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Blaulicht
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Was sind K.O.-Tropfen?
Mit so genannten K.O.-Tropfen sind Substanzen gemeint, die ahnungslosen Personen verabreicht werden und bei ihnen zu starken Bewusstseinsstörungen, bis zur Willenlosigkeit und Bewusstlosigkeit führen. |
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Man schmeckt sie nicht, man sieht sie nicht, aber ihre Wirkung ist fatal. K.O.-Tropfen betäuben und machen gefügig. Das Opfer ist Diebstahl oder Sexualdelikten willenlos ausgeliefert und kann sich später meist an nichts erinnern. Vorsicht auch im Karneval!
Die Tatorte sind nicht selten Discotheken, Gaststätten oder auch private Partys. Aber ein gesundes Misstrauen, einfache Vorsichtsmaßnahmen und Verhaltensregeln können verhindern, dass man selber Opfer einer solchen Straftat wird.
Das Justizministerium NRW hat einen Flyer zum Thema K.O. Tropfen, ihre Wirkung, Gegenmaßnahmen und Opferschutz herausgegeben.
Die Tropfen werden von den Tätern zumeist in ein offen stehendes Getränk des Opfers gegeben. Die Wirkung setzt in verschiedenen Phasen ein. Erst einmal machen K.O.-Tropfen willenlos, später bewusstlos. Die Täter nutzen die Zeitspanne, um ihre Opfer augenscheinlich „freiwillig“ an einen anderen Ort zu bringen, wo sie ihren Peinigern schutzlos ausgeliefert sind.
TIPPS:
Offene Getränke nicht unbeaufsichtigt lassen.
Getränke bei der Bedienung selbst bestellen und entgegennehmen.
Von Unbekannten Getränke nur in verschlossenen Originalflaschen annehmen.
Freundinnen sollten sich gegenseitig unterstützen, aufeinander achten und ihre Getränke nicht aus den Augen lassen.
Vorsicht und Hilfe sind insbesondere nötig, wenn es der Freundin plötzlich übel wird und Unbekannte sich um sie kümmern oder sie aus dem Raum führen wollen.
„Ich ermutige jeden ausdrücklich, sich im Verdachtsfall Ärzten und den Strafverfolgungsbehörden anzuvertrauen. Schnelle Aufklärung ist notwendig“; rät Roswitha Müller-Piepenkötter, Justizministerin des Landes Nordrhein-Westfalen. „Unterbliebene Strafanzeigen nützen nur den Tätern!“
Der Flyer „Lass Dich nicht K.O.-TROPFEN liegt bei allen Gerichten, Staatsanwaltschaften, Polizeibehörden und Opferschutzeinrichtungen vor und kann im Internet eingesehen werden.
Flyer zum Downloaden: www.polizei-nrw.de/koeln/start/article/lass-dich-nicht-ko-tropfen.html
(red.-12.11.2008 22:48)
Wipperfürth - Welchen „inneren Stimmen“ ein 23-Jähriger gefolgt ist, der sich am Dienstagabend an einem Fenster der Polizeiwache zu schaffen machte, bleibt wohl sein Geheimnis. Pech nur, dass er dabei von einer Zivilstreife beobachtet und zur Rede gestellt wurde. Bei der Durchsuchung des jungen Mannes entdeckten die Beamten Drogen.
Gestern Abend (11.11.), gegen 21:30 Uhr, beobachteten Polizeibeamte in Zivil, wie sich ein junger Mann an einem Fenster der Polizeiwache zu schaffen machte. Sie zitierten ihn zu sich und stellten ihn zur Rede. Da er völlig unglaubwürdige Angaben machte und auch keine Personalien angab, wurde er nach Einbruchswerkzeug und Personalpapieren durchsucht. Dabei fanden die Beamten in einer Hosentasche ein Tütchen Marihuana und ein Röhrchen mit einer weißen Substanz.
Nach eindringlichem Befragen räumte der in Wipperfürth wohnende, alkoholisierte 23-Jährige ein, sich den "Stoff" bei einem Bekannten in Wipperfürth besorgt zu haben. Er habe während dessen Abwesenheit das angelehnte Badezimmerfenster aufgestoßen und sei dadurch in die Wohnung gestiegen. Die Drogen habe er im Kühlschrank gefunden. Ermittlungen vor Ort ergaben, dass der junge Mann offensichtlich die Wahrheit gesagt hatte. Die Polizei ordnete eine Blutprobe an und leitete ein Ermittlungsverfahren ein. Die Ermittlungen gegen den Mieter der Wohnung dauern an. (red.-12.11.2008 16:32)
Reichshof - Bei einem Abbiegevorgang von der AS Eckenhagen auf die A4 kam es am Dienstagmorgen zu einem Verkehrsunfall mit zwei Verletzten. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 10.000 Euro. Die Eckenhagener Straße war über mehrere Stunden voll gesperrt.
Ein 32-jähriger Autofahrer befuhr am Dienstagmorgen gegen 7:50 Uhr die Eckenhagener Straße aus Richtung Hespert kommend. Er beabsichtigte an der Anschlussstelle Eckenhagen nach links auf die Autobahn abzubiegen. Dabei übersah er nach eigenen Angaben das Auto einer entgegenkommenden 52-jährigen PKW-Fahrerin. Durch den Zusammenstoß wurden beide Fahrer leicht verletzt. An den unfallbeteiligten Fahrzeugen entstand Totalschaden.(red.-12.11.2008 12:11)
Hückeswagen - In der Nacht auf den 11.11.08 entwendeten unbekannte Täter in Hückeswagen, Weberweg, ein Mokick, das mit einer Plane abgedeckt vor dem Haus des Besitzers stand. Bei dem Fahrzeug handelte es sich um eine gelbe „Simson“, Baujahr 1979. An dem Mokick war das Versicherungskennzeichen 785 JFK angebracht. Am gleichen Morgen meldete sich eine Zeugin bei der Polizei und gab an, dass ein Mokick auf einem Wanderweg der Wuppervortalsperre in Brand gesetzt wurde. Beim Eintreffen stellten die Beamten fest, dass es sich hierbei um das entwendete Fahrzeug handelte. Das Mokick war durch das Feuer völlig zerstört. (red.-12.11.2008 16:38)
Radevormwald - Eine 68-jährige Frau erklärte, am 05.11. von einem unbekannten Mann angerufen und später von ihm an ihrer Wohnanschrift aufgesucht worden zu sein. Er gab sich als Polizeibeamter aus, zeigte ihr seinen Dienstausweis und erklärte, sie vor Betrügern warnen zu wollen. Sie hatte Zweifel an dessen Identität.
Da seinerzeit nicht festgestellt werden konnte, ob die Seniorin tatsächlich von einem Beamten aufgesucht wurde, gab die hiesige Pressestelle eine Warnmeldung heraus. Zwischenzeitlich steht fest, dass ein Beamter einer auswärtigen Behörde bei ihr tätig war.(red.-12.11.2008 13:52)
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| Handy klingelt: Hallo Schatz…! | 
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