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Blaulicht
Waldbröl - Am 25.01.10, gegen 08:50 Uhr, befuhr ein 42-jähriger Pkw-Fahrer die Oberbrölstraße aus Richtung Bröl kommend in Fahrtrichtung Waldbröl. In Höhe der Einmündung Niederhof kam ihm ein Räumfahrzeug entgegen. Beim Vorbeifahren wurde das Fahrzeug des 42-Jährigen durch eine große Ladung Schnee, die durch den Schneepflug verursacht wurde, beschädigt. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 1.500 Euro. Bei dem Räumfahrzeug handelt es sich um einen orangefarbenen Lkw. Die Ermittlungen bei der Straßenmeisterei ergaben, dass es sich hierbei nicht um ein städtisches Fahrzeug gehandelt hat. Hinweise bitte an das Verkehrskommissariat Gummersbach, Tel.: 02261 8199-0 (red.-29.01.2010 16:09)
Oberberg - Ergiebiger Schneefall und glatte Straßen führten heute zu zahlreichen Unfällen und Behinderungen im Oberbergischen Kreis. Von heute Morgen 5 Uhr bis heute Mittag 14 Uhr ereigneten sich über 30 Verkehrsunfälle - überwiegend mit Sachschäden. Lediglich bei einem Unfall in Nümbrecht-Ahlbusch, auf der L 38, wurden drei Personen leicht verletzt.
Zahlreiche Straßen mussten zeitweise wegen quer stehender Lkw oder umgestürzter Bäume gesperrt werden. Dazu gehörten unter anderem die B 55 zwischen Pernze und Wiedenest, die L 324 zwischen Appenhagen und Volperhausen, die K 58 zwischen Morsbach und Lichtenberg, die L 307 in Engelskirchen-Wallefeld sowie mehrere kleinere Straßen im gesamten Kreisgebiet. Das THW war im Einsatz, um liegen gebliebene LKW wieder frei zu schleppen - 20 davon alleine zwischen Morsbach und Lichtenberg. Auf der Stippe wurde ein LKW mit „blanken“ Sommerreifen aus dem Verkehr gezogen. (red.-29.01.2010 14:56)
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| Foto: Polizei OBK |
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Oberberg - Schunkeln ja, stänkern nein. Die Polizei setzt deutliche Zeichen gegen Randalierer und Schläger, damit die tollen Tage ohne böse Zwischenfälle gefeiert werden können. Neun polizeibekannte Personen dürfen an öffentlichen Karnevalsveranstaltungen nicht teilnehmen, aber es könnten durchaus noch mehr werden.
Keine Chance für Randalierer und andere Störenfriede
Karneval ist die Zeit fröhlicher und ausgelassener Feste. Das wird von der Polizei begrüßt und unterstützt. Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass die überwiegende Mehrzahl der oberbergischen Jecken richtig feiern können und zwar friedlich. Aber es gibt auch immer wieder Einzelne oder Gruppen, die oftmals alkoholbedingt zu Streitigkeiten neigen. Eine Vielzahl dieser potentiellen Störenfriede ist der Polizei bekannt. Auf sie hat die Polizei ein besonders wachsames Auge.
Damit die Feiern friedlich bleiben, hat die Einsatzdirektion, die federführend die Einsätze rund um den Karneval begleitet, gleich ein ganzes Maßnahmenbündel geschnürt, unter anderem verteilt sie in den nächsten Tagen blaue Briefe. Nicht an die Schüler, die heute ihre Zeugnisse bekommen haben und ihre Leistungen steigern müssen, sondern an neun Jugendliche/Erwachsene im Alter von 17 bis 25 Jahren, die der Polizei durch gewalttätiges Vorgehen bei Veranstaltungen in der Vergangenheit aufgefallen sind.
Störenfriede könnten in der Zelle landen
Die, die den blauen Brief erhalten, müssen sich an festgelegten Zeiten von bestimmten Veranstaltungen fernhalten. Ansonsten droht ein Bußgeld. Auch laufen sie Gefahr, sich an einem Ort aufhalten zu müssen, den die Polizei bestimmt. Und das ist in solchen Fällen in der Regel die Zelle. Die Personen, denen jetzt "Blaue Briefe" ins Haus flattern, stammen aus Wipperfürth, Lindlar, Hückeswagen und dem Märkischen Kreis. Fallen der Polizei diese oder weitere Störer während einer Veranstaltung auf, können auch diesen Personen ad hoc Betretungsverbote erteilt werden.
Die Polizei is watching you
Gefährderansprachen, starke Präsenz an ausgesuchten Karnevalsumzügen und im Anschluss an die Züge, sind weitere Teile des Konzepts der Einsatzdirektion, die von zivilen Kräften der Kriminalpolizei und von Beamten der Direktion Verkehr unterstützt wird. Erfahrungen und Auswertungen der vergangenen Jahre dienten als Grundlage dieser Konzeption. Auch aufgrund dessen ist der Einsatzdirektion bekannt, wo und bei welchen Zügen und Veranstaltungen mit Störungen zu rechnen ist.
Insbesondere dort, wo Probleme auftreten könnten, setzt die Direktion Kräfte ein, die für Einsätze solcher Art bei der Bereitschaftspolizei Köln besonders ausgebildet und auch ausgerüstet sind.
Besonderen Wert legt der Leiter der Einsatzdirektion, Polizeidirektor Robert Freund, auf die gute Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden, die durch eigene Projekte und Maßnahmen einen großen Beitrag dazu leisten, dass die Karnevalstage einen friedlichen Verlauf nehmen.
„Wir unterstützen sowohl im Vorfeld, als auch im Einsatz die Präventionskonzepte der Städte und Gemeinden im Kreis. Es wird auch dieses Jahr wieder gemeinsame Streifen mit den kommunalen Ordnungsämtern geben“ sagt Polizeidirektor Freund.
Die Polizei appelliert an alle Feiernden, friedlich und ohne Aggressionen die fünfte Jahreszeit zu begehen. Dazu will die Polizei ihren Beitrag leisten. „Wir werden Störer und Unruhestifter bei niedriger Einschreitschwelle konsequent mit polizeilichen Maßnahmen wie Ingewahrsamnahmen und Betretungsverboten überziehen“ sagt Freund. (red.-29.01.2010 13:25)
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| Handy klingelt: Hallo Schatz…! | 
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