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Blaulicht
Radevormwald - Zu Ausschreitungen kam es am Samstagnachmittag auf einer Demonstration von Pro NRW und der gleichzeitig stattfindenden Gegen-Demo durch die Partei „Die Linke“. Heranwachsende aus der Region nutzten die Demos nach zunehmendem Alkoholgenuss zu Pöbeleien und Sachbeschädigungen an sechs PKW und einem Streifenwagen. Zwei Personen wurden durch Pfefferspray verletzt.
Am Samstagnachmittag führte die Bürgerbewegung Pro NRW auf dem Schlossmacherplatz in Radevormwald eine Wahlkampfveranstaltung anlässlich der diesjährigen Kommunalwahl in NRW durch. Zur gleichen Zeit rief unter anderem die Partei Die Linke auf dem benachbarten Marktplatz zu einer Gegenveranstaltung auf.
Die Polizei ging von einem insgesamt friedlichen Verlauf der Versammlung aus.
Nach einem anfänglich tatsächlich störungsfreien Ablauf beider Veranstaltungen kristallisierte sich jedoch eine aggressive linksorientierte Gruppe von vorwiegend Heranwachsenden aus dem Raum Wuppertal heraus.
Hiesige Jugendliche und Heranwachsende solidarisierten sich mit zunehmendem Alkoholkonsum mit den Auswärtigen. In ihrem jugendlichen Überschwang schossen sie schließlich übers Ziel hinaus. Insgesamt beschädigten sie sechs PKW von Pro NRW und einen Streifenwagen mit Flaschenwürfen bzw. Tritten.
Noch während der Veranstaltung identifizierte die Polizei als Tatverdächtige drei Personen aus Radevormwald und Hückeswagen. Daneben erstatteten die Beamten mehrere Anzeigen unter anderem wegen Diebstahl und Beleidigung gegen namentlich bekannte Personen. Vor Ort erstelltes Videomaterial wird in den nächsten Tagen durch die Polizei ausgewertet.
Zwei Personen erlitten Augenreizungen durch den Einsatz von Pfefferspray. Sie hatten versucht, die Abfahrt der Teilnehmer von Pro NRW zu verhindern. Weitere Personenschäden, weder von Seiten der Demonstranten noch der Polizei, sind nicht bekannt. (red.-22.08.2009 22:13)
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