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Neues Fahrzeug stärkt Winterdienst der Stadt Wiehl - Investition von 230.000 Euro

Alleskönner für den Winterdienst

Freuen sich über das neue multifunktionale Fahrzeug der Marke Hansa (v. r.): Bauhofleiter Stephan Katiris, Andreas Eulenhöfer, Jan Niklas Pirker und Robin Roth, stellvertretender Bauhof-Leiter. (Foto: Stadt Wiehl)
Wiehl - Ein echtes Multitalent hat beim städtischen Bauhof seinen Dienst angetreten: der Hansa APZ 1003 XL. Das vielseitig einsetzbare Fahrzeug erlebt seine Feuertaufe zunächst im Winterdienst.

Bauhofleiter Stephan Katiris und sein Stellvertreter Robin Roth schwärmen von den Möglichkeiten des Hansas. „Der 175 PS starke Motor hat mit seinen drei Litern Hubraum genügend Kraft, um auch schwierige Schneeräum- und Streuarbeiten zu bewältigen“, so Katiris mit Blick auf die nächsten Wochen. Hinzu kommt die Beweglichkeit des Fahrzeugs mit seiner hydrostatischen Allradlenkung, die noch leichter als eine Servo-Lenkung funktioniert.

Ebenfalls nach dem hydrostatischen Prinzip arbeitet der Allradantrieb, der optimale Traktion bietet, auch bei extremen Witterungsbedingungen mit Eis und Schnee. Schwierige Untergründe stellen kein Problem dar, die hohe Wendigkeit und stabilen Fahreigenschaften bleiben erhalten. „Zudem ermöglicht die hydraulische Ausstattung des Hansas den einfachen Betrieb von verschiedenen Winterdienst-Anbaugeräten wie Schneepflügen oder Streuaggregaten“, ergänzt Robin Roth.

Eine Investition von 230.000 Euro war nötig zur Beschaffung des Fahrzeugs, das eine Nutzlast von 4,1 Tonnen tragen kann. Im Vergleich zum Vorgänger stellt es eine Verbesserung in jeder Beziehung dar - mit einem nicht unbedeutenden Nebeneffekt: „Der neue Wagen sorgt auch für einen zusätzlichen Motivationsschub im Team“, so Stephan Katiris. Außerdem nutzt der Hansa das „GIT-Drive System“, das eine Verringerung der Motordrehzahl bei Transportfahrten um bis zu 30 Prozent ermöglicht - was Kraftstoff spart.

Für den anstehenden Winterdienst zeigt sich der Bauhof der Stadt Wiehl gerüstet: die Einsatzpläne sind erstellt, die Fahrzeuge wurden gewartet, Streumaterialien stehen zur Verfügung. „Wir haben ungefähr 320 Tonnen Salz eingelagert“, so Katiris. Von städtischer Seite stehen 26 Kräfte bereit, um Straßen und Wege auch bei widriger Witterung nutzbar zu halten - als Fahrer, Beifahrer, in der Fußkolonne oder der Einsatzleitung. Insgesamt 15 Fahrzeuge sind im Winterdienst unterwegs, die Wagen beauftragter Unternehmen eingerechnet. Und natürlich der neue Alleskönner. (red.-Dienstag, 18. November 2025)


 


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