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Blaulicht
Aktuelle Berichte - Hinweise vom 23.06.2018

Weitere drei Beschuldigte nach Überfall in U-Haft
Frist zur straflosen Abgabe von Waffen endet bald
Polizei erwischt Automatenaufbrecher


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Festnahmen und Wohnungsdurchsuchungen

Weitere drei Beschuldigte nach Überfall in U-Haft

Foto: Archiv
Waldbröl - Am Abend des 16. Mai 2018 kam es im Amselweg in Waldbröl zu einem versuchten Raubüberfall, bei dem Schüsse aus einer mutmaßlichen Schreckschusswaffe abgefeuert und ein 23-Jähriger aus Wissen leicht verletzt wurde.

Während der ersten kriminalpolizeilichen Fahndungsmaßnahmen konnte zunächst einer der vermummten Angreifer identifiziert und festgenommen werden. Er befindet sich seit dieser Zeit in Untersuchungshaft, macht jedoch bislang keine Angaben zur Sache.

Die weiteren kriminalpolizeilichen Ermittlungen führten schließlich zur Identifizierung von weiteren Personen, die mit Sturmhauben maskiert, mit Schutzwesten ausgestattet und unter Einsatz von Waffen die Geschädigten in räuberischer Absicht überfallen haben beziehungsweise daran beteiligt waren.

Bereits nach Vorlage dieser Ermittlungsergebnisse wurde gegen einen 34-jährigen Tatverdächtigen aus Waldbröl ein Untersuchungshaftbefehl erlassen, den am Donnerstagmorgen (22. Juni) Beamte eines Spezialeinsatzkommandos vollstreckten.

Bei neun gleichzeitig durchgeführten Wohnungsdurchsuchungen in Waldbröl und Wissen konnte die Polizei umfangreiches Beweismaterial sicherstellen und vier weitere Personen festnehmen. Zwei Waldbröler gingen in Untersuchungshaft.

Gegen zwei der festgenommenen Männer aus Waldbröl (20 und 32 Jahre alt) beantragte die Staatsanwaltschaft Bonn Haftbefehl; das AG Waldbröl ist diesem Antrag gefolgt und hat die Haftbefehle erlassen. Die beiden Männer sowie der 34-jährige Hauptbeschuldigte, gegen den bereits der Haftbefehl vorlag, wurden unter dem Vorwurf der räuberischen Erpressung in Untersuchungshaft genommen.

Die Polizei in Gummersbach hatte zur Aufklärung des Überfalls intensiv ermittelt und eigens eine Ermittlungskommission ins Leben gerufen. Landrat Jochen Hagt zeigte sich mit dem Erfolg sehr zufrieden: "Wir werden in solchen Fällen auch in Zukunft mit aller Entschiedenheit vorgehen und dafür sorgen, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden können", so Landrat Jochen Hagt. (red.-23.06.2018 06:11)

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Frist zur straflosen Abgabe von Waffen endet bald

Oberberg - Die im letzten Jahr in Kraft getretene Waffenamnestie endet am 1. Juli - bis dahin ist es möglich,illegal besessene Waffen und Munition straffrei bei den Waffen- und Polizeibehörden abzugeben. Bei Fragen rund um die Waffenamnestie können Sie sich von Montags bis Freitags in der Zeit von 8 bis 12 Uhr an die Waffenbehörde des Oberbergischen Kreises unter den Telefonnummern 02261 8199-213 bis -216 wenden. An den letzten beiden Tagen der Amnestie bietet die Waffenbehörde zudem Sonderöffnungszeiten an. Am nächsten Wochenende (30. Juni / 1. Juli) gibt es zwischen 10 und 14 Uhr die letzte Möglichkeit, straffrei illegale Waffen abzugeben. Bitte beachten Sie, dass diese Sonderöffnungszeiten nur zur Abgabe von Waffen und nicht für sonstige Waffenangelegenheiten genutzt werden können. Die Waffenbehörde finden Sie im Haus "Am Wiedenhof 17" in 51643 Gummersbach. (red.-23.06.2018 06:18)



Polizei erwischt Automatenaufbrecher

Gummersbach - Bei einer nächtlichen Kontrolle gingen der Polizei am Donnerstagmorgen Automatenaufbrecher ins Netz. Eine Polizeistreife hatte gegen 04.30 Uhr einen 20-jährigen Gummersbacher und einen 26-jährigen Bergneustädter kontrolliert, die mit einem Auto im Bereich Dieringhausen unterwegs waren. Dabei fielen den Beamten mehrere Zigarettenschachteln auf, die sich im Fußraum des Wagens befanden. Bei einer näheren Untersuchung fanden sich im Fahrzeug Werkzeuge, die offenbar für den Aufbruch von Zigarettenautomaten in Frage kamen - die beiden Verdächtigen wurden festgenommen. Im Rahmen der ersten Ermittlungen konnten den Verdächtigen zwei in der Nacht verübte Aufbrüche in der Paul-Ehrlich-Straße und in Hardt-Hanfgarten zugeordnet werden. Beide Tatverdächtige sind nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft inzwischen wieder auf freiem Fuß.




 




Handy klingelt: Hallo Schatz…!



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