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Nicht in die Biotonne und nicht in die Restmülltonne Wohin mit dem Herbstlaub?
Die Landwirtschaftskammer NRW empfiehlt, die ökologisch wertvolle Blattmasse möglichst an windgeschützten Ecken des Gartens zusammen zu harken. Diese Laubansammlungen bilden wichtige Winterquartiere für Kleintiere. Leicht verrottbares Laub kann auch in Gartenrabatten verteilt werden. Eine Laubdecke sorgt für einen ausgeglichenen Bodenfeuchtehaushalt und vermindert die Auswirkungen strenger Früh- und Spätfröste. Außerdem fördert sie die Bodenlebewesen. Dabei sind allerdings zu dicke Blattschichten zu vermeiden, da diese faulen. Von Rasenflächen sollte das Laub möglichst rasch entfernt werden: Bleibt nasses Laub längere Zeit auf dem Rasen liegen, stirbt das Gras schnell ab und es entstehen Flecken. Auch die Kompostierung stellt einen aktiven Umweltschutz dar. Schwer verrottbares Laub, wie zum Beispiel Walnuss-, Eichen-, Kastanien- oder Pappelblätter, sollte vor dem Kompostieren geschreddert werden. Kalkzusatz beschleunigt die Verrottung der Blätter. Grundsätzlich sollte der Laubanteil im Kompost jedoch etwa 20 % nicht überschreiten. Günstig ist eine Mischung mit anderen organischen Materialien, wie dem letzten Rasenschnitt, abgeschnittenen Stauden und kleinen Zweigen. Innerhalb eines Jahres kann sich ein wertvoller Kompost entwickeln. (Landwirtschaftskammer NRW/red.-Sonntag, 20. Oktober 2024)
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