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Blaulicht
Aktuelle Berichte - Hinweise vom 7.04.2009

Polizei fahndet bundesweit nach Serienstraftäter Thomas WOLF
Ampeln bald an jeder zehnten Autobahnauffahrt
Gräber in Eckenhagen und Denklingen geplündert
150 Handys und Bargeld gestohlen
Spiel mit dem Feuer geriet außer Kontrolle


Weitere Meldungen:   6.04.2009  5.04.2009  4.04.2009  3.04.2009  1.04.2009  

25.000 Fahndungsplakate – 100.000 Euro Belohnung

Polizei fahndet bundesweit nach Serienstraftäter Thomas WOLF

Frankfurt - Der Serienstraftäter Thomas WOLF (56) hat am 27. März 2009 die 44-jährige Frau eines leitenden Bankangestellten aus Wiesbaden entführt und für die Freilassung ein Lösegeld in Höhe von 1, 8 Mio. Euro erpresst hatte. Die Polizei fahndet it Hochdruck nach dem Serientäter, der vorübergehend auch in NRW gelebt haben soll.

Die am 31.3.2009 gegründete "Soko WOLF" geht weiterhin den über 130 Hinweisen nach, jedoch haben diese bisher zu keiner heißen Spur geführt. Ergänzend zu den bisherigen Maßnahmen der Öffentlichkeitsfahndung, werden ab heute (7.4.2009) bundesweit durch die alle Polizeidienststellen rund 25.000 "Fahndungsplakate nach Thomas WOLF" an exponierten Örtlichkeiten platziert.

Auf diesem Plakat ist noch einmal das altersgemäße Fotos des Gesuchten sowie die von ihm benutzten beiden Pkw, einschließlich dem weißen DB 200, mit dem er nicht nur die Entführung abtransportierte, sondern mit dem der WOLF in den vergangenen Jahren regelmäßig in Deutschland und in Europa auf Fahrt gewesen ist.

Die in diesem Fall ermittelnden Kriminalbeamten gehen zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass der Gesuchte sich bereits frühzeitig eine neue Identität, z. B. in Form von falschen Ausweispapieren und Führerschein, beschafft haben könnte. Dazu dürfte er sich, wie in den vergangenen Jahren bereits praktiziert, wiederum einen neuen (auch ausländisch klingenden) Aliasnamen zugelegt haben.

Es ist auch wahrscheinlich, dass Thomas WOLF weit im Vorfeld der Tat schon ein möbliertes Zimmer oder eine kleine Wohnung angemietet hat, alternativ in einer unauffälligen, ruhigen Pension, sogar eine geeignete Unterkunft auf einem Campingplatz wäre denkbar.

Er wird beschrieben als etwa 185 cm groß, stattliche und gepflegte Erscheinung, graue bis weiße Haare, hohe Stirn, zeitweise Brillenträger, spricht hochdeutsch, gegebenenfalls mit rheinländischen Dialekt, aber auch niederländisch und sehr gut englisch.

Der aktuelle Erpressungs- und Entführungsfall wird am 8. April 2009 ebenfalls in der Fernsehsendung "Aktenzeichen XY ungelöst", im ZDF, 20:15 Uhr, dargestellt. Die bisherigen Fahndungsinformationen sind auf der Homepage der hessischen Polizei unter www.polizei.hessen.de nochmals nachlesbar.

Alle Hinweise, die auch in begründeten Fällen vertraulich behandelt werden, sind für die Ermittler der "Soko WOLF" wichtig. Telefonisch werden diese unter der gebührenfreien Hinweis-Telefonnummer 0800/ 110 3333 oder durch jede andere Polizeidienststelle entgegengenommen.

Weiterhin ist für die Ermittlung und Ergreifung, bzw. die Wiederbeschaffung der Beute, auch für die aus den vergangenen Jahren, durch die Staatsanwaltschaften sowie von privater Seite eine Belohnung bis zu 100.000 Euro ausgesetzt. Foto und Plakat: Polizei Hessen (red.-07.04.2009 21:24)



Mehr Ampeln für mehr Sicherheit

Ampeln bald an jeder zehnten Autobahnauffahrt

In diesem Jahr rüstet Straßen.NRW weitere Auffahrten mit Ampeln aus. Die Zufahrtsregelung habe sich in Pilotprojekten bewährt, meldet der Straßenbetrieb NRW. Insgesamt 17 neue Zuflussregelungsanlagen werden im Laufe des Jahres 2009 installiert: Zwei an Auffahrten der A 4 bei Köln (Moitzfeld und Bensberg), eine an der A40-Anschlussstelle Dortmund-Dorstfeld.

Insgesamt zehn Zufahrtsregelungen werden intalliert an der A 40 im Bereich von Essen und Mülheim/Ruhr (Auffahrten Essen-Frohnhausen, Essen-Holsterhausen, Essen-Zentrum, Essen-Huttrop, Mülheim-Heißen und Mülheim Winkhausen) sowie jeweils eine an den Autobahnen 46 (Neuss-Holzheim), 52 (Mönchengladbach-Neuwerk), 57 (Neuss-Rauschenberg) und 59 (Duisburg-Ruhrort).

Mit den neuen Anlagen wird die Zahl der Zuflussregelungsanlagen in NRW auf insgesamt 90 steigen. Damit wird jede zehnte Autobahnauffahrt in Nordrhein-Westfalen mit einer solchen Anlage ausgerüstet sein. Die ersten dieser Anlagen gingen 1999 in einem Pilotprojekt an fünf Auffahrten der A 40 in Betrieb. Schnell zeigten sie Wirkung. Wo der Zufluss reguliert ist, geht die Zahl der Unfälle und Verkehrsstörungen zurück und die mittlere Geschwindigkeit bei hohem Verkehrsaufkommen steigt.

Eine Zuflussregelung besteht aus einer Ampel auf der Zufahrtsrampe zur Autobahn, die bei hohem Verkehrsaufkommen auf der Autobahn aktiviert wird. Die Ampel wird so gesteuert, dass Fahrzeuge nur noch einzeln, maximal im 5-Sekunden-Takt, auf die Autobahn auffahren können. Sobald sich die Situation entspannt hat, schaltet sich die Zuflussregelungsanlage wieder ab.

Pulks von Fahrzeugen, die häufig gleichzeitig vom Beschleunigungsstreifen auf die Autobahn drängen, sind eine Hauptursache für Staus. Hierdurch kommt es bei hohem Verkehrsaufkommen vermehrt zu Bremsverzögerungen auf der Hauptfahrbahn, die sich wellenartig fortsetzen, bis sie im Stau enden. Das Prinzip der Zuflussregelung ist es, die Pulks beim Auffahren in Einzelfahrzeuge aufzulösen, um ein sicheres und möglichst stressfreies Einfädeln in den fließenden Verkehr zu ermöglichen. Durch ein Hinweisschild mit Blinkleuchte wird der Autofahrer im Vorfeld der Auffahrt auf den Betrieb der Zuflussregelungsanlage hingewiesen. (red.-07.04.2009 12:49)



Geschädigte sollen Anzeige erstatten

Gräber in Eckenhagen und Denklingen geplündert

Reichshof - In den vergangenen Wochen erreichten die Polizei zahlreiche Beschwerden von Bürgern aus Eckenhagen und Denklingen.
Die Anrufer beklagten sich darüber, dass sich Unbekannte an den Gräbern ihrer Angehörigen zu schaffen machten. In den meisten Fällen wurden Pflanz-, aber auch Schnittblumen gestohlen.

Die Polizei bittet die Geschädigten, Vorkommnisse dieser Art zur Anzeige zu bringen. Sie bittet ferner darum, verdächtige Wahrnehmungen umgehend unter Tel.: 022618199-0, ggf. auch über Notruf 110, mitzuteilen. (red.-07.04.2009 11:57)



Polizei bittet um Hinweise

150 Handys und Bargeld gestohlen

Gummersbach - Zwischen dem 04.04.2008, 14:30 Uhr, und dem 06.04.2008, 09:00 brachen unbekannte Täter in einen Handyshop in der Moltkestraße ein. Das Geschäft befindet sich in der Gummersbacher Fußgängerzone. Die Unbekannten hebelten die Zugangstür auf und durchsuchten die Behältnisse im Lager und Verkaufsraum. Nach ersten Schätzungen stahlen sie ca. 150 Handys und einen geringen Bargeldbetrag. Hinweise bitte an das Regionalkommissariat Gummersbach, Tel.: 022618199-0. (red.-07.04.2009 11:54)



Kinder beim Zündeln erwischt

Spiel mit dem Feuer geriet außer Kontrolle

Lindlar - Feuerzeug und Zündhölzer gehören nicht in Kinderhände, mahnt die Polizei aus aktuellem Anlass. Gestern Nachmittag hatten ein 11-jähriger und ein 12-jähriger Junge einen Hochsitz im Wald zwischen Schmitzhöhe und Schmitzhöhe-Holl in Brand gesetzt. Zeugen hatten die Kinder dabei beobachtet, wie sie Laub angezündet hatten.

Einer der beiden Jungs hatte seiner Mutter den Brand gebeichtet. Die Frau alarmierte die Feuerwehr, erklärte aber gegenüber den Polizeibeamten zunächst, zwei schwarz gekleidete Jugendliche gesehen zu haben, die sich von dem brennenden Hochsitz entfernt hätten. Diese Geschichte war jedoch nicht von langer Dauer.

Zeugen hatten gesehen, wie die beiden Jungen mit einem Feuerzeug Laub angezündet hatten. Mit den Aussagen konfrontiert, räumten die beiden Jungs schnell ihre Beteiligung ein.

Die Polizei weist darauf hin, dass der unsachgemäße Umgang mit Feuer häufig zu schwerwiegenden Folgen führt. Insbesondere sollten Eltern darauf achten, dass Kinder weder Feuerzeuge noch Zündhölzer mit sich führen. (red.-07.04.2009 10:51)




 




Handy klingelt: Hallo Schatz…!



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