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KSB-Vorstand fordert: Sportstätten müssen offenbleiben

Oberbergische Sportvereine in der Energiekrise

Foto: LSB NRW / Andrea Bowinkelmann
Oberberg - Die Energiekrise geht auch im Oberbergischen Kreis nicht spurlos an den Sportvereinen vorbei. Besonders Sportvereine mit eigenen Sportstätten trifft die Situation hart. Daher positioniert sich der Vorstand des Kreissportbund Oberberg auf Seiten der Vereine. Der Standpunkt: Die Vereine benötigen dringend Geld.

Die Bundesregierung hat Sportvereinen ausdrücklich in Aussicht gestellt, dass sie von der Gas- und Strompreisbremse profitieren werden. NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst hat auf Landesebene bereits ein Hilfspaket von 14 Milliarden Euro für die Bevölkerung angekündigt, was konkret auch den Sportvereinen zugutekommen soll.

„Auch heute wissen wir schon, dass wird nicht genug sein“ so Geschäftsführerin Anja Lepperhoff. Deshalb steht der Kreissportbund aktuell in Gesprächen mit den Kommunalpolitikern. „Wir wünschen uns hier von den Kommunalpolitikern, dass wir gemeinsam individuelle Wege finden werden, betont Hagen Jobi, Vorsitzender KSB Oberberg.

Ralf Richter, der Sprecher der Gemeinde- und Stadtsportverbände der 13 oberbergischen Kommunen zeigt sich kritisch: „Das ist ein gutes Signal aus Düsseldorf. Ich bin jedoch gespannt auf welchem Weg das Geld bei den Vereinen ankommen soll. Ich hoffe, dass es schnell geht.“ Die KSB-Geschäftsführerin Anja Lepperhoff ergänzt um die Forderung: „Ich erwarte, dass das Geld nicht nur zeitnah, sondern auch ohne große Formalitäten bei den Vereinen ankommt. Dennoch sollte jeder Verein seiner Verantwortung bewusst sein und gründlich prüfen, welche Einspar-potenziale vorhanden sind.“

Spätestens Ende des Winters erwartet der KSB-Vorstand große finanzielle Schwierigkeiten bei den Vereinen und erwartet die angekündigte Lösung von Seiten des Landes Nordrhein-Westfalen. Damit verbunden ist der Appell an die Politik: Alle Sportstätten sollten offenbleiben! Auch jene, die sich in öffentlicher Trägerschaft befinden. Hagen Jobi, der erste Vorsitzende sagt dazu: „Es muss der aller letzte Schritt sein, über eine Schließung der Sportstätten nachzudenken. Die Vereine haben in den letzten Krisen gezeigt, welche Bedeutung sie für den Zusammenhalt und die Gesundheit der Gesellschaft haben.“

„Sportvereine ermöglichen soziale Teilhabe und sind daher in Krisenzeiten besonders wichtige Orte für Kinder- und Jugendliche“, ergänzt Anja Lepperhoff. (red.-17.11.2022 14:40)


 


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