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Palliativmedizin vor Ort stärken

Offizielle Begrüßung der neuen Chefärztin Dr. med. Ute Becker

v.l. Sascha Klein (GF Klinikum Oberberg), PD Dr. med. Michael Petzsch (ÄD Kreiskrankenhaus Waldbröl), Dr. med. Ute Becker, Dr. med. Theodor Heuer (CA der Medizinischen Klinik I am St. Bernhard-Hospital in Kamp-Lintfort). (Foto: Klinikum Oberberg)
Waldbröl - Ihre Erfolgsgeschichte sei „die lebendige Zusammenarbeit in allen Disziplinen“. Dr. med. Theodor Heuer, Chefarzt der Medizinischen Klinik I am St. Bernhard-Hospital in Kamp-Lintfort bescheinigt seiner ehemaligen Oberärztin beste fachliche Qualifikation und viel persönliches Engagement. Dankbar hatte er daher die Einladung zu einem Fachvortrag in Waldbröl angenommen.

Dr. med. Ute Becker wurde gestern offiziell in der Riege der Chefärzte am Kreiskrankenhaus Waldbröl willkommen geheißen. Die Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie, Gastroenterologie und Palliativmedizinerin hatte bereits im Sommer in Waldbröl die Leitung der Klinik für Innere Medizin, Onkologie, Hämatologie und Palliativmedizin übernommen. Hier werden Patienten in 30 stationären Betten, einer großen onkologisch/hämatologischen Ambulanz sowie in 10 Betten der Palliativstation versorgt.

Zur Klinik gehört außerdem das Schlaflabor unter Mitbetreuung einer ambulanten pneumologischen Praxis. Im Rahmen einer Fortbildungsveranstaltung hatte sich Dr. Becker den niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen nun vorgestellt. Im Gepäck hat die angehende Medizinethikerin viele Ideen: „Ich freue mich darauf, meine Erfahrungen einzubringen , Innovationen und Visionen zu etablieren.“ Im Fokus hat sie dabei die Idee, ein Palliativzentrum aufzubauen. „Es ist mir wichtig, die ‚early integration‘ zu stärken und früh zu implementieren“. Unter „early integration“ versteht man die frühzeitige Integration palliativmedizinischer Versorgung in die onkologische Therapie. Auch hier ist es wichtig, ein breit aufgefächertes Angebot vorzuhalten: Ambulante Sprechstunden, Ernährungs-/Sport- und Entspannungsprogramme für Patienten sowie psychoonkologische Unterstützung. (red.-08.10.2020 11:54)


 


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