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Blaulicht
Gummersbach - Am Samstagmorgen kam es auf dem gemeinsamen Geh- und Radweg entlang der Friedrichstaler Straße zu einem Verkehrsunfall, bei dem zwei Gummersbacher verletzt wurden. Gegen 6:55 Uhr fuhr ein 33-Jähriger auf seinem E-Scooter aus Richtung Vollmerhausen in Fahrtrichtung Niederseßmar. Auf Höhe der Einmündung zur Straße "Im Alten Feld" kam es zur Kollision mit einem 63-jährigen Fahrradfahrer, der in entgegengesetzter Richtung unterwegs war. Die beiden Männer kamen zu Fall und wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht - der 63-Jährige mit schweren und der 33-Jährige mit leichten Verletzungen. (red.-Sonntag, 19. Juli 2026)
Gummersbach - Am Samstag (18. Juli, 00:15 Uhr) wollten Polizeibeamte ein mit zwei Personen besetztes Kleinkraftrad kontrollieren, welches ihnen auf der Lindenstockstraße (Höhe der Einmündung "In der Steinerwiese") entgegenkam und in Richtung Dümmlinghausen fuhr. Als die Beamten den Streifenwagen wendeten, beschleunigte der Fahrer sein Zweirad. Der Zweiradfahrer setzte seine Fahrt über den Kreisverkehr "Nordring/Dümmlinghauser Straße" und im Weiteren über die Dümmlinghauser Straße fort. Als der Flüchtige kurz darauf über einen Fußweg in Richtung des Sportplatzes Dümmlinghausen-Bernberg abbog, verloren die Beamten den Sichtkontakt zu dem Kleinkraftrad.
Im Rahmen von Fahndungsmaßnahmen im Bereich des Sportplatzes konnte die Polizei sowohl das abgestellte Zweirad auffinden, als auch dem Fahrer, einem 16-jährigen Gummersbacher, habhaft werden. Der Mitfahrende konnte nicht mehr angetroffen werden. Der 16-Jährige wurde an seine Erziehungsberechtigten übergeben. Es stellte sich heraus, dass das Kleinkraftrad weder versichert war, noch der Gummersbacher über die erforderliche Fahrerlaubnis verfügte. Die Beamten stellten das Zweirad sicher. Den 16-Jährigen erwartet nun ein Strafverfahren.
Wipperfürth - Dreiste Betrüger haben am Freitag (17. Juli) eine 87-jährige Wipperfürtherin um Goldschmuck und eine Münzsammlung gebracht. Die Seniorin erhielt gegen 15:50 Uhr einen Anruf von einem Mann, der sich am Telefon als Polizeibeamter ausgab. Er berichtete, dass der Sohn der 87-Jährigen, bei einem Verkehrsunfall eine andere Person tödlich verletzt habe und sich nun in Untersuchungshaft befinde. Für die Freilassung werde jetzt Geld benötigt. Die 87-Jährige bot für die Freilassung ihres Sohns Goldschmuck und eine Münzsammlung mit einem hohen fünfstelligen Wert an. Kurz darauf wurde das Gespräch beendet.
Zwischen 17:00 und 17:30 Uhr erschien dann ein angeblicher Mitarbeiter des Amtsgerichts an der Anschrift der Seniorin; Goldschmuck und Münzen wurden in einer roten Leinentasche übergeben und der Abholer entfernte sich.
Die 87-Jährige beschrieb den Unbekannten als ca. 30 Jahre alt, zwischen 1,80 m und 1,90 m groß und von schlanker Statur. Er war mit einem weißen, kurzärmligen Hemd und einer dunklen Hose bekleidet und hatte dunkles, lockiges, kurzes Haar, welches an den Seiten kürzer rasiert war. Das Erscheinungsbild beschrieb die Seniorin als nordafrikanisch.
Der Unbekannte entfernte sich fußläufig über die Ostlandstraße. Zeugen werden gebeten, sich zu melden. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Gummersbach unter der Telefonnummer 02261 8199-0 oder der E-Mail-Adresse poststelle.oberbergischer-kreis@polizei.nrw.de entgegen.
Mit einem Schockanruf setzten die Betrüger, die sich ohnehin in einer emotionalen Ausnahmesituation befindlichen, meist älteren Personen unter Druck. In den Anrufen geben sich die Betrüger als Polizeibeamte, Staatsanwälte oder Richter aus und behaupten beispielsweise, dass ein naher Angehöriger einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe, bei dem jemand verletzt oder sogar getötet wurde. Um eine bevorstehende Haft zu verhindern, fordern sie die angerufene Person auf, einen Geldbetrag oder Schmuck/Edelmetall zu zahlen bzw. zu übergeben.
Die Polizei warnt eindringlich vor dieser Masche und rät:
- Seien Sie misstrauisch bei Anrufen, in denen Geldforderungen
gestellt werden, insbesondere wenn die Anrufer Druck ausüben
oder eine emotionale Notlage ausnutzen.
- Beenden Sie das Telefonat und informieren Sie sofort die Polizei
über die 110.
- Versuchen Sie, die betreffende Person selbst zu erreichen, um
die Angaben zu überprüfen.
- Geben Sie unbekannten Personen keine Auskünfte über Ihre
Vermögensverhältnisse oder andere sensible Daten.
- Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte
Personen, angebliche Mitarbeiter von Polizei,
Staatsanwaltschaften, Gerichten oder Geldinstituten.
Bergneustadt - Auf Federvieh hatten es Unbekannte am vergangenen Samstag (18. Juli) abgesehen. Zwischen 5 Uhr und 9 Uhr stahlen sie aus einem Hühnerverschlag in der Olper Straße drei Hähne. Die Kriminellen entkamen unerkannt mit ihrer gefiederten Beute.
Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat in Gummersbach unter der Telefonnummer 02261 8199-0 oder der E-Mail-Adresse poststelle.oberbergischer-kreis@polizei.nrw.de entgegen.
Waldbröl - In der Nacht von Samstag auf Sonntag (18./19. Juli) sind Kriminelle in eine Bäckerei an der Brölstraße in Waldbröl-Rossenbach eingebrochen. Die Unbekannten beschädigten ein Fenster, gelangten in die Räumlichkeiten und durchwühlten die Backstube und den Verkaufsraum. Sie erbeuteten den Schubladeneinsatz einer Kasse sowie ein Behältnis mit Wechselgeld. Der entstandene Schaden konnte zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht abschließend beziffert werden.
Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat in Waldbröl unter der Telefonnummer 02261 8199-0 oder der E-Mail-Adresse poststelle.oberbergischer-kreis@polizei.nrw.de entgegen.
Gummersbach - Gegen 1:10 Uhr am 16. Juli (Donnerstag) kletterten drei Unbekannte über den Zaun eines Montagebetriebs in der Windhagener Straße und machten sich an den Überwachungskameras zu schaffen. Die maskierten Personen hielten sich für etwa zehn Minuten auf dem Gelände auf, bevor sie die Örtlichkeit wieder verließen. Nach ersten Erkenntnissen wurde nichts gestohlen.
Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat in Gummersbach unter der Telefonnummer 02261 8199-0 oder der E-Mail-Adresse poststelle.oberbergischer-kreis@polizei.nrw.de entgegen.
Wipperfürth - Ein 16-jähriger Kleinkraftradfahrer war am Freitag (17. Juli) auf der K13 aus Richtung Wipperfürth in Fahrtrichtung der Ortschaft "Egen" unterwegs. In einer Rechtskurve kam dem 16-jährigen Wipperfürther gegen 12:30 Uhr ein Auto auf seiner Fahrbahnhälfte entgegen. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, bremste der Zweiradfahrer stark ab und wich nach rechts aus. Bei dem Ausweichmanöver verlor er die Kontrolle über seine Aprilia, stürzte zu Boden und rutschte im weiteren Verlauf über eine angrenzende Wiese. Der Fahrer des Pkw setzte seine Fahrt fort. Rettungskräfte brachten den 16-Jährigen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Angehörige kümmerten sich um die Bergung des Kleinkraftrads. Der Verkehrsunfall ereignete sich kurz vor der Ortschaft "Egen". Laut einer Zeugenaussage, könnte es sich bei dem flüchtigen Auto um einen kleinen, schwarzen oder dunkelblauen VW, gegebenenfalls um einen Polo, gehandelt haben.
Bislang fehlt von dem Autofahrer oder der Autofahrerin jede Spur. Zeugen werden gebeten, sich zu melden. Hinweise nimmt das Verkehrskommissariat in Wipperfürth unter der Telefonnummer 02261 8199-0 oder der E-Mail-Adresse poststelle.oberbergischer-kreis@polizei.nrw.de entgegen.
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| Handy klingelt: Hallo Schatz…! | 
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