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Blaulicht
Engelskirchen - Einer Streifenwagenbesatzung fiel am Rosenmontag auf der schneebedeckten Gummersbacher Straße in Wiehlmünden ein BMW-Fahrer wegen seiner unsicheren Fahrweise auf. Die Beamten beabsichtigten ihn zu kontrollieren und wiesen ihn mit dem Anhaltezeichen „Stop Polizei“ sowie der Lichthupe an, am Straßenrand anzuhalten. Statt der Verfügung nachzukommen, trat der Fahrer aufs Gaspedal und bog nach rechts in Richtung Engelskirchen-Buschhausen ab.
Die zwischenzeitlich durchgeführte Halterfeststellung ließ das Verhalten des zunächst Unbekannten plausibel erscheinen, denn das an dem BMW angebrachte Kennzeichen war für einen Ford Escort ausgegeben worden. Im Verlauf der weiteren Verfolgung fiel der Flüchtende durch deutliche Schlangenlinien auf, allerdings ohne andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden.
Auch das Blaulicht und das Martinshorn veranlassten den Fahrzeugführer nicht, die Flucht aufzugeben. Die Fahrt führte über Buschhausen wieder zurück auf die B 55 bis zum Ausgangsort auf die Gummersbacher Straße in Wiehlmünden, wo er in einer Hauseinfahrt anhielt und zu Fuß flüchtete. Das allerdings wurde ihm zum Verhängnis. Die Polizeibeamten stellten ihn nach wenigen Metern an einer Mauer.
Der 28-jährige Mann aus Bergneustadt hatte Alkohol und Drogen konsumiert, war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und konnten nicht belegen, dass der BMW im gehört. Die Polizisten ließen ihm daraufhin Blutproben entnehmen, stellten das Auto sicher und leiteten ein Ermittlungsverfahren ein. (red.-17.02.2010 11:41)
Oberberg - Der Leiter der Einsatzdirektion, Polizeidirektor Robert Freund, ist mit dem Verlauf der Veranstaltungen an den Karnevalstagen zufrieden. Insgesamt fuhren die Beamten weniger Einsätze als im vergangenen Jahr - alles in allem ereigneten sich kreisweit auch weniger Straftaten. Die Maßnahme der „Betretungsverbote“ geht auf, berichtet die Polizei. Nach einem Rückgang der Straftaten im vergangenen Jahr, setze sich dieser Trend auch an den heißen Tagen der laufenden Session fort.
„Sämtliche Einsätze in der Kreismitte und dem -Süden verliefen völlig unproblematisch. Hier entsprachen die Art der Tätigkeiten und das Aufkommen einem gewöhnlichen Wochenende“, so Polizeisprecher Ernst Seeberger.
In Wipperfürth und Radevormwald kam es am Wochenende nach den Umzügen zwar zu Störungen, für sich betrachtet zählte die Polizei hier aber ähnlich viele karnevalstypischen Delikte wie im Vorjahr. Die Einsatzdirektion wird die Anlässe analysieren und überprüfen, ob das erfolgreiche Instrument des Bereichsbetretungsverbots zukünftig bei auffällig gewordenen Personen angewandt wird, zumal das Verbot in allen Fällen Wirkung gezeigt hat.
Die in diesem Jahr von der Polizei verfügten Betretungsverbote wurden ausnahmslos beachtet! Alle Adressaten hielten sich an die polizeiliche Weisung, bestimmte Örtlichkeiten zu näher definierten Zeiten nicht aufzusuchen. Auch in anderen Städten und Gemeinden bzw. zu anderen Zeiten sind diese Personen nicht auffällig geworden.
Die Konzepte mit den Kommunen, wie gemeinsame Streifen und Überprüfung des Glasverbots, seien aufgegangen, berichtet die Polizei. (red.-17.02.2010 11:36)
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| Handy klingelt: Hallo Schatz…! | 
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