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Blaulicht
Aktuelle Berichte - Hinweise vom 30.10.2009

Polizei legt Autoknackern das Handwerk
Wildunfälle: Vorsicht in der Dämmerung


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Zeugenaussage führt die Ermittler auf die richtige Spur

Polizei legt Autoknackern das Handwerk

Oberberg - Etwa 50 Pkw-Aufbrüche im Oberbergischen Kreis und im benachbarten Rheinland-Pfalz klärte das Regionalkommissariat Waldbröl nach unfangreichen Ermittlungen auf. Von Ende August bis Mitte Oktober stiegen die Zahlen der Aufbrüche von Pkw, insbesondere auf den Krankenhausparkplätzen in Waldbröl und Gummersbach stark an. Durch eine Zeugenaussage kamen die Ermittler auf die Spur der beiden Tatverdächtigen.

Durch umfangreiche Ermittlungen konnte dem Täterduo (23 und 24 Jahre alt) aus Waldbröl und Reichshof etwa 50 Taten vorgeworfen werden. (red.-30.10.2009 14:28)




Bremsen, abblenden und hupen

Wildunfälle: Vorsicht in der Dämmerung

Der TÜV Rheinland rät: Nach Wildwechsel-Schildern Fahrbahnränder im Auge behalten. Ist das Wild bereits auf der Fahrbahn, soll der Fahrer bremsen, abblenden und hupen. Zur Schadensregulierung müssen Wildunfälle der Polizei gemeldet werden. Verletzte Tiere nicht mit bloßen Händen anfassen.

Vor allem in den frühen Morgenstunden und der Abenddämmerung wird die Herbstzeit schnell zur Unfallzeit auf den Straßen: Schlechte Sichtverhältnisse, Nässe und Wildwechsel gefährden den Verkehr.

Allein im vergangenen Jahr ereigneten sich über 2.600 Wildunfälle auf deutschen
Straßen, bei denen Personen verletzt wurden. Wer bei eingeschränkter Sicht und in bewaldeten Gebieten den Fuß vom Gas nimmt und dem Sicherheitsabstand vergrößert, verringert das Risiko eines Unfalls mit Tieren. "Besonders nach Wildwechsel-Schildern gilt, langsam fahren und auf die Fahrbahnränder achten", so Hans-Ulrich Sander, Kraftfahrtexperte von TÜV Rheinland.

"Befinden sich Tiere bereits auf der Fahrbahn, heißt es: Umsichtig bremsen, abblenden und hupen. Außerdem sollten Autofahrer stets mit mehreren Tieren aus einem Rudel rechnen." Ein Zusammenstoß mit den Tieren kann fatale Folgen haben: Schon bei 50 km/h entwickelt ein 20 Kilogramm leichtes Reh ein Aufprallgewicht von knapp einer halbe Tonne. Das entspricht dem Gewicht eines Pferds. Trotzdem: Besteht das Risiko, den Gegenverkehr zu gefährden, im Straßengraben zu landen oder gegen einen Baum zu prallen - auf keinen Fall versuchen, dem Wild auszuweichen.

Autofahrer müssen einen Wildunfall nach dem Sichern der Gefahrenstelle sofort der nächsten Polizei- oder Forstdienststelle melden. Nur mit einer schriftlichen Bestätigung der zuständigen Behörde leisten die Versicherungen Schadensersatz. Auch ein Foto der Unfallstelle hilft, Ansprüche auf Schadensersatz zu untermauern. Wurde bei einer Kollision Raubwild getötet, gilt besondere Vorsicht. Wer Tiere wie Marder oder Füchse anfasst, sollte unbedingt Schutzhandschuhe tragen. Nur so lässt sich garantieren, dass sich Tollwut oder Fuchsbandwurm nicht übertragen. (red.-30.10.2009 10:53)




 




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