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Blaulicht
Aktuelle Berichte - Hinweise vom 9.03.2022

Raus aus der häuslichen Gewalt
Betrug über falschen SMS-Kontakt


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"Wendepunkt"

Raus aus der häuslichen Gewalt

Oberberg - Häusliche Gewalt hat viele Gesichter, angefangen von verbalen Bedrohungen über Stalking, körperlichen Angriffen bis hin zum Tötungsdelikt. Betroffen sind meist Frauen und Kinder, deren trautes Heim sich im Laufe der Zeit in einen Angstraum verwandelt. Viele Opfer schweigen, die Gründe sind vielfältig. Oftmals ist es eine Mischung aus Scham, der Angst vor weiteren Übergriffen oder auch, um den Kindern ein Aufwachsen in einer Familie zu ermöglichen.

Doch Schweigen verschlimmert die Situation meist nur und hält die Opfer oft in einer Gewaltspirale gefangen. Der Weg raus aus der häuslichen Gewalt beginnt mit Worten, wenn Betroffene sich offenbaren und reden.

Hier setzt auch ein neues Angebot unter dem Namen "Wendepunkt" an, welches die Kreispolizeibehörde des Oberbergischen Kreises gemeinsam mit dem Wohlfahrtsverband "Der Paritätische" in Form einer Selbsthilfegruppe anstoßen möchte.

Die Betroffenen sollen hier einen Raum zum Austausch finden, sich gegenseitig stärken, um gemeinsam den Weg in ein gewaltfreies Leben zu gehen. Das erste Treffen ist für Freitag, den 18.03.2022, in der Zeit zwischen 16.30 und 18.30 Uhr vorgesehen.

In ihrer Funktion als Opferschutzbeauftragte der Oberbergischen Polizei wird Sabrina Maar dabei über verschiedene Hilfsangebote, aber auch den Umgang der Polizei bei Straftaten im häuslichen Umfeld informieren.

Für die Teilnahme ist eine persönliche Anmeldung erforderlich. Diese kann bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle unter der Telefonnummer 02261 816807 oder auch per Email unter der Adresse selbsthilfe-obk@paritaet-nrw.org erfolgen. Dort erhalten Sie auch weitere Informationen zum Ort der Veranstaltung. (red.-09.03.2022 20:17)



VORSICHT!

Betrug über falschen SMS-Kontakt

Hückeswagen - Mit einer falschen SMS hat ein Betrüger einen 55-Jährigen aus Hückeswagen auf die falsche Fährte gelockt und eine Geldüberweisung ergaunert. Der Unbekannte hatte eine SMS unter Angabe des Namens des Schwiegersohns verschickt und mitgeteilt, dass er wegen eines Handywechsels eine neue Nummer bekommen habe. Im weiteren Verlauf bat er über WhatsApp um die Übernahme einer dringenden Überweisung, was dem 55-Jährigen auch plausibel vorkam, da er von einer bevorstehenden Anschaffung wusste.

Als sich herausstellte, dass weder die SMS noch die WhatsApp-Nachricht vom Schwiegersohn stammte, war das Geld schon unterwegs.

Die Masche mit der geänderten Rufnummer wird von Betrügern immer wieder genutzt. Im Zweifel sollte man auf jeden Fall durch eine persönliche Kontaktaufnahme ausschließen, dass man nicht einem Betrüger aufsitzt. (red.-09.03.2022 20:17)




 




Handy klingelt: Hallo Schatz…!



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