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Bildung ist Schwerpunktthema bei Landessynode 2023 der Evangelischen Kirche

Ministerpräsident Wüst: „Dafür danke ich der Kirche von Herzen“

Grußwort Hendrik Wüst (Foto: Kirchenkreis An der Agger)
Oberberg - Ministerpräsident Hendrik Wüst hat in seinem Grußwort an die rheinische Landessynode das Engagement der evangelischen Kirche in vielfältigen Bereichen gelobt. Er würdigte in Düsseldorf besonders den Einsatz der Notfallseelsorge beim Hochwasser an der Ahr. Hier war auch die Ökumenische Notfallseelsorge Oberberg unter der Leitung von Koordinatorin Sigrid Marx intensiv im Einsatz. Wüst würdigte auch die Leistung der evangelischen Bildungseinrichtungen, wie die Kindertagesstätten und Familienzentren oder den Religionsunterricht als Lernort für gesellschaftliche Verantwortung, gerade in Zeiten von Corona.

Der Kirchenkreis An der Agger ist Träger von sieben Kindertageseinrichtungen, daneben gibt es zwölf weitere Kindertagesstätten in Trägerschaft von evangelischen Kirchengemeinden im Kirchenkreis An der Agger.

Dank galt auch den vielen Ehrenamtlichen, die sich in der Ukrainehilfe engagieren, zum Beispiel über die Tafeln, und den Spenderinnen und Spendern, die über das Diakonische Werk für die Ukraine gespendet haben. Umwelt und Energiethemen sprach Wüst ebenfalls an, Themen, die als „Bewahrung der Schöpfung“ zu den Kernthemen von Kirche gehören.

Video: landessynode.ekir.de/inhalt/nrw-ministerpraesident-hendrik-wuest-dafuer-danke-ich-von-herzen

Aus dem Kirchenkreis An der Agger sind bei der Landessynode dabei: Superintendent Michael Braun, Pfarrer Michael Kalisch und Stephanie Schönborn aus der Emmaus-Kirchengemeinde Wiedenest-Derschlag sowie Klaus Dripke aus der Kirchengemeinde Nümbrecht (Mitglied des Kreissynodalvorstands).

Schulreferent Pfarrer Matthias Weichert betont die zentrale Stellung der Bildung in der Kirche. Der Kirchenkreis sei eine „Lerngemeinschaft, in der durch religiöse Bildung Verantwortung, Freiheit und Nächstenliebe in vielfältigen Praxisfeldern eingeübt werden. Wir sind stark in der Bildung mit unseren Kindertagesstätten und Familienzentren, in der Konfirmandenarbeit, der Mediothek, den Gemeindebüchereien und mit dem Religionsunterricht in den Schulen, auch in den berufsbildenden Schulen. Unsere Angebote der Erwachsenenbildung bündeln wir unter www.ev-erwachsenenbildung-oberberg.de, dem Portal der Erwachsenenbildung.“

Matthias Weichert zur Landessynode 2023: Wertvolle Bildung

Die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland hat am Sonntag begonnen und endet am Freitagnachmittag. Schwerpunktthema ist Bildung aus evangelischer Sicht unter der Überschrift „Sensibel für Vielfalt, offen für Gott - Bildung. Evangelisch.Frei.“ Weitere Themen sind Friedensethik und Klimaneutralität.

Die Synode wird live übertragen auf landessynode.ekir.de Hier sind auch der Eröffnungsgottesdienst und die einzelnen Beiträge später abrufbar. Auf dieser Seite finden sich auch alle aktuellen Informationen zur Tagung, darunter die Drucksachen, die beraten werden, und der Tagungsplan.

Stichwort: Landessynode
Die Landessynode ist das oberste Leitungsgremium der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR). Die EKiR ist mit mehr als 2,2 Millionen Mitgliedern die zweitgrößte Landeskirche in Deutschland. Die Synode hat 199 stimmberechtigte Mitglieder (Theologinnen und Theologen als auch Nichttheologinnen und -theologen) aus den 37 Kirchenkreisen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen und im Saarland. Die rheinische Kirche umfasst insgesamt 627 evangelische Kirchengemeinden. (red.-17.01.2023 10:40)


 


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