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Blaulicht
Aktuelle Berichte - Hinweise vom 17.07.2011

Zwei Tote nach Schusswaffengebrauch in Altenkirchen
Haariger Einsatz der Polizei Olpe
Bagger und einen Radlader - Täter zapften 400 Liter Diesel ab
Kennzeichendiebstahl in Wiehl
Beutewert über 6.000 Euro
19-Jährige musste von der Feuerwehr befreit werden
Phänomen des Restalkohols vom Vortag ist nicht zu unterschätzen


Weitere Meldungen:   14.07.2011  13.07.2011  12.07.2011  11.07.2011  10.07.2011  

Zwei Tote nach Schusswaffengebrauch in Altenkirchen

Altenkirchen - Nach ersten polizeilichen Ermittlungen erschien heute Mittag, gegen 13 Uhr, ein 80-jähriger Mann aus dem Raum Altenkirchen im Eingangsbereich eines Alten- und Pflegeheimes im Stadtzentrum von Altenkirchen, erschoss dort seine 78-jährige Ehefrau und richtete sich anschließend selbst mit der von ihm geführten Schusswaffe.

Die Ermittlungen zu den näheren Tatumständen dauern derzeit an. (red.-17.07.2011 17:41)




Haariger Einsatz der Polizei Olpe

Am Samstagabend, kurz nach 19.00 Uhr, erreichte die Leitstelle der Polizei in Olpe ein telefonischer Notruf. Angezeigt wurde eine Handynummer. Es meldete sich niemand, aber ein (Frauen?)-Schluchzen war kurz zu hören und als Hintergrundgeräusch schimpfendes Geschrei.

Die Verbindung wurde nach wenigen Sekunden vom Anrufer unterbrochen. Der erste Rückrufversuch wurde weggedrückt, beim Zweiten war das Handy ausgeschaltet.

Es musste von einer Notsituation ausgegangen werden, berichtet die Polizei.

Nachdem in einer Dringlichkeitsanfrage der Handybesitzer über die Rufnummer ermittelt war, stellte sich der Sachverhalt den eingesetzten Beamten in der Olper Wohnung folgendermaßen dar: Dem Familienvater schien der Haarwuchs seines Sohnes auszuufern und er hatte beschlossen, selbst Hand anzulegen. Schon die bloße Androhung dieses Vorhabens stieß bei dem 15-jährigen auf wenig Gegenliebe, so dass er beschloss, beim Notruf der Polizei Unterstützung zu suchen. Ihn verließ aber offensichtlich der Mut, und er machte sich stattdessen aus dem Staub.

Die Polizeibeamten konnten den Jungen in der Nähe der Wohnung antreffen und im nachfolgenden Vermittlungsgespräch einigten sich Vater und Sohn darauf, dass lediglich die Haarspitzen der Frisurverschönerung zum Opfer fallen sollten.



Bagger und einen Radlader - Täter zapften 400 Liter Diesel ab

Waldbröl - Unbekannte Täter haben in der Nacht von Mittwoch (13.07.) auf Donnerstag einen Bagger und einen Radlader trocken gelegt, indem sie insgesamt 400 Liter Dieselkraftstoff abzapften. Beide Fahrzeuge befanden sich im Tatzeitraum auf dem Baustellengelände „Am Mühlenteich“ in Waldbröl.

Hinweise nimmt das Regionalkommissariat Süd unter Tel. 02261/8199-0 entgegen.




Kennzeichendiebstahl in Wiehl

Wiehl - Am Donnerstag (14.07.) entwendeten unbekannte Täter zwischen 13:00 - 16:00 Uhr die Kennzeichen an einem Auto, das auf einem Parkplatz im Bereich der Brauerei in der Dreibholzer Straße in Bielstein geparkt war. Die Kennzeichen lauten GM-UF555 und gehören an einen blauen VW Passat.

Hinweise nimmt das Regionalkommissariat Süd unter Tel. 02261/8199-0 entgegen.




Beutewert über 6.000 Euro

Reichshof - Bei einem Einbruch in eine Kfz-Werkstatt haben unbekannte Täter zehn Reifen und sechs Kompletträder entwendet. Die Einbrecher hatten zuvor die Tür eines Außenlagers gewaltsam geöffnet und sich auf diese Weise Zutritt verschafft. Der Beutewert beläuft sich auf über 6000 Euro.

Hinweise nimmt das Regionalkommissariat Süd unter Tel. 02261/8199-0 entgegen.




19-Jährige musste von der Feuerwehr befreit werden

Nümbrecht - Am Donnerstag, gegen 19.05 Uhr, befuhr eine 19-Jährige mit einem PKW die Homburger Straße (L 320) aus Richtung Homburg-Bröl kommend in Richtung Bierenbachtal. In einer langgezogenen Rechtskurve verlor sie auf der regennassen Fahrbahn die Kontrolle über ihr Fahrzeug, geriet ins Schleudern und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort prallte sie in Böschung und überschlug sich im Anschluss. Der PKW blieb im Straßengraben auf dem Dach liegen. Die Fahrzeugführerin musste von der Feuerwehr aus dem PKW befreit werden; sie wurde anschließend mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 3.000 Euro.



Phänomen des Restalkohols vom Vortag ist nicht zu unterschätzen

Gummersbach - Am Donnerstag (14.07.) fielen gleich mehrere jüngere Männer durch ihr nicht konformes Rechtsverständnis im Verkehrssektor auf. Um 11:05 Uhr stoppten Polizeibeamte einen 16-jährigen Mofafahrer aus Reichshof auf der Eckenhagener Straße in Wiehl. Aufgefallen war der junge Mann bei einer Geschwindigkeitskontrolle, die anlässlich einer Schulwegsicherung durchgeführt worden war. Durch technische Veränderungen fuhr das Mofa nahezu doppelt so schnell, wie der Gesetzgeber dies ursprünglich vorgesehen hatte. Da der 16-Jährige keinen Führerschein vorweisen konnte, endete für ihn die Fahrt noch am Kontrollort. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

Um 12:30 Uhr wurde ein 15-jähriger Schüler aus Wiehl auf der Hauptstraße in Wiehl kontrolliert. Auch er war mit einem Roller unterwegs, der technisch aufgerüstet und damit ebenfalls schneller als erlaubt fuhr. Auch hier endete die Fahrt abrupt, die Beamten leiteten ein Strafverfahren ein.

Mit 0,76 Promille war um 14:45 Uhr ein 20-jähriger Mann aus Gummersbach auf der Kölner Straße in Rebbelroth unterwegs, als er durch Polizeibeamte angehalten und kontrolliert wurde. Als Erklärung führte der junge Mann an, am Vorabend zwei Flaschen Wodka und fünf Flaschen Bier getrunken zu haben. Er musste auf der Polizeiwache einen Atemalkoholtest absolvieren. Auch ihm wurde die Weiterfahrt ausdrücklich untersagt, ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Den Abschluss bildete um 17:25 Uhr ein 21-jähriger Gummersbacher, der mit seinem Pkw auf der Gummersbacher Straße in Niederseßmar unterwegs war. Bei ihm stellten die Beamten deutliche Anzeichen von Drogenkonsum fest. Eine Blutprobe wurde angeordnet, ein Strafverfahren eingeleitet.




 




Handy klingelt: Hallo Schatz…!



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