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2016 landeten 80 Kinder und Jugendliche mit Alkoholvergiftung im Krankenhaus

Weniger Komasäufer in Oberberg

Oberberg - Die Zahl alkoholbedingter Klinikaufenthalte von Kindern und Jugendlichen ist in Oberberg gesunken. Dennoch bleibt das Rauschtrinken bei Schülern ein Problem. Nach aktuellen Informationen der DAK-Gesundheit landeten im Jahr 2016 80 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus.

Nach bislang unveröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes in NRW sank die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2015 um 2,4 Prozent.

„Viele Jugendliche überschätzen sich und glauben Alkohol gehört zum Feiern und Spaß haben dazu“, sagt Wolfgang Brelöhr, von der DAK-Gesundheit in Gummersbach. „Eine regionale Alkoholprävention ohne erhobenen Zeigefinger bleibt für uns unverzichtbar, damit sich die Entwicklung auch dauerhaft auf unsere Region überträgt und die Zahl der Klinikbehandlungen deutlich zurückgehen.“ Besonderen Anlass zur Sorge bereitet Experten allerdings der Alkoholmissbrauch bei den jüngeren Mädchen und Jungen. In der Altersgruppe der 10- bis 15-Jährigen mussten in der Region 11 Kinder in einer Klinik behandelt werden.

Kampagne „bunt statt blau“ 2018

Zur Aufklärung setzt die Krankenkasse auch 2018 die erfolgreiche Kampagne „bunt statt blau - Kunst gegen Komasaufen“ im oberbergischen Kreis fort. Beim bundesweiten Wettbewerb werden Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren aufgerufen, mit Plakaten kreative Botschaften gegen das Rauschtrinken zu entwickeln. Auch die Schulen in der Region wurden angeschrieben und zur Teilnahme eingeladen. An der mehrfach ausgezeichneten Präventionskampagne gegen Alkoholmissbrauch nahmen seit dem Jahr 2010 mehr als 87.000 junge Künstler teil. Weitere Informationen über die Aktion gibt es im Internet unter www.dak.de/buntstattblau . (red.-27.11.2017 14:15)


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