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Blaulicht
Aktuelle Berichte - Hinweise vom 9.09.2011

Flugzeugpilot mit Laserpointer geblendet - Festnahme


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Gefährlicher Eingriff in den Luftverkehr - Freiheitsstrafe bis zu zehn Jahren

Flugzeugpilot mit Laserpointer geblendet - Festnahme

Wiehl - Zeugen alarmierten die Polizei, weil drei Jugendliche im Bereich des Friedhofes in Drabenderhöhe mit einem Laserpointer herumhantierten. Schon auf der Anfahrt wurde die Polizei darüber informiert, dass der Pilot eines Frachtflugzeugs, beim Landeanflug zum Köln-Bonner Flughafen geblendet worden war.

In Drabenderhöhe fiel der Streifenwagenbesatzung dann auch gleich ein verdächtiges Trio auf. Bei der Durchsuchung der 15,16 und 17 Jahre alten Jugendlichen fanden die Beamten bei einem der Drei einen Pointer, den er in seinem Strumpf versteckt hatte. Die Jugendlichen wurden vorübergehend festgenommen.

Wer letztendlich den Piloten des Frachtflugzeugs aus den Reihen des Trios geblendet hat, müssen die polizeilichen Vernehmungen noch ergeben. Nach ersten Ermittlungen wollten die Jugendlichen das Gerät lediglich ausprobieren.

Das Blenden von Flugzeugführern mit Laserpointern kommt immer mehr in Mode. Welche Gefahr von den leistungsstarken Laserpointern ausgeht, ist vielen offenbar nicht bewusst. Sie halten es einfach für einen " Dumme-Jungen-Streich", jemand damit zu blenden, sorgt sich die Polizei.

Ebenfalls Ende August wurde die Besatzung des Rettungshubschraubers Christoph 25 beim Landeanflug auf das Jung-Stilling-Krankenhaus geblendet. Auch hier wurde die Polizei aktiv. Die Täter erwarten drastische Strafen.

„Täter sind oftmals Jugendliche oder Heranwachsende, die sich über die Folgen ihrer Blendattacken nicht immer im Klaren sind. Dabei können die Strafen für die Übeltäter empfindlich sein. Eine solche Tat wird als "Gefährlicher Eingriff in den Luftverkehr" gewertet und kann mit einer Freiheitsstrafe bis zu zehn Jahren geahndet werden“, warnt Jürgen Dzuballe, Pressesprecher der Polizei Oberberg. (oh-09.09.2011 13:42)





 




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