

Die Führung ist kostenlos und dauert ca. 2 Stunden. Treffpunkt ist der Wanderparkplatz am Staudamm der Wupper-Talsperre in Krebsöge / Rader Straße.

Besichtigt wird auch der Kontrollgang im Staudamm, daher sind 350 Stufen zu überwinden. Eine gute Kondition, feste Schuhe und wetterfeste Kleidung sind für die Führung erforderlich. (red.-04.10.2017 13:04)















Dammbaustelle im Jahr 1986 (Foto Wupperverband)




 


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