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Versuchtes Tötungsdelikt – Festnahme in Marienheide

Autofahrer fährt nach Tankbetrug und Flucht vor der Polizei gezielt auf Polizeibeamtin zu

Symbolbild
Marienheide/Gummersbach/Hagen - Bei der Flucht vor der Polizei ist ein 28-jähriger Autofahrer aus Gummersbacher, am 26. Oktober, mit seinem schwarzen Audi Kombi zielgerichtet auf eine Polizeibeamtin zugefahren. Die Beamtin machte von ihrer Schusswaffe Gebrauch. Das Fluchtfahrzeug konnte einige Tage nach der Tat in Hagen aufgefunden werden. Durch eine umfangreiche Spurenauswertung in dem Auto ermittelten die Beamten einen 28-jährigen Gummersbacher. Die Festnahme erfolgte am Freitagmorgen in der Nähe von Marienheide.

Am 26. Oktober meldete die Verkäuferin einer Tankstelle in Hagen einen Tankbetrug. Ein damals noch unbekannter Autofahrer hatte kurz zuvor sein Fahrzeug betankt und war ohne zu bezahlen vom Tankstellengelände geflüchtet. Ein Kradfahrer der Polizei wurde zum Einsatzort entsandt. Gegen 17.30 Uhr bemerkte der Kradfahrer den gesuchten und mit gestohlenen Kennzeichen versehenen Audi. Der Fahrer flüchtete daraufhin mit teilweise sehr hoher Geschwindigkeit über die B54 in Richtung Hagener Innenstadt. Zeitgleich richtete eine Polizeistreife kurz hinter dem Ortsausgangsschild Dahl ein Fluchthindernis mit einem quergestellten Streifenwagen ein. Als der flüchtige Fahrer dieses erreichte, fuhr er gezielt auf eine Polizeibeamtin zu. Die Beamtin gab nach derzeitigem Ermittlungsstand zwei Schüsse auf das Fahrzeug ab und wich diesem aus. Sie blieb unverletzt. Der flüchtige Autofahrer konnte trotz sofort eingeleiteter intensiver Fahndungsmaßnahmen damals entkommen.

Das Fluchtfahrzeug konnte jedoch einige Tage nach der Tat in Hagen aufgefunden werden. Durch eine umfangreiche Spurenauswertung in dem Auto ermittelten die Beamten einen 28-jährigen Gummersbacher. Die Festnahme erfolgte am Freitagmorgen (11.11.2022) in der Nähe von Marienheide. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hagen hat das Amtsgericht Hagen einen Haftbefehl wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sowie Betruges gegen den Mann erlassen. Weitere Ermittlungen wegen des Vorwurfs eines versuchten Tötungsdelikts zum Nachteil der Polizeibeamtin dauern an. Der 28-Jährige wurde noch heute einem Haftrichter vorgeführt. (red.-11.11.2022 20:09)


 


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