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Blaulicht
Nümbrecht - Der ursprüngliche Einsatzanlass hatte am Ende mit den tatsächlichen Ereignissen nur wenig gemeinsam. Als eine Streifenwagenbesatzung der Wache Waldbröl am Mittwoch kurz nach Mitternacht auf die L 339 in Breunfeld ausrückte, war ihnen eine verendete Kuh im Straßengraben gemeldet worden. Doch vielmehr das Gegenteil war der Fall.
Unmittelbar nach ihrem Eintreffen am Einsatzort sahen sich die Ordnungshüter nämlich mit einer gänzlich anderen Situation konfrontiert. Die Kuh existierte tatsächlich, jedoch war das Tier nicht tot, sondern gerade dabei, den eigenen Nachwuchs das Licht der Welt erblicken zu lassen. Die Kuh war vermutlich aufgrund der Geburtswehen durch den Zaun in die Böschung gerutscht, wo sie sich selbstständig nicht mehr heraus bewegen konnte.
Die Beamten handelten schnell und entschlossen: Erst halfen sie dem Kälbchen ans Licht der Welt zu kommen, dann retteten sie der Kuh mit Hilfe des Landwirts aus der misslichen Lage, wobei hierbei die Unterstützung eines Traktors und mehrerer Schlaufen nötig war. Als die Geburtshelfer kurz darauf in ihrer Dienststelle frische Uniformen angezogen hatten, stand das Fazit des Einsatzes fest: Ende gut - alles gut. (red./Foto Archiv/Foto Polizei OBK-04.10.2012 15:07)
Gummersbach – Bei einem Einsatz vor einer Diskothek in Derschlag sind zwei Polizeibeamte der Wache Gummersbach nicht unerheblich verletzt worden. Die Beamten waren am Mittwochmorgen um kurz nach 4 Uhr in das Industriegebiet gerufen worden, weil dort ein Mann mit einer Flasche ein Taxi beschädigt hatte. Als die Ordnungshüter eintrafen, konnten sie gerade noch verhindern, dass sich der 21-jährige Täter vom Tatort entfernte.
Als sie ihn dazu aus einem anderen abfahrbereiten Taxi herausholen mussten, leistete der 21-jährige Engelskirchener massiven Widerstand. Innerhalb kürzester Zeit rottete sich eine größere Menschenmenge rund um die Beamten zusammen. Dabei wurden sie aus der Ansammlung der äußerst aggressiven Menge von einzelnen Personen mit Faustschlägen und Tritten traktiert. Zudem versuchten mehrere Männer, den bereits festgenommenen 21-Jährigen zu befreien.
Erst nach dem Eintreffen weiterer Einsatzkräfte konnte die Situation nach und nach beruhigt werden. Der 21-jährige polizeibekannte Mann aus Engelskirchen wurde unter weiteren Widerstandshandlungen ins Polizeigewahrsam gebracht, wo eine Blutprobe angeordnet und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde. Die beiden verletzten Polizeibeamten mussten zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Beide sind vermutlich noch mehrerer Tage nicht dienstfähig. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Gummersbach unter Tel. 02261/8199-0 entgegen. (red.-04.10.2012 15:15)
Wiehl – Augenscheinlich um den Fahrpreis in Höhe von fünf Euro zu prellen haben unbekannte Täter am frühen Mittwochmorgen (04.10.) einen Taxifahrer geschlagen und sind geflüchtet. Der 66-jährige Fahrer hatte die beiden jungen Männer von der Tropfsteinhöhle in die Wiesenstraße gefahren. Am Zielort angekommen bekam der 66-Jährige statt den Fahrpreis und ein Trinkgeld einen Schlag auf den Kopf. Beide Täter flüchteten sofort aus dem Fahrzeug in unbekannte Richtung. Beide waren etwa 20 Jahre alt und hatten eine normale Statur. Einer der Männer war etwa 180 cm groß und trug eine schwarze Sportjacke mit weißer Aufschrift, der andere war mit 170 cm etwas kleiner. Der Taxifahrer blieb unverletzt. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Gummersbach unter Tel. 02261/8199-0 entgegen.
Lindlar – Schnell geklärt werden konnte eine Verkehrsunfallflucht, die sich am frühen Dienstagmorgen (02.10.) im Industriegebiet Lindlar ereignete. Um 6:45 Uhr hatte ein Lastwagenfahrer im Druckerweg beim Rangieren ein Schieferflachdach beschädigt, sich jedoch im Anschluss von der Unfallstelle entfernt. Der 25-jährige Fahrer aus Köln konnte kurz darauf über seine Firma ermittelt werden und kehrte zum Unfallort zurück. Nach anfänglichem Leugnen wurde der Mann durch die Spuren an seinem Lastwagen überführt. Zudem eröffnete sich den Beamten der Verdacht, dass der 25-Jährige unter Drogeneinfluss stand. Ein Drogentest untermauerte den Eindruck der Polizisten, die daraufhin eine Blutprobe anordneten und den Führerschein des Fahrers sicherstellten. Zudem leiteten sie ein Strafverfahren ein. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 4 000 Euro. (red.-04.10.2012 15:14)
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| Handy klingelt: Hallo Schatz…! | 
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