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Wegen anhaltender Trockenheit

Weniger Wasser aus Flüssen und Bächen entnehmen

Weil Bäche und Flüsse jetzt wenig Wasser führen, bittet das Umweltamt des Oberbergischen Kreises um sparsame Nutzung.
Oberberg - Durch die anhaltende Trockenheit der letzten Wochen führen viele Bäche und Flüsse im Oberbergischen Kreis nur noch wenig Wasser. Um die Wassermenge nicht zusätzlich zu verringern, bittet das Umweltamt des Oberbergischen Kreises um einen sparsamen Umgang.

Wer Wasser aus oberirdischen Gewässern durch Pumpen oder durch Stauvorrichtungen entnimmt, benötigt dafür eine wasserrechtliche Erlaubnis der Unteren Wasserbehörde des Oberbergischen Kreises.

Nicht erlaubnispflichtig sind Wasserentnahmen für den Gemeingebrauch ( § 19 Landeswassergesetz NRW), wie z. B. das Tränken von Tieren oder das Schöpfen von Hand mit Eimern und Gießkannen. Dies ist aber nur zulässig, wenn es sich um geringe Mengen handelt und wenn keine schädliche Gewässerveränderungen dadurch entstehen.

Beachtung der gesetzlichen Vorschriften

Inhaber von Wasserrechten müssen entgegen den sonst erlaubten Entnahmemengen Einschränkungen hinnehmen. In einem Gewässer muss so viel Wasser verbleiben, dass der Fischbestand nicht gefährdet wird. Keinesfalls darf es durch die Entnahme trocken fallen.

Bei der Wasserentnahme aus kleinen Fließgewässern mit sehr geringer Wasserführung ist davon auszugehen, dass es zu einer schädlichen Gewässerveränderung kommt und diese deshalb nicht zulässig ist.

Eine ausreichende Wasserführung in den Fließgewässern ist von größter Bedeutung, da sonst ökologische Schäden entstehen können und das Gewässer seine Selbstreinigungskraft verliert. (red.-08.07.2019 17:13)


 


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