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Überwiegend friedlicher Jahreswechsel

Es blieb aus polizeilicher Sicht weitestgehend ruhig

Symbolbild
Oberberg - Erwartungsgemäß verlief der Jahreswechsel dieses Jahr deutlich ruhiger als in den letzten Jahren. Vereinzelt begrüßten die Oberberger das Neue Jahr mit Feuerwerk, manche auch mit Hupkonzerten. Der überwiegende Teil der Bevölkerung feierte jedoch einen ruhigen Jahreswechsel. Das spiegelt sich auch in den polizeilichen Einsatzzahlen wieder.

Die Polizei stand im engen Austausch mit den örtlichen Ordnungsämtern, die in dieser Nacht verstärkt im Einsatz waren. Den vereinzelt gemeldeten Hinweisen zu möglichen Corona-Verstößen gingen die Ordnungsbehörden nach.

In Hückeswagen musste das Ordnungsamt sowohl um 21:15 Uhr als auch um 22:30 Uhr aktiv werden. In beiden Fällen wurden Ruhestörungen gemeldet. Das Gummersbacher Ordnungsamt wurde um 21:52 Uhr zu einer Ruhestörung gerufen. In allen Fällen wurde zur Ruhe ermahnt.

Bei einer Verkehrskontrolle um 23:20 Uhr auf der Kölner Straße in Gummersbach-Rebbelroth stellte die Polizei Betäubungsmittel, einen Teleskopschlagstock, eine Softairwaffe, einen abgebrochenen Baseballschläger sowie fast 100 Böller sicher. Der 19-jährige Fahrer des Wagens, ein Bergneustädter, wurde vorläufig festgenommen; er musste zudem eine Blutprobe abgeben, da ein Drogenschnelltest positiv verlief.

Um 23:40 Uhr ging eine Streifenwagenbesatzung in Waldbröl Hinweisen nach, dass Personen auf der Straße mit Böller oder Raketen schießen würden. Als die Polizisten nur wenige Minuten später eintrafen, gab es darauf keine Hinweise mehr.

Um 00:14 Uhr kam ein Hinweis, dass in Wiehl im Wiehlpark und dem angrenzenden Parkplatz Feuerwerk gezündert werden werde. Das Ordnungsamt Wiehl ging den Hinweisen nach.
In einer Polizeizelle landete ein 21-jähriger Waldbröler, der um 00:26 Uhr in der Wohnung seiner Mutter in der Brölstraße in Waldbröl randalierte. Er beschädigte das Mobiliar und verletzte seine Mutter und eine weitere Person. Da er einem Platzverweis nicht nachkam, wurde er zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen Ein Alkoholtest fiel positiv aus.

Auch in Gummersbach-Dieringhausen endeten zwei Silvesterfeierlichkeiten aprupt. Die Polizei wurde um kurz nach 1 Uhr hinzugerufen, nachdem die Gäste der getrennt veranstalteten Feierlichkeiten untereinander in Streit geraten waren. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte ein 19-jährger Gummersbacher im Rahmen des Streits zunächst versucht, mit einem Standgrill die Haustür der Nachbarn einzuschlagen. Als ihn die Anwesenden davon abhalten wollten, ergriff der 19-Jährige das Metallgitter einer Kellerschachtabdeckung und schlug damit gegen den Kopf eines 24-jährigen Gummersbachers. der dadurch leicht verletzt wurde. Die Polizei nahm den alkoholisierten 19-Jährigen mit zur Wache. Im Rahmen seiner Festnahme beleidigte er die Einsatzkräfte mehrfach. Er musste eine Blutprobe abgeben und die restliche Nacht zur Ausnüchterung in einer Gewahrsamszelle verbringen. Auf ihn wartet nun eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung.

Unbekannte haben in der Nacht, gegen 2:15 Uhr, mehrere Kanaldeckel im Bereich der ARAL-Tankstelle in der Brückenstraße ausgehoben. Noch bevor es zu einem Unfall kam, wurde die Gefahrenstelle entdeckt und beseitigt. Hinweise zu möglichen Verursachern nimmt die Polizei unter der Rufnummer 02261 81990 entgegen.

In Wipperfürth hat ein Mann um 3 Uhr schwere Verletzungen erlitten, weil sein 30-jähriger Nachbar ihn mehrfach mit einem Staubsaugerschlauch geschlagen hatte. Beide Personen waren alkoholisiert. Der 30-Jährige musste eine Blutprobe abgeben und blickt nun einem Strafverfahren entgegen. Sein verletzter Nachbar wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Um 1:30 Uhr verletzte sich im Sonnenweg in Gummersbach-Lantenbach ein Jugendlicher beim Abfeuern von Feuerwerkskörpern. Ein Rettungswagen brachte den Verletzten zur Behandlung in ein Krankenhaus.

In Brand gesetzt worden ist in der Pfenderstraße in Wiehl ein Altkleidercontainer. Die Feuerwehr löschte den Brand gegen 5 Uhr am Neujahrsmorgen; die Polizei ermittelt nun wegen Brandstiftung und nimmt Hinweise unter der Rufnummer 02261 81990 entgegen. (red.-01.01.2021 14:37)


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