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Blaulicht
Engelskirchen - Zwei bewaffnete Täter haben am Mittwochabend um 21:20 Uhr die Tankstelle in der Kölner Straße in Osberghausen überfallen und eine 46-jährige Angestellte mit einer Pistole bedroht. Unter Vorhalt der Schusswaffe erbeuteten die Täter Bargeld aus der Kasse und flüchteten anschließend in unbekannte Richtung. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief erfolglos.
Beide Männer sollen etwa 175 cm groß und dunkel bekleidet gewesen sein. Sie hatten sich mit Schals und Mützen maskiert und sprachen mit Akzent. Sachdienliche Hinweise oder verdächtige Beobachtungen nimmt die Kriminalpolizei Gummersbach unter Tel. 02261/8199-0 entgegen. (red.-01.03.2012 14:46)
Bergneustadt - Ein Kranich hat am Mittwochabend (29.02.) Polizei und Feuerwehr in Bergneustadt-Freischlade in Atem gehalten. Bei Fällarbeiten wurde das Tier, welches zunächst irrtümlich als Fischreiher identifiziert worden war, um kurz nach 18 Uhr in einem Baum gesichtet und machte auf die anwesenden Personen einen kranken bzw. verletzten Eindruck. Nachdem ein hinzugezogener Jäger nicht helfen konnte, verständigte die bereits vor Ort befindliche Feuerwehr die Polizei. Im Rahmen der Beratungen über das weitere Vorgehen, welche von mehreren Anwohnern aufmerksam beobachtet wurde, gelangte der Kranich, halb stürzend - halb gleitend, aus dem Baum auf den Erdboden.
Da das Tier auf alle Beteiligten einen mehr tot als lebendigen Eindruck machte, rückte die Entscheidung, es von seinen Leiden zu erlösen, in die engere Auswahl der Optionen. Als wenn der Kranich dies erahnt hätte, strafte er die versammelten Entscheidungsträger über Leben und Tod Lügen und erwachte zu neuem Leben. Ein Mitarbeiter eines Vogelparks, der zwischenzeitlich erreicht worden war und sich am Einsatzort um den angeschlagenen Vogel kümmerte, verabreichte dem stark geschwächten Tier eine Aufbauspritze und diagnostizierte eine Flügelfraktur. Darüber hinaus klärte der Fachmann die „Unwissenden“ über ihren Irrtum in der gewählten Vogelgattung auf. So wurde aus dem todgeweihten Fischreiher ein Kranich, der nach einer fachkundigen Krankenbehandlung und der anschließenden „Reha“ gute Aussichten hat, seinen natürlichen Luftraum zurückzuerobern. Ende gut - alles gut! (red.-01.03.2012 15:00)
Gummersbach - Eine Katzenklappe an einem rückwärtigen Fenster ermöglichte es unbekannten Tätern in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (29.02.), in ein Wohnhaus in der Straße Mühle in Gummersbach einzudringen. Die Einbrecher griffen durch die Öffnung und entriegelten das Fenster. Anschließend durchsuchten sie die Wohnräume im Erdgeschoss des Hauses, während die Bewohner im ersten Obergeschoss schliefen. Mit einem geringen Bargeldbetrag und einem Laptop verließen die Eindringlinge das Haus in unbekannte Richtung.
In der gleichen Nacht machten sich vermutlich die gleichen Täter an einem in unmittelbarer Nähe befindlichen Schafstall zu schaffen. Hier hatten sie versucht, die Tür der Behausung aufzuhebeln und eine Styroporabdeckung zu entfernen. Hier blieb es bei dem Versuch.
Hinweise auf verdächtige Beobachtungen, Personen oder Fahrzeuge nimmt die Polizei unter dem kostenfreien Notruf 110 entgegen. (red.-01.03.2012 14:56)
Gummersbach - Einer wachsamen 94-jährigen Frau aus Windhagen ist es zu verdanken, dass einer 83-jährigen Frau aus dem Nachbarhaus in der Hückeswagener Straße rechtzeitig geholfen werden konnte. Sie hatte am frühen Donnerstagmorgen um 4:30 Uhr von ihrem Fenster aus beobachtet, dass das Licht in der Wohnung ihrer Nachbarin am Vorabend nicht ausgeschaltet worden war und seitdem immer noch brannte. Befürchtend, dass der 83-Jährigen etwas zugestoßen sei, rief die 94-Jährige die Polizei um Hilfe.
An der Wohnanschrift der 83-jährigen Frau stellten die herbeigeeilten Beamten fest, dass sie sich nach einem Sturz in hilfloser Lage befand. Mit der Hilfe eines Schlüsselberechtigten gelang es, die Wohnungstür zu öffnen und die 83-Jährige aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Ein Rettungswagen brachte die Seniorin, die sich bei dem Sturz leichte Verletzungen zugezogen hatte, ins Krankenhaus. (red.-01.03.2012 14:53)
Bergneustadt – Das Alkotestgerät zeigte am Mittwochnachmittag (01.03.) in Bergneustadt 0,9 Promille an. Die dafür notwendige Atemluft hatte ein 64-jähriger Autofahrer aus Bergneustadt gespendet, als ihn die Beamten auf der Wilhelmstraße kontrollierten. Der Fahrer gab zu Protokoll, dass er kurz zuvor zwei Cognac mit Limo getrunken hatte. Das Mischverhältnis der gewählten Getränke jedenfalls sorgte schließlich dafür, dass der Bergneustädter auf die Polizeiwache gebracht wurde und dort eine Atemalkoholmessung absolvieren musste. Auf ihn kommt nun ein Bußgeldverfahren und ein Fahrverbot zu. (red.-01.03.2012 14:59)
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| Handy klingelt: Hallo Schatz…! | 
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