|
Für den Katastrophenschutz der DLRG im Oberbergischen Kreis Neuer Geräteanhänger beim Strömungsrettertrupp der DLRG
Der DLRG Bezirk Oberbergischer Kreis e. V. ist der Dachverband von 13 Ortsgruppen im Oberbergischen Kreis. Neben der klassischen Wasserrettung bei Badeunfällen und Vermisstensuchen sind die Einheiten der DLRG insbesondere bei Hochwasser- und Starkregenlagen im Einsatz. Darüber hinaus engagieren sich die ehrenamtlichen Helfer in der Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung, der Jugendarbeit, der Ersten Hilfe sowie im Rettungssport. Im Katastrophenschutz bringt sie ihre besonderen Fähigkeiten dort ein, wo andere Einsatzmittel an ihre Grenzen stoßen - im und am Wasser. Anfang des Jahres hat das Innenministerium Nordrhein-Westfalen landesweit 40 Geräteanhänger für die Strömungs- und Fließwasserrettung an die 20 Wasserrettungszüge in NRW ausgegeben. Dabei wurde in der Struktur eine bisherige Bootsgruppe durch eine spezialisierte Strömungsrettergruppe ersetzt, die jeweils mit zwei Geräteanhängern ausgestattet ist. Das Konzept basiert auf den Erfahrungen aus der Flutkatastrophe 2021 und wurde gezielt für Hochwasser- und Starkregenlagen im Katastrophenschutz entwickelt. Ein solcher Geräteanhänger ist beim Strömungsrettertrupp der DLRG Ortsgruppe Waldbröl e.V. stationiert. Die Einheit ist sowohl in der örtlichen Gefahrenabwehr im Oberbergischen Kreis als auch im Katastrophenschutz Nordrhein-Westfalen aktiv. Neben gut ausgebildeten Rettungsspezialisten steht damit nun auch eine breite, hochwertige Materialgrundlage zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem Lichtmasten, Akkustrahler, Brechwerkzeug, Notfallrucksack, eine Schleifkorbtrage, ein Raft sowie ein Schlauchboot mit Außenbordmotor. Am 04.02. wurde der Geräteanhänger im Rahmen eines offiziellen Termins mit Kreisbrandmeister Julian Seeger sowie Vertretern aus Amt 38 vorgestellt. Neben der Präsentation von Material und Konzept standen der einsatztaktische Wert für den Oberbergischen Kreis sowie der fachliche Austausch im Mittelpunkt. Das Interesse auf beiden Seiten war entsprechend groß. Die Bereitstellung dieser Einsatzmittel stellt für Nordrhein-Westfalen eine Besonderheit dar. Erstmals wurden Einsatzmittel des Landes direkt für die DLRG zur Verfügung gestellt. Trotz dieser Premiere bleibt jedoch festzuhalten, dass der überwiegende Teil der Einsatzmittel weiterhin spendenfinanziert ist. (red.-27.02.2026 14:39)
© 2003-2012 oberberg-heute.de Alle Rechte vorbehalten.
|