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Blaulicht
Aktuelle Berichte - Hinweise vom 14.09.2021

Bankmitarbeiterin verhindert Betrug
Zwei Fälle von Anlagebetrug
Weißer Yamaha-Roller gestohlen


Weitere Meldungen:   13.09.2021  12.09.2021  10.09.2021  7.09.2021  6.09.2021  

Bankmitarbeiterin verhindert Betrug

[Morsbach] - Einer aufmerksamen Bankmitarbeiterin hat es ein 81-Jähriger zu verdanken, dass er nicht zum Betrugsopfer geworden ist. Am Montagmorgen hatte sich ein Mann bei dem Senior aus Morsbach gemeldet und sich als Rechtsanwalt vorgestellt. Der Mann behauptete, dass gegen den 81-Jährigen ein Pfändungsbeschluss des Amtsgerichts Stuttgart über 9.000 Euro vorläge. Er hätte aber den Betrag auf 3.000 Euro runterhandeln können, die der Morsbacher aber umgehend überweisen müsse, um die Sache aus der Welt zu schaffen. Als der 81-Jährige bei seiner Bank den Überweisungsauftrag abgab, wurde eine Bankmitarbeiterin stutzig, weil dort eine ausländische Kontonummer angegeben war.

Auf ihre Nachfrage hin berichtete der Mann von dem Anruf. Weil er sich auch die Telefonnummer des Anrufers aufgeschrieben hatte, recherchierte die Bankangestellte und fand heraus, dass diese zu einer Zahnarztpraxis gehört. Der Überweisungsauftrag landete anschließend im Müll - stattdessen nahm die Polizei eine Betrugsanzeige auf. (red.-14.09.2021 12:58)



Erhoffter Geldsegen blieb aus

Zwei Fälle von Anlagebetrug

Oberberg - In Zeiten niedriger Zinsen sucht so mancher nach einer Anlagemöglichkeiten mit attraktiveren Renditen. Viele nutzen dazu auch das Internet, um sich über Möglichkeiten zu informieren. Doch ähnlich wie bei Fake-Shops tummeln sich dort auch Betrüger, die Ihr Geld nicht wie versprochen anlegen sondern einfach nur abkassieren wollen.

So erging es beispielsweise einer Frau aus Wiehl, die sich im Mai dieses Jahres auf eine Anzeige im Internet hin zu einem Investment in eine Kryptowährung entschloss.
Nach einer anfänglichen Investition in Höhe von 270 Euro, die auf ein ausländisches Konto überwiesen werden mussten, meldete sich wenig später eine Mitarbeiterin der angeblichen Finanzanlagefirma und konnte die Wiehlerin zur Anlage von mehreren tausend Euro überreden. Die Anlage entwickelte sich scheinbar prächtig, doch der vereinbarte Rückzahlungstermin am 31. August verstrich, ohne dass auch nur ein Cent auf dem Konto der Wiehlerin einging. Da seitdem auch jeglicher Versuch einer Kontaktaufnahme fehlschlug, erstattete die Geschädigte nun eine Anzeige.

Ähnlich erging es einem Wipperfürther, der am Montag bei der Polizei Anzeige wegen Betruges erstattete. Auch er hatte zunächst 250 Euro auf ein Konto in Zypern überwiesen, die von einer Firma ebenfalls in Kryptowährung angelegt werden sollten. Anschließend erhielt er ein weiteres Anlageangebot der Firma, welches er für gut befand und weitere 5.000 Euro transferierte. Virtuell stieg das Vermögen des Wipperfürthers rasant an und befand sich schon jenseits der 30.000-Euro-Marke, als ihm ein weiteres Angebot für eine Investition über 10.000 Euro unterbreitet wurde. Als er diese Summe von den bereits erzielten Gewinnen begleichen wollte, wurde der Ton plötzlich harscher. Dies sei nicht möglich und eine Auszahlung sei nur möglich, wenn er weitere 10.000 Euro investiere. Nachdem der Wipperfürther nicht darauf einging, ist sein Ansprechpartner ebenfalls nicht mehr erreichbar. In beiden Fällen ermittelt die Polizei wegen Anlagebetrugs.

Wer einmal in die Fänge von Betrügern geraten ist, steht bei diesen offenbar ganz oben in der "Kundenliste". Einen besonders perfiden Fall zeigte in der vergangenen Woche ein Angehöriger eines 92-Jährigen an, der vor etwa drei Jahren auf Anlagebetrüger hereingefallen war und dabei einen hohen Geldbetrag verloren hatte. Im Mai dieses Jahres meldete sich dann ein Unbekannter und verkündete, dass seine Firma Betrugsopfern helfen und ein Teil des Geldes zurückholen könne. Voraussetzung sei allerdings die Übernahme von Gebühren und Auslagen, die im Voraus zu entrichten seien. In der Hoffnung, zumindest einen Teil des Verlustes ersetzt zu bekommen, ging der Geschädigte darauf ein - und wurde erneut betrogen: Der von dem Unbekannten angekündigte Erstattungsbetrag blieb aus.

Die Polizei rät, sich vor einer Investition ausgiebig über die Seriösität des Vertragspartners zu informieren. Ein schicker Internetauftritt allein reicht bei weitem nicht aus, wie die zuvor genannten Fälle belegen. (red.-14.09.2021 12:48)



Weißer Yamaha-Roller gestohlen

Nümbrecht - Einen weißen Motorroller der Marke Yamaha haben Unbekannte in Niederbröl gestohlen. Der Eigentümer war gegen 05.00 Uhr am Sonntagmorgen (12. September) wegen Spritmangels liegen geblieben und hatte den Roller mit dem Kennzeichen 027MDG auf der Niederbröler Straße in Höhe des dortigen Blitzers abgestellt. Als er den Roller am nächsten Tag abholen wollte, war er verschwunden.

Hinweise zum dem Diebstahl nimmt das Kriminalkommissariat Waldbröl unter der Rufnummer 02261 81990 entgegen. (red.-14.09.2021 13:05)




 




Handy klingelt: Hallo Schatz…!



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