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Blaulicht
Aktuelle Berichte - Hinweise vom 12.02.2012

Anwalt rast auf dem Weg zum Gerichtstermin in Kontrolle


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Fahrer auf der Verzögerungsspur

Anwalt rast auf dem Weg zum Gerichtstermin in Kontrolle

Oberberg - „Brems Dich - Rette Leben“, unter diesem Slogan fanden am Freitag über 24 Stunden landesweite Geschwindigkeitskontrollen statt. Trotz der landesweiten Ankündigungen der Kontrollen, wurden viele Raser erwischt. In Morsbach hielt die Polizei einen Rechtsanwalt an, der 78 km/h bei erlaubten 50 km/h fuhr. Er war zu einem Gerichtstermin unterwegs, wo er einen Mandanten wegen eines Geschwindigkeitsverstoßes vertreten sollte.

Zu schnelles Fahren ist der Killer Nr. 1 auf Deutschlands Straßen. Dies gilt auch für den Oberbergischen Kreis. Unabhängig von der Frage wer einen Verkehrsunfall verursacht, entscheidet die Geschwindigkeit über die Unfallfolge- sie entscheidet über Leben und Tod.
Im Oberbergischen Kreis waren es zwölf Tote im vergangenen Jahr.

Das allein war Grund genug, sich an der landesweiten Geschwindigkeitskontrolle zu beteiligen. Neben der Polizei war auch die Kreisbußgeldstelle mit ihren Radarwagen im Einsatz.

Wer am Freitag auf Oberbergs Straßen unterwegs war, konnte deutlich sehen, dass die Autofahrerinnen und Autofahrer bedeutend langsamer fuhren als an anderen Tagen, manchmal auch langsamer als es die zulässige Höchstgeschwindigkeit erlaubte. Die Kreisbußgeldstelle erfasste während der Kontrolle 2542 Fahrzeuge von denen 147 zu schnell waren. Drei Fahrer waren so flott unterwegs, dass sie demnächst mit einem Fahrverbot rechnen müssen.

Die Polizei stellte insgesamt 71 Geschwindigkeitsverstöße fest, zusätzlich erhoben sie noch weitere 17 Verwarnungsgelder bzw. erstatteten Anzeigen wegen Gurtpflicht, Handybenutzung während der Fahrt etc. Von den 71 Verkehrsteilnehmern, die zu schnell unterwegs waren, erhalten neun in Kürze eine Anzeige, die anderen müssen ein Verwarnungsgeld bezahlen.

Der schnellste Autofahrer, den die Polizei an diesem Tag erwischte, war in Klaswipper mit 87 km/h anstatt der erlaubten 50 km/h unterwegs. Dies bedeutet für ihn ein hohes Bußgeld und ein Fahrverbot. In Morsbach-Lichtenberg hielt die Polizei einen Verkehrsteilnehmer an, der 78 km/h bei erlaubten 50 km/h fuhr. Der Fahrer ist Rechtsanwalt und war zu einem Gerichtstermin unterwegs, wo er einen Mandanten vertreten sollte, der wegen eines Geschwindigkeitsverstoßes vor Gericht stand.

Die einhellige Meinung der eingesetzten Kräfte: „An „normalen“ Tagen sind viele Autofahrer viel schneller unterwegs.“ (red.-12.02.2012 13:26)





 




Handy klingelt: Hallo Schatz…!



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