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Blaulicht
Wiehl - Opfer von Betrügern, die mit ihrer Masche bundesweit auftreten, wurde am 1. März auch ein hilfsbereiter 22-jähriger Nümbrechter. Vier Männer in zwei Pkw täuschten eine Panne vor. Ihr einziges Ziel: Bargeld. Wie die Polizei mitteilt, ist dies der erste bekannte Fall dieser Art im Oberbergischen.
Der 22-jährige Nümbrechter verließ am 1. März, gegen 14.30 Uhr, mit seinem Auto die BAB A4 an der Anschlussstelle Gummersbach, wo er auf zwei hintereinander stehende Pkw aufmerksam wurde. An beiden Autos war das Warnblinklicht eingeschaltet. Als er sich in Höhe der Fahrzeuge befand, winkte ihn ein Mann heran. Anschließend erklärte ihm der Unbekannte in Englisch, dass er das Fahrzeug "trocken gefahren" habe und erkundigte sich nach einer Tankstelle.
Gleichzeitig brachte er zum Ausdruck, dass seine Kreditkarte gesperrt sei und dringend Geld benötige, da er nach Duisburg müsse. Er sei in der Bekleidungsbranche und im Kfz-Gewerbe tätig. Als Pfand bot er dem 22-Jährigen an Ort und Stelle Goldschmuck an, dessen Wert er mit 1.000 Euro bezifferte. Zudem versprach er die unverzügliche Überweisung des geliehenen Geldes und gab dem jungen Mann seine Visitenkarte.
Schließlich gab der 22-Jährige dem Unbekannten den gewünschten Geldbetrag, den er bis zum heutigen Tag nicht zurückerhalten hat. Die Überprüfung des so genannten Goldschmucks ergab, dass es sich dabei um wertloses Material handelt.
Der Tatverdächtige gab sich als Muhamad Ahmed aus. Er erklärte, Türke zu sein.
Der auf der Visitenkarte abgedruckte Vorname „Ali“ sei der seines Vaters, erklärte er dem Geschädigten.
In den beiden Autos befanden sich insgesamt vier Männer. Alle werden als Südosteuropäer beschrieben. Bei den Pkw handelt es sich um einen roten VW-Passat Variant mit silberner Dachreling und eine schwarzen Limousine.
Wie die Polizei mitteilt, sind die Angaben auf der Visitenkarte falsch. Hinweise bitte an das Regionalkommissariat Gummersbach, Tel.: 022618199-0. (oh-05.03.2008 22:37)
Lindlar/Engelskirchen - Hohen Schaden richteten drei 14-Jährige aus Lindlar und Engelskirchen an. Die Jugendlichen sind dringend verdächtig, vier Motorroller gestohlen, zum Teil ausgeschlachtet und auch erheblich beschädigt zu haben. Einer der Beschuldigten räumt inzwischen die Taten ein. Eine Zeugin hatte den ersten Diebstahl beobachtet.
Aufgrund der guten Beschreibung identifizierten die Ermittler die beiden Tatverdächtigen. Intensive Ermittlungen der Polizei führten schließlich zu dem Dritten.
In den Abendstunden des 15.02. zogen zwei der drei Tatverdächtigen aus Langeweile durch Engelskirchen-Bickenbach. Dort entdeckten sie einen mit einer Plane abgedeckten Motorroller, rissen die Verkleidung ab und schlossen ihn kurz. Die gemeinsame Fahrt führte über Lindlar nach Frielingsdorf, wo ihnen ein Suzuki-Roller auffiel. Auch diesen schlossen sie kurz. Ihre Spritztour setzten sie nun mit beiden Fahrzeugen fort. Am nächsten Abend präsentierten sie ihre Beute einem in Eichholz wohnenden Freund. Als sie dort einen Streifenwagen entdeckten, flüchteten sie. Am späteren Abend schlachteten sie noch einen Roller aus, der andere wurde bei einem Sturz beschädigt.
Tags darauf stahlen die Jugendlichen einen weiteren Motorroller in Lindlar-Remshagen, mit dem sie zu ihrem Freund fuhren. Anschließend entsorgten sie das Fahrzeug im Wald. Tage später entwendeten die Jugendlichen in Lindlar-Altenrath gemeinsam einen weiteren Motorroller, den sie nach verschiedenen Ausflügen in Engelskirchen-Bickenbach abstellten. Die abenteuerlichen Touren dürften den Jugendlichen teuer zu stehen kommen, denn jetzt müssen sie sich für ihre Taten verantworten. (oh-05.03.2008 21:39)
Reichshof - Zwischen dem 29.02.2008, 17:00 Uhr, und dem 03.03.2008, 08:00 Uhr, stahlen unbekannte Täter von einem ungesicherten Lagerplatz in Reichshof-Erdingen, Odenspieler Straße etwa 100 Europaletten. Die Beute wurde vermutlich mit einem LKW abtransportiert. Hinweise bitte an das Regionalkommissariat Waldbröl, Tel.: 022618199-0. (oh-05.03.2008 21:39)
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| Handy klingelt: Hallo Schatz…! | 
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