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Blaulicht
Derschlag - Nach eigenen Angaben und den späteren Unfallspuren zufolge, fuhr ein 26-jähriger Nissan-Fahrer mit einer Geschwindigkeit, die deutlich über der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h lag. Selbst als er einen 79-jährigen Fußgänger auf der Straße sah, fuhr er in hohem Tempo weiter, erfasste den Passanten und kam erst nach 70 Metern zum Stillstand. Der Senior wurde lebensgefährlich verletzt.
Der 79-jährige Fußgänger befand sich aus Sicht des Nissan-Fahrers, auf dem linksseitigen Gehweg und ging von dort bis zur Mittellinie, um die B 55 zu überqueren. Der Senior hielt an der Mittellinie kurz inne. Nach eigenen Angaben des Nissan-Fahrers hatte er freie Sicht auf den älteren Fußgänger, dennoch fuhr er mit unverminderter Geschwindigkeit weiter.
Als der 79-Jährige dann weiterging, versuchte der Autofahrer noch ihm auszuweichen, was aber nicht gelang. Der Senior wurde von dem Pkw erfasst.
Der 79-Jährige wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Es besteht Lebensgefahr. Der Autofahrer und seine 32-jährige Beifahrerin wurden leicht verletzt. Der Nissan war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
Die Unfallursache ist aus Sicht der Polizei: Nicht angepasste Geschwindigkeit in Verbindung mit falschem Verhalten gegenüber Fußgängern. (red.-21.08.2011 18:43)
Siegen - Viel Lob und Anerkennung für couragierte Bürger, die nach der Tötung einer 18-Jährigen halfen den Täter zu fassen, finden Staatsanwaltschaft und Polizei Siegen in ihrem Bericht über ein sehr tragisches Verbrechen. Nicht das Delikt hat uns veranlasst, hier über die schrecklichen Geschehnisse bei unseren Anrainern zu berichten, sondern die große Hilfe vieler beherzter Menschen.
Beziehungsdrama in Siegen: 18-Jährige erleidet tödliche Verletzungen
Dank tatkräftiger Mithilfe zahlreicher Zeugen: Polizei nimmt Tatverdächtigen noch auf der Flucht fest
Am frühen Samstagabend (20.08.2011, 17.45 Uhr) kam es im Bereich der Fußgängerunterführung zum Siegener Bahnhof zu einem Kapitaldelikt, bei dem eine junge Frau tödliche Verletzungen davon trug.
Trotz sofort eingeleiteter Rettungs- und Reanimationsmaßnahmen konnte das Leben der erst 18 Jahre alten Frau aus Rheinland-Pfalz nicht mehr gerettet werden. Die junge Mutter verstarb noch am Tatort.
Der Tatverdächtige - ein 21-jähriger Mann aus Rheinland-Pfalz, bei dem es sich um den Vater des Kindes der 18-Jährigen handelt - ergriff unmittelbar nach der Messerattacke zu Fuß die Flucht in Richtung Siegener Innenstadt. Dabei nahm er den sechs Monate alten Säugling mit sich und trug ihn während seiner Flucht auf seinem Arm.
Aufmerksame und couragierte Passanten nahmen sofort die Verfolgung des Flüchtigen auf und verhalfen der zwischenzeitlich alarmierten Polizei mit ihrem zahlreichen wertvollen Hinweisen schließlich zur erfolgeichen Festnahme des Täters.
Seine Flucht führte den 21-Jährigen auch an einer Moschee im Bereich der Siegener Innenstadt vorbei. Dort gab der Rheinland-Pfälzer den Säugling ab und flüchtete danach weiter zu Fuß. Couragierte Männer aus der Moschee nahmen daraufhin ebenfalls zu Fuß die Verfolgung des 21-Jährigen auf.
Einer Streifenwagenbesatzung der Wache Siegen gelang es schließlich, den 21-Jährigen im Bereich „Flurenwende“ festzunehmen. Wiederum waren der Polizei dabei gleich mehrere Passanten äußerst hilfreich. Zunächst hatte ein Passant der Polizei den Hinweis gegeben, dass der Flüchtige in Richtung des Durchgangs zur Straße „In der Flur“ lief. Eine Bewohnerin eines dortigen Mehrfamilienhauses zeigte gegenüber den Beamten dann in Richtung eines Durchgangs zu dem Fluss „Weiß“.
Als die Polizisten dann den Fluss erreicht hatten, deutete eine weitere Bewohnerin aus einem Obergeschoss auf einen Mann in der „Weiß“. Dieser lief im Flussbett der Weiß in Richtung Flurenwende. In Höhe der Brücke Flurenwende konnte der Flüchtige von den Polizeibeamten dann gestellt werden. Über ein Rankgitter kletterte der 21-Jährige nach einer polizeilichen Aufforderung schließlich aus der „Weiß“ ans Ufer und wurde danach von den Beamten an Ort und Stelle vorläufig festgenommen. Der Festgenommene wurde anschließend der Wache zugeführt.
Die Ermittlungsbehörden bedanken sich in diesem Zusammenhang ausdrücklich bei den ungewöhnlich vielen couragierten Helfern und Zeugen. Dank deren tatkräftiger und aktiver Mithilfe wurde die Polizei in die Lage versetzt, den flüchtigen Tatverdächtigen bereits 20 Minuten nach dem Gewaltdelikt erfolgreich festnehmen zu können.
Das gemeinsame Kind der getöteten 18-Jährigen und des 21-Jährigen wurde vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert. Das Kind blieb bei den Geschehnissen unverletzt und trug keine Verletzungen davon.
Zur Tatmotivation des 21-Jährigen kann derzeit gesagt werden, dass es sich vermutlich um ein Beziehungsdrama handelt, bei dem es wahrscheinlich um den Umgang mit dem kleinen Kind ging. Möglicherweise dürfte auch Eifersucht seitens des 21-Jährigen eine Rolle gespielt haben.
Die Haftrichterin erließ einen Haftbefehl wegen Mordes. Der Tatverdächtige ist inzwischen in Untersuchungshaft.
(red.-21.08.2011 09:15) (aktualisiert-21.08.2011 15:07)
Morsbach – Die Polizei überprüfte am Samstag, gegen 16.30 Uhr einen 51-jährigen Mofafahrer auf der Waldbröler Straße. Er war den Beamten aufgefallen, da er ohne Schutzhelm unterwegs war. Da der 51-Jährige erheblich alkoholisiert war, musste er die Beamten zur Blutentnahme begleiten. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet. (red.-21.08.2011 10:10)
Wiehl – In einer scharfen Rechtskurve verlor ein 28-jähriger Pkw-Fahrer am Freitagmorgen, gegen 6 Uhr, die Kontrolle über sein Fahrzeug. Auf der Straße „Im Mauren Garten“ kam er von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum. Durch den Anprall verletzten sich sowohl der Fahrer als auch sein 19-jähriger Beifahrer. Beide Personen mussten mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Dem 28-jährigen Unfallfahrer wurde eine Blutprobe entnommen, da er erheblich alkoholisiert war. Den Führerschein des 28-Jährigen stellte die Polizei sicher. Es entstand hoher Sachschaden. (red.-21.08.2011 09:54)
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| Handy klingelt: Hallo Schatz…! | 
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