Herz aus dem Takt: Bundesweite Herzwochen klären über Vorhofflimmern auf

Herztag am Kreiskrankenhaus

PD Dr. Michael Petzsch, lädt zum Herztag ins Kreiskrankenhaus Waldbröl ein.(Foto: Klinikum Oberberg)
Waldbröl - Der erste Anfall kann mit heftigen Schlägen bis in den Hals hinauf, Druckgefühl im Brustkorb, Schwächegefühl und Luftnot bei sonst leichten Tätigkeiten wie zum Beispiel Treppensteigen auftreten. Das Herz schlägt dann meistens völlig unregelmäßig und schnell mit einem Puls von bis zu 160 Schlägen pro Minute: Vorhofflimmern ist mit über 1,8 Millionen Betroffenen in Deutschland die häufigste Herzrhythmusstörung eine der wichtigsten Ursachen für den Schlaganfall. Aber nicht jeder Betroffene weiß von seiner Herzerkrankung.

Die Deutsche Herzstiftung informiert in einer bundesweiten Aufklärungskampagne - an der sich auch die Klinik für Kardiologie im Kreiskrankenhaus Waldbröl beteiligt - über Ursachen, Symptome und Gefahren von Vorhofflimmern und wie man sich vor ihnen schützt. Beim Herztag am Samstag, 17. November, im Kreiskrankenhaus Waldbröl informieren Kardiologen und Neurologen über die Herzrhythmusstörungen, die verschiedenen Therapiemöglichkeiten und den aktuellen Fortschritt.

Der Chefarzt der Kardiologie in Waldbröl, PD Dr. Michael Petzsch, lädt zum 28. Mal zum Herztag in die Festhalle des Kreiskrankenhauses ein. Gemeinsam mit Dr. Michael Zimmermann, Regionalbeauftragter der Deutschen Herzstiftung, und dem Geschäftsführer des Klinikum Oberberg, Sascha Klein führt Dr. Petzsch um 9.30 Uhr in die Thematik der
Herzrhythmusstörungen ein. Dr. Udo Steiniger, Facharzt für Allgemeinmedizin, Innere Medizin und Kardiologie erläutert welche Herzrhythmusstörungen relevant sind, und welchen Beitrag jeder leisten kann, um die Rhythmusstörungen zu verhindern.

Unter dem Titel „Herz und Hirn - mutet die Kombination merkwürdig an?“ informiert Dr. Ulrich Lehmann, Leitender Oberarzt der Klinik für Neurologie am Kreiskrankenhaus Gummersbach, über den Zusammenhang von Herzrhythmusstörungen und die Gefahr, einen Schlaganfall zu erleiden.

Die technisch-elektronische Therapie der Herzrhythmusstörung stellt Dr. Helmut Roth, Leitender Oberarzt der Klinik für Kardiologie am Kreiskrankenhaus Waldbröl, vor. Die Kathetertherapie und die medikamentöse Therapie von Herzrhythmusstörungen erläutert Chefarzt Dr. Petzsch.

Alle Referenten stehen für Fragen der Besucherinnen und Besucher zur Verfügung. Zu Beginn des Herztages um 8.30 Uhr bietet die Adler-Apotheke aus Waldbröl im Foyer des
Festsaals die Möglichkeit, Risikofaktoren testen zu lassen. Außerdem stellt die Deutsche Herzstiftung ihren neuen Ratgeber „Herz außer Takt: Vorhofflimmern“ vor, der kostenfrei unter www.herzstiftung.de oder per Mail unter bestellung@herzstiftung.de erhältlich ist. (red.-08.11.2018 13:22)



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