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Blaulicht
Aktuelle Berichte - Hinweise vom 14.07.2021

Zweiter Rauschgiftspürhund bei der Oberbergischen Polizei
Radfahrerin stürzt wegen Hundeleine


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Zweiter Rauschgiftspürhund bei der Oberbergischen Polizei

Oberberg - Die Polizei Oberbergischer Kreis freut sich, mit Diensthund Tay einen zweiten Rauschgiftspürhund begrüßen zu dürfen. Tay, der im August fünf Jahre alt wird, ist schon seit einer Weile in der Behörde als Schutzhund im Dienst, Ende Juni bestand er nun auch seine zweite Ausbildung zum Rauschgiftspürhund.

Die Veranlagung für den Schutz- und Schnupper-Job bringt der holländische Schäferhund mit. Seine Eltern sind bei der holländischen Polizei im Einsatz, er ist spieltriebig und auch in der Freizeit ist Tay viel mit der Nase unterwegs. Dabei zeigt er, dass ihm das Erschnüffeln und Verfolgen von Gerüchen Spaß macht. Diese Fähigkeiten und Eigenschaften des Hundes sind gute Voraussetzungen, die sich der Diensthundführer dann in der Ausbildung der Fellnase und bei der Arbeit zunutze macht.

Für sein Herrchen, Diensthundführer/Polizeioberkommissar Marius Mohaupt, ist mit Tay ein Traum wahr geworden. Noch während der Schulzeit besuchte Mohaupt eine Vorführung mit Polizeihunden und wusste: "Das will ich machen". Er verfolgte seinen Traumberuf zielstrebig und begann 2011 seine Ausbildung bei der Polizei. Im Jahr 2018 bekam er den jungen Tay und bildete ihn aus. Im September 2019 bestand das Duo nach festgestellter Eignung des Vierbeiners, langem Training und dreieinhalbmonatiger intensiver Ausbildung in Schloß Holte Stukenbrock den Schutzhundlehrgang. Wenig später haben die beiden nun auch die zweite bestandene Prüfung in der Tasche und machen Kriminellen das Leben schwer.

Dabei begann auch die zweite Ausbildung in kleinen Schritten. Zunächst lernte Tay das Ausarbeiten individueller Gerüche und das Anzeigen, also das stille Verharren, wenn er etwas gefunden hatte. Trainiert wird mit der Klicker-Training-Methode. Zur Belohnung gab es Futter. Insgesamt drei Monate übte der Rüde das Erschnüffeln der Rauschgifte. Erst in vor ihm liegenden Bausteinen versteckt, später dann auf großen Flächen, wie Räumen, Autos oder draußen auf Erdanlagen. Zum Lehrgang gehört auch ein Flug im Polizeihubschrauber und die Fahrt in einem Boot, denn die Hunde werden landesweit eingesetzt. Auch diesen Teil meisterte Tay mit großer Gelassenheit.

Die große Abschlussprüfung, bei der nicht nur der Hund, sondern auch die Zusammenarbeit zwischen Hund und Polizist bewertet werden, bestanden beide mit Bravour. Sieben von sieben versteckten Rauschgiften spürte Tay auf. Da hat Diensthundeführer Mohaupt allen Grund stolz auf seinen treuen Gefährten zu sein.

Zurück im Oberbergischen Kreis sind beide wieder im normalen Dienst, um das Gelernte in die Tat umzusetzen. Wir freuen uns, dass sie wieder da sind und gratulieren zur bestandenen Prüfung. (red.-14.07.2021 19:32)



Radfahrerin stürzt wegen Hundeleine

Marienheide - Um seinen nicht angeleinten Hund vor vorbeifahrenden Rennrädern schützen, hat ein Fußgänger am Montag auf der ehemaligen Bahntrasse in Marienheide seine Hundeleine vor die Räder geworfen; eine 17-Jährige aus Hückeswagen stürzte daraufhin und zog sich leichte Verletzungen zu. Gegen 20.00 Uhr war der 60-jährige Fußgänger mit seinem Hund auf der ehemaligen Bahntrasse an der Hauptstraße unterwegs. Die Bahntrasse ist dort als gemeinsamer Geh- und Radweg beschildert, auf dem gegenseitige Rücksichtnahme gefragt ist.

Weil er befürchtete, dass von hinten herannahende Rennräder mit seinem freilaufenden Hund in einen Unfall verwickelt werden könnten, warf der Hundehalter die Hundeleine auf den Asphalt. Der erste Radfahrer, ein 43-Jähriger aus Hückeswagen bremste daraufhin so stark ab, dass die nachfolgende 17-jährige Tochter zunächst auf das Rad des Vaters auffuhr und anschließend rechtsseitig den Abhang hinunter fiel; dabei zog sie sich leichte Verletzungen zu. Die Polizei ermittelt nun wegen einem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr.




 




Handy klingelt: Hallo Schatz…!



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