Oberberg - Auf dem Land kennt man sich. Man hilft sich, feiert gemeinsam, hält zusammen.
Zwei Drittelder Fläche Nordrhein-Westfalens bestehen aus solchen Orten - aus kleinen Dörfern,
weiten Feldern, Wäldern, Wiesen und vor allem: aus Menschen, die hier leben, arbeiten, ihre Kinder
großziehen und ihre Heimat gestalten.
Damit das so bleibt, brauchen diese Orte mehr als nur schöne Worte. Sie brauchen
Unterstützung - für Vereine, die Feste organisieren, für Dorfläden, die das tägliche Leben
erleichtern, und für Menschen, die sich mit ganzer Kraft für ihr Dorf einsetzen.
Deshalb setzt sich das Land mit der Struktur- und Dorfentwicklung für starke und lebendige
Dörfer und Kommunen ein und fördert gemeinsam mit dem Bund viele Projekte, die genau
dort ansetzen, wo es zählt: beim Alltag der Menschen. Es geht um Treffpunkte für Jung und
Alt, um moderne Räume für das Miteinander, um neue Ideen, die aus dem Ort selbst
kommen.
Dazu erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete für den oberbergischen Südkreis, Bodo
Löttgen:
„Auch dieses Jahr wird in unseren Oberbergischen Dörfern wieder vieles angestoßen, was
das Leben in unserer Heimat besser macht: ehrlicher, lebendiger, miteinander. Deshalb
freue ich mich, dass wir auch von den Förderungen des Landes profitieren: Der CVJM
Nümbrecht erhält für den Umbau des Dorfgemeinschaftshauses in Winterborn die maximale
Fördersumme von 250.000 Euro und der Dorfverein in Reichshof-Freckhausen bekommt
31.000 Euro zur Errichtung einer Multifunktionshütte. Für uns ist klar: Unsere Oberbergische
Heimat ist nicht nur eine Adresse, sondern ein Gefühl: Zuhause, Vertrautheit, Wurzeln.
Damit das so bleibt, wird weiter investiert - in das, was wirklich zählt.“
Hintergrund
In ganz Nordrhein-Westfalen können sich 142 Projekte über Unterstützung von Land und
Bund freuen. Sie wurden mit Sorgfalt ausgewählt - mit Blick auf das, was den Menschen
vor Ort wirklich hilft. Insgesamt fließen rund 17 Millionen Euro an Fördergeldern, die
Investitionen in Höhe von 32 Millionen Euro auslösen. Damit entsteht viel Gutes: neue
Dorfgemeinschaftshäuser, Treffpunkte unter freiem Himmel, kleine Läden, die die
Nahversorgung sichern, Mehrzweckhäuser für Vereine und neue Spielflächen für Kinder
und Jugendliche.
Bis Mitte April konnten sich engagierte Gemeinden, Vereine, Initiativen und auch
Privatpersonen digital bewerben. Je nach Projekt waren Förderungen von bis zu 250.000
Euro möglich - zum Beispiel für größere Bauvorhaben oder Dorfzentren. Kleinere Projekte
wurden mit bis zu 50.000 Euro unterstützt.
Die Förderbescheide gehen nun schrittweise an die Empfängerinnen und Empfänger - je
nachdem, wann das Geld bereitsteht und die Prüfung abgeschlossen ist. Bald können die
Menschen vor Ort loslegen - mit Ideen, die ihre Orte noch lebenswerter machen.
(red.-30.07.2025 15:52)
|