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Blaulicht
Aktuelle Berichte - Hinweise vom 14.05.2010

Hass auf Jäger? - Sachbeschädigung an 20 Hochsitzen aufgeklärt
100.000 Euro Schaden durch Dachstuhlbrand in Hotel „Zur Post“
Von „Navi“ abgelenkt – Leicht verletzt und hoher Sachschaden
Wieder PKW auf Gelände von Autohaus beschädigt - Schaden rund 20.000 Euro
72-Jähriger in Reininghausen mit 2,6 Promille unterwegs – Morsbacher hatte 1,8 Promille intus
Kay Wegermann Mitglied des BDK-Bundesvorstandes


Weitere Meldungen:   13.05.2010  12.05.2010  10.05.2010  9.05.2010  8.05.2010  

Hass auf Jäger? - Sachbeschädigung an 20 Hochsitzen aufgeklärt

Kreis Altenkirchen - Aufgrund umfangreicher Ermittlungen durch den Bezirksdienst Flammersfeld konnte heute der Täter ermittelt werden, der in den vergangenen zwei Jahren rund 20 Hochsitze im Bereich des „Lenzbachtals“ in den Gemarkungen Neitersen und Altenkirchen zerstört hat. Der 43-Jähriger wurde vorläufig festgenommen und legte heute ein umfassendes Geständnis ab. Hintergrund sei sein gestörtes Verhältnis zu Jägern, weil er vermuten würde, dass Jäger Katzen erschießen, teilte die Polizei heute mit. Aber auch zu seinem ehemaligen Arbeitgeber, der Jagdpächter in einem der betroffenen Reviere ist, bestehe offenbar ein angespanntes Verhältnis. (red.-14.05.2010 21:16)



Fahrlässige Brandstiftung durch Gast

100.000 Euro Schaden durch Dachstuhlbrand in Hotel „Zur Post“

Wiehl - Bei einem Brand m Hotel „Zur Post“ entstand in der vergangenen Nacht ein Schaden in Höhe von etwa 100.000 Euro. Verletzt wurde niemand. Nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen ist von fahrlässiger Brandstiftung durch einen Gast auszugehen, teilt die Polizei mit. Die Ermittlungen seien jedoch noch nicht endgültig abgeschlossen.

Rund 60 Gäste mussten in der Nacht aus dem Hotel gebracht werden, konnten aber später zumeist ihre Hotelzimmer wieder aufsuchen. Der Dachstuhlbrand war in einem neueren Gebäudetrakt des Hotels ausgebrochen. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf den etwa 400 Jahre alten Teil des Gebäudes verhindern. Nachlöscharbeiten der Glutnester dauerten bis in die frühen Morgenstunden. (red.-14.05.2010 14:41)



Von „Navi“ abgelenkt – Leicht verletzt und hoher Sachschaden

Gummersbach - Heute (14.05), um 9:30 Uhr befuhr ein 24-jähriger Pkw-Fahrer die Westtangente aus Richtung Marienheide kommend in Richtung BAB/Wiehl. Er beabsichtigte nach links in die Brückenstraße abzubiegen. Hierzu ordnete er sich auf dem Linksabbiegestreifen ein. Die Ampel zeigte für seine Fahrtrichtung Grünlicht. Beim Abbiegen kam es mit einer entgegenkommenden 67-jährigen Pkw-Fahrerin zum Zusammenstoß.

Die 67-Jährige hatte ihrerseits das Rotlicht der Ampel übersehen. Nach eigenen Angaben war sie durch ihr Navigationsgerät abgelenkt. Bei dem Zusammenstoß wurde der 24-Jährige und seine 23-jährige Beifahrerin leicht verletzt. Die beiden Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. (red.-14.05.2010 13:50)




Wieder PKW auf Gelände von Autohaus beschädigt - Schaden rund 20.000 Euro

Gummersbach - Sieben Pkw, die auf dem Gelände eines Autohauses in der Gummersbacher Straße in Niederseßmar standen, wurden durch unbekannte Täter beschädigt. Es wurden Scheiben eingeschlagen und der Lack zerkratzt. Der Schaden wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt. Die Tat ereignete sich in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (12.05.). Bereits vor zwei Wochen waren mehrere Fahrzeuge des Autohauses beschädigt worden. Hinweise bitte an das Regionalkommissariat Süd unter der Tel. Nr. 02261/81990. (red.-14.05.2010 13:20)



Polizei stoppt zwei Trunkenheitsfahrten

72-Jähriger in Reininghausen mit 2,6 Promille unterwegs – Morsbacher hatte 1,8 Promille intus

Oberberg - Ein Zeuge hatten am Mittwoch gegen 18.20 Uhr beobachtet, wie ein Auto mit herabhängender Schürze in der Reininghauser Straße Schlangenlinien fuhr und die Polizei alarmiert. Der Fahrer stand erheblich unter Alkoholeinfluss. Betrunken war ebenfalls ein Autofahrer, den die Polizei in Morsbach stoppte.

Gummersbach - Ein Zeuge beobachtete am Mittwoch (12.05.), um 18:20 Uhr einen Pkw-Fahrer, der die Reininghauser Straße in Gummersbach-Reininghausen in Schlangenlinien befuhr. Aufmerksam auf das Fahrzeug wurde er auch durch die herabhängende Schürze am Pkw. Die Polizei führte bei dem 72-jährigen Fahrer einen Alklotest durch. Dieser zeigte 2,6 Promille an. Wo der Fahrer sich die Schürze am Pkw beschädigte, konnte noch nicht ermittelt werden. Eine Unfallstelle wurde nicht gefunden. Die Beamten ließen dem Fahrer eine Blutprobe entnehmen, stellten den Führerschein sicher und leiteten ein Verfahren ein.

Morsbach - 1,8 Promille zeigte das Alkotestgerät gestern um 1:15 Uhr bei der Kontrolle eines Pkw-Fahrers auf der Hahner Straße in Morsbach an. Der 34-Jährige musste sich eine Blutprobe entnehmen lassen, der Führerschein wurde sichergestellt und ein Verfahren eingeleitet. (red.-14.05.2010 12:05)



Von Gummersbach über Düsseldorf nach Berlin

Kay Wegermann Mitglied des BDK-Bundesvorstandes


Oberberg/Berlin - Kay Wegermann, oberbergischer Bezirksvorsitzende des Bund Deutscher Kriminalbeamter wurde in den Bundesvorstand der Kriminalistengewerkschaft berufen. Wegermann, der bereits im April 1999 den BDK-Bezirksverband in Gummersbach gründete, vertritt nun die Interessen des NRW-Landesverband auf Bundesebene.

Der oberbergische Bezirksvorsitzende des Bund Deutscher Kriminalbeamter (www.bdk.de) wurde in den Bundesvorstand (www.bdk.de/bundesvorstand) der Kriminalistengewerkschaft berufen und nahm Anfang Mai sowohl an der Fachtagung “Kripo Inter“ (www.bdk.de/kripo-inter) in Leipzig als auch an der damit verbundenen Bundesvorstandssitzung teil. Wegermann, der bereits im April 1999 den BDK-Bezirksverband in Gummersbach gründete und erst im September letzten Jahres zum stellvertretenden Landesvorsitzenden in NRW gewählt wurde, vertritt nunmehr die Interessen des nordrhein-westfälischen Landesverbandes auf Bundesebene.

“Es war für mich schon im letzten Jahr überraschend, als Bezirksvorsitzender eines der kleinsten Bezirksverbände in NRW zum stellvertretenden Landesvorsitzenden nominiert und gewählt worden zu sein. Unmittelbar danach musste ich dann bereits mehrere Medientermine für den verhinderten Bundespressesprecher sowie den NRW-Landesvorsitzenden wahrnehmen und wurde zu Beginn diesen Jahres zum Bundespresseseminar nach Berlin eingeladen. Und vor zwei Monaten wurde mir das Angebot unterbreitet, unseren Landesverband als ständiges Mitglied im Bundesvorstand zu vertreten. Sehr, sehr schnell und nahezu vorbereitungslos ereilte mich dieses Ansinnen des Vorstandes, das mich aber in höchstem Maße motiviert, mich mit aller Kraft für die Vertretung der vielfältigen Interessen meiner Kolleginnen und Kollegen in der Polizei einzusetzen“, erklärte Wegermann heute in Gummersbach.

Kay Wegermann trat 1978 in die Polizei des Landes Nordrhein-Westfalen ein. Er versah nach der Grundausbildung in Linnich zunächst gut drei Jahre seinen Dienst als Streifenbeamter des mittleren Dienstes in Wuppertal, wo er anschließend auch seine kriminalistisch-kriminologisch orientierte Studienzeit an der FHSöV (Fachhochschule für öffentliche Verwaltung) absolvierte und nach erfolgreichem Abschluss als Diplomverwaltungswirt seine Ernennung zum Kriminalkommissar erhielt. Es folgten knapp zehn Jahre beim Polizeipräsidenten in Köln, wo Wegermann von der Bearbeitung einfacher und mittlerer Kriminalität beginnend über ein Jahr bei der Kriminalwache bis hin zur Aufklärung von Rauschgift- und letztlich Organisierter Kriminalität ein breites Spektrum an Erfahrung sammeln konnte. 1996 zog es ihn dann auch beruflich zurück in seine oberbergische Heimat, wo er seitdem insbesondere für Ermittlungen bei den Straftaten zuständig ist, die u.a. Telefonüberwachungen und umfangreiche Internetrecherchen als Handwerkszeug der Kriminalisten erfordern.

Prognostisch werden insbesondere die Kriminalitätsphänomene der digitalen Welt (“Internetkriminalität/Cybercrime“ wie z.B. Betrug, Datenausforschung, Stalking, Bedrohung oder nicht zuletzt auch Kinderpornographie etc.pp) zukünftig die Oberhand über die der realen Welt (wie z.B. Körperverletzung, Einbruch, KFZ-Delikte oder Raub etc.pp) gewinnen, so dass Wegermann und seine Kollegen keine Sorge vor Arbeitslosigkeit haben müssen.

“Ich wollte immer Kriminalbeamter werden“, sagte Wegermann, “und im Nachhinein bin ich froh, dass ich den Beruf des Polizisten von der Pike auf gelernt habe. Die Zeit der Grundausbildung und des Streifendienstes möchte ich nicht missen, sie haben mir gut getan und mich mit geprägt. Als Mensch habe ich Gruppendruck und -dynamik aber auch Gruppenzusammenhalt erfahren. Und als junger Polizist habe ich sowohl Gehorsam bzw. Höflichkeit gelernt aber auch mitgenommen, dass bei gradlinigem, offenem Auftreten konstruktive Vorschläge Gehör finden und Veränderungen möglich machen können. Meine Zeit bei der Schutzpolizei hilft mir heute, die Sorgen und Nöte der Kolleginnen und Kollegen im Wach- und Verkehrsdienst zu verstehen. Diese sind zwar teilweise anders geartet aber nicht minder schwer wiegend als diejenigen, die ich in der Kripo tagtäglich erfahre. Von der Beschäftigung mit Personalmangel und Überalterung über mangelhafte Aus- und Fortbildung bis hin zu massiver Arbeitsverdichtung und daraus resultierender Demotivation einer- wie überproportionaler Krankheitsraten andererseits, reicht das vielfältige Handlungsfeld eines Gewerkschafters.“

Seit zwei Jahren ist Wegermann Mitglied des örtlichen Personalrates der KPB (Kreispolizeibehörde) Oberbergischer Kreis und profitiert hier wie auch in seinem Amt als stellvertretender BDK-Landesvorsitzender von seiner zehnjährigen politischen Erfahrung, die er als Stadtratsmitglied in Gummersbach sammeln konnte. Bei den Kommunalwahlen 2009 trat er nicht mehr an, weil “die Belastung durch Familie, Sport, Beruf, Politik und Gewerkschaft einfach zu groß war und ich Abstriche machen musste“, wie er unumwunden zugibt.

“Ich konnte alle Betätigungsfelder zu jeweils 100% nicht mehr abdecken und habe mich nach vielfältigen Gesprächen innerhalb Familie, Verwaltung, Sportverein und Polizei im letzten Jahr letztlich entschlossen, mich neben Familie und Beruf gewerkschaftlich zu orientieren. Hierbei danke ich neben meiner Familie, die oftmals auf mich verzichten muss, insbesondere meinen Kolleginnen und Kollegen sowie Vorgesetzten bis hin zum Landrat für ihre Unterstützung. Ich sehe meine Aufgabe nunmehr darin, die Auswirkungen (kriminal)polizeilicher Innenpolitik auf regionaler Ebene zu erfahren, sie vor Ort wie zurück in das Innenministerium und den Landtag in Düsseldorf zu spiegeln sowie die NRW-Interessen der Kripo auf nationaler Ebene u.a. bei unserem Bundesvorsitzenden und der Politik in Berlin zu vertreten. Also ein Weg von Gummersbach über Düsseldorf nach Berlin - anspruchsvoll und nicht minder stressig. Aber es macht Spaß, für die Kolleginnen und Kollegen etwas zu erreichen, auch wenn es oftmals nur kleinste Kleinigkeiten zu sein scheinen“, erklärte Wegermann heute abschließend in Gummersbach. (red.-14.05.2010 08:07)





 




Handy klingelt: Hallo Schatz…!



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