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Konzert der Gruppe "Pink Tuesday Five"

Von Opernklängen bis Rock

Die Gruppe "Pink Tuesday Five" präsentiert einen bunten Mix von Rock und Pop über Jazz bis hin zu Opernklängen (Foto: D. Bierkämper)
Hückeswagen - Die oberbergische Band Pink Tuesday Five präsentiert am Samstag, den 12.01.2019 mit einer nicht alltäglichen und hörenswerten Besetzung ein breites Repertoire von Pop-Jazz, Latin, Funk, Rock, Klassik und Oper im Hückeswagener Kultur-Haus Zach an der Islandstraße. Einige Musiker von "Pink Tuesday Five" dürften den Zuhörern bereits durch die Auftritte der Engelsbläser im Kulturhaus bekannt sein. Beginn des Konzerts ist um 20 Uhr.

Seit Jahren war es das Konzept der Band, ohne Schlagzeug zu spielen, doch die Entwicklung des Repertoires brachte es mit sich, das Schlagzeug als sinnvolle Ergänzung zu integrieren. Die Gruppe "Pink Tuesday Five" besteht aus Bernt Laukamp (Piano, Posaune, Gesang), Klaus van Bömmel (Klarinette), Julia Wunder (Querflöte), Dietmar Kolvenbach (Tuba, Gesang) und Horst Rieger (Schlagzeug). Bernt Laukamp studierte Posaune an der Musikhochschule Köln. Nach mehreren prominenten Stationen war er von 1983 bis 2011 Posaunist der WDR-Bigband in Köln. Er ist Inspirator und Bandleader von "Pink Tuesday Five". Julia Wunder lernte als jugendliche klassische Querflöte und spielte in den 80-ern in der Folk-Band „Zidelbast“. Seit einigen Jahren ist sie in unterschiedlichen Klassik-, Pop- und Jazz-Formationen unterwegs. Neben der „normalen“ Querflöte bereichert sie den Klang der Band durch ihre Bassquerflöte.

Klaus van Bömmel (Klarinette), wie Bernt Laukamp gebürtiger Münsteraner, spielte in den 1960er Jahren in der seinerzeit besten Amateurband Münsters, der “ Swinghouse Jazzband“. Nach Jahrzehnten der Abstinenz von der Klarinette hat Laukamp ihn zufällig in Radevormwald wieder getroffen und konnte ihn motivieren, noch einmal neu zu starten. Seine Helden sind nach wie vor die New Orleans-Klarinettisten Edmond Hall und George Lewis und deren dirty-play. Dietmar Kolvenbach wuchs in der Eifel auf als Trompeter in der Dorfkapelle und als Sänger im örtlichen Kirchenchor. Zum Trompetespielen kamen verschiedene weitere Instrumente hinzu wie Posaune und Klavier. Es erfolgte ein Schulmusikstudium in Köln. Darüberhinaus absolvierte er ein Gesangsstudium bei Professor Busquier in Valencia. Hinzu kam eine jahrzehntelange Musiklehrertätigkeit in der Hauptschule „Kayjass Nr.0“ in Köln. Er spielte in verschiedenen Bandformationen, u.a. in der Uni-Bigband, „Dicke Luft“ und „Midges at work“. Seit vielen Jahren ist er vornehmlich tubistisch unterwegs. Horst Rieger, der Fünfte im Bunde, bedient das Schlagzeug. Nach Beendigung seiner beruflichen Laufbahn als Leiter der Aggertalklinik in Engelskirchen besann er sich auf frühere Tugenden und wechselte vom Rezeptblatt zum Notenblatt.

Das Klangbild ist besonders und die Spielfreude der Musiker erfreut und bereitet Spaß. Das musikalische Repertoire reicht von Opernklängen über Pop, Jazz, Latin, Funk bis hin zu Rock.

Karten zum Preis von 12 Euro im Vorverkauf gibt es in der Bergischen Buchhandlung, bei Schreib- und Bastelbedarf Cannoletta sowie online unter www.kultur-haus-zach.de . An der Abendkasse kosten die Karten 14 Euro. (red.-03.01.2019 14:25)


 


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