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Baustelleneinrichtung läuft - Erster Bauabschnitt bis Ende 2018 abgeschlossen

Neubau in Lichtenberg startet in die heiße Phase

Ansicht des Baugeländes nach Abschluss des ersten Bauabschnittes im Laufe des Jahres 2018 (Grafik: Montaplast)

Über die Montaplast GmbH
Die 1958 in Morsbach (Oberbergischer Kreis) gegründete Montaplast GmbH steht als regionales mittelständisches Unternehmen für inzwischen fast sechs Jahrzehnte Erfahrung in der Fertigung von Kunststoff-Präzisionsteilen und -Systemen - zunächst für Haushaltsgeräte, heute für die Automobilindustrie. Am Morsbacher Hauptstandort sind viele hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig. Mit weiteren Produktionsstandorten in den USA, China und Indien sowie zahlreichen Niederlassungen ist Montaplast heute auf den internationalen Automobilmärkten vertreten.
Morsbach-Lichtenberg - Im Gewerbepark „Lichtenberg Nordwest“ startete Montaplast Mitte Oktober in die heiße Phase des Bauprojektes für eine neue Produktionsstätte. Auf einem Baufeld von insgesamt 120.000 Quadratmetern sollen laut derzeitiger Planung bis Ende 2019 neun Hallen sowie ein Verwaltungsgebäude und die Lehrwerkstatt entstehen. Künftig werden dort bis zu 1.000 Mitarbeiter beschäftigt sein werden.

Um dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen, hat der Automobilzulieferer die Vorbereitung des Baufeldes bereits Anfang 2017 abgeschlossen. Nach erteilter Genehmigung und Auftragsvergabe folgt nun die Einrichtung der Baustelle. Dazu wird das gesamte Grundstück in diesen Tagen mithilfe eines Bauzauns komplett eingezäunt. Mit der Anlieferung von mehreren Baucontainern sowie Baggern und Baumaschinen ist dann die Grundlage für die nächsten Bauphasen gelegt.

In diesen Tagen startet bereits der Bodenaushub für die Kelleranlagen, in denen Technik, Versorgungsgänge und der Wassertank für die Sprinkleranlage ihren Platz finden. Mitte 2018 sollen die ersten fünf Hallen stehen, die der Logistik, Montage, Konfektion und als Lager dienen werden. Auch die Außenanlage wird im kommenden Jahr weitgehend fertig sein. Die Bauarbeiten an einer weiteren Halle für die Spritzgussfertigung werden noch im Jahr 2018 aufgenommen.

Ermöglicht wird dieser rasante Fortschritt durch den Bau mit Fertigteilen, die parallel zu den einzelnen Bauphasen in Hamminkeln bei Wesel und Liebenau bei Hannover produziert werden. „Wir sind uns dennoch bewusst, dass der Zeitplan ambitioniert ist“, so Projektleiter Josef Wagener von Montaplast. „Man muss natürlich immer bedenken, dass die zeitliche Planung neben dem Wetter von einer Vielzahl von Faktoren abhängt und sich dementsprechend verschieben kann. Aber wir sind optimistisch.“

An Sonn- und Feiertagen sowie nachts bleiben die Maschinen grundsätzlich stehen. „Das ist für uns selbstverständlich“, so Frank Schlieber, Geschäftsführer bei Montaplast. „Wir haben bereits bei einem Bürgerinformationsabend im März verdeutlicht, dass uns ein gutes Verhältnis zu unseren Nachbarn wichtig ist. Daher wollen wir an diesen Tagen auch niemanden mit Baustellenlärm belästigen.“ Auch darüber hinaus will das Unternehmen die Unannehmlichkeiten für die lokale Bevölkerung möglichst gering halten. So wurde das gesamte Baufeld des ersten Bauabschnittes geschottert, um Verschmutzungen der umliegenden Straßen weitestgehend auszuschließen.

„Das Engagement von Montaplast zur Verständigung mit der Nachbarschaft ist lobenswert“, kommentierte Jörg Bukowski, Bürgermeister der Gemeinde Morsbach. „Ein Unternehmen, dass nicht nur einen entscheidenden Beitrag zum Wirtschaftswachstum unserer Region leistet, sondern dem darüber hinaus der offene Dialog mit der Bevölkerung am Herzen liegt, ist keine Selbstverständlichkeit“.

Um den Austausch über das Bauvorhaben auch weiterhin zu gewährleisten, plant Montaplast kontinuierliche Informationen für die Anwohner. Zudem hat Montaplast bereits im März 2017 ein Bürgertelefon für Fragen und Anregungen rund um das Projekt eingerichtet. Unter der Rufnummer 02294 691 1317 können Anwohner von Montag bis Freitag (09 bis 15 Uhr) Kritik oder Hinweise loswerden. Außerhalb der Bürozeiten ist die Telefonnummer auf einen Anrufbeantworter umgeleitet, der regelmäßig abgehört wird. (red.-27.10.2017 06:44)


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