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In der kalten Jahreszeit rollt eine Grippewelle übers Land

Besonders Risikogruppen sollten sich schützen

Auch Sozialdezernent Ralf Schmallenbach ließ sich vorsorglich impfen. (Foto: OBK)
Oberberg - Vielen Menschen ist noch die schwere Grippesaison aus dem Winter 2017/18 in Erinnerung. Der Piks mit dem vom Robert Koch Institut empfohlenen saisonalen Impfstoff deckt in diesem Jahr vierfach ab und umfasst somit die meisten der aktuell zirkulierenden Grippeviren.

Die Virusgrippe ist eine der häufigsten Erkrankungen der Atemwege und überträgt sich sehr schnell, da bereits die Aufnahme kleinster durch Husten, Niesen oder Sprechen produzierter Tröpfchenmengen ausreicht um zu erkranken.

Im Winter 2017/18 erkrankten in Deutschland nachgewiesenermaßen rund 334.000 Menschen an einer echten Grippe. Es kam zu ca. 9.000000 grippebedingten Arztbesuchen und ca. 60.000 Menschen mussten aufgrund einer schweren Verlaufsform im Krankenhaus stationär behandelt werden (Quelle: Robert-Koch Institut).

Damit war die letzte Grippesaison außergewöhnlich schwer im Verlauf und in der Anzahl der Erkrankten und lag deutlich über den ebenfalls starken Grippesaisons in den Jahren 2012/13 und 2014/15.

Besonders schutzbedürftig sind Menschen mit chronischen Erkrankungen, Menschen die älter als 60 Jahre alt sind, sowie Schwangere. Zusätzlich wird für medizinisches Personal und für Menschen mit vielen Publikumskontakten eine saisonale Grippeschutzimpfung empfohlen. Die Impfung ist ab sofort mit dem aktuellen saisonalen, Vierfachimpfstoff möglich. Die Kosten werden bei entsprechender Indikation von den Krankenkassen übernommen.

Neben der möglichst frühen Impfung ab der 40. KW, sollten in der Erkältungszeit weitere hygienische Schutzmaßnahmen eingehalten werden. Empfohlen wird häufiges und gründliches Händewaschen mit Seife. Husten oder Niesen in den Ellenbogen, das sofortige Entsorgen gebrauchter Taschentücher, häufiges Lüften beheizter Räume, sowie die regelmäßige Bewegung an der frischen Luft und ein insgesamt gesunder, das Immunsystem stärkender Lebensstil. Hierzu zählen beispielsweise ausreichend Schlaf und eine gesunde, vitaminreiche Ernährung besonders in den Wintermonaten, sowie das Anfeuchten der Atemwege mit kochsalzhaltigen Lösungen. All dies kann einen vorbeugenden Effekt auf Erkrankungen der Atemwege haben.

Sollte die echte Grippe sie doch erwischen, so macht sich dies charakteristischerweise bemerkbar an einem schweren Krankheitsgefühl, plötzlich einsetzendem, hohen Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen,Husten, Halsschmerzen- und Schnupfen.

In diesem Fall hilft nur Bettruhe, fiebersenkende Mittel und viel Flüssigkeit. Im Sinne des Schutzes anderer sollten sie dann lieber zuhause bleiben und den Kontakt mit chronisch Kranken oder immunsupprimierten Patienten meiden. Weitere Informationen www.infektionsschutz.dewww.rki.de (red.-05.10.2018 20:14)


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