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Blaulicht
Aktuelle Berichte - Hinweise vom 18.09.2026

17-Jähriger kommt von der Fahrbahn ab
Telefonsäule aufgebrochen
Einbrecher in Bergneustadt unterwegs
83-Jährige händigt hohe Summe an Betrüger aus


Weitere Meldungen:   17.09.2026  14.09.2026  11.09.2026  9.09.2026  8.09.2026  

Alleinunfall mit Microcar

17-Jähriger kommt von der Fahrbahn ab

Engelskirchen - Ein 17-jähriger Lindlarer war am 17. September (Donnerstag) auf der Lambachtalstraße in Richtung Oesinghausen unterwegs. Gegen 18:15 Uhr kam der 17-Jährige mit seinem Microcar nach links von der Straße ab und landete in der Böschung nahe eines Bachlaufs. Durch den Unfall wurde der Lindlarer leicht verletzt und von einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Angehörige des 17-Jährigen kümmerten sich um die Bergung des Fahrzeugs. (red.-18.09.2026)



Telefonsäule aufgebrochen

Hückeswagen - Ein Passant wurde am Donnerstagmorgen (17. September, 6:40 Uhr) auf eine beschädigte Telefonsäule in der Islandstraße aufmerksam und informierte die Polizei. Unbekannte hatten augenscheinlich die Telefonanlage samt Münzeinwurf aufgebrochen. Durch das gewaltsame Vorgehen wurde die Telefonsäule schwer beschädigt und ist nicht mehr funktionsfähig.

Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat Wipperfürth unter der Telefonnummer 02261 8199-0 oder der E-Mail-Adresse poststelle.oberbergischer-kreis@polizei.nrw.de entgegen. (red.-18.09.2026)



Einbrecher in Bergneustadt unterwegs

Bergneustadt - In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (16./17. September) zwischen 4 Uhr und 5 Uhr sind Unbekannte in einen Handwerksbetrieb in der Straße "Niederrengse" eingebrochen.

Die Einbrecher versuchten zunächst erfolglos, das Rolltor einer Lager-/Produktionshalle aufzubrechen. Als ihnen dies nicht gelang, verschafften sie sich über eine Tür im rückwärtigen Bereich der Halle Zutritt zum Gebäude. Die Kriminellen öffneten Schränke, Schubladen und Kisten und erbeuteten einen Laptop mitsamt Laptoptasche, eine Säge des Herstellers "Festool", einen Winkelschleifer von "Hilti" inkl. zwei Akkus sowie einen Akku der Marke "Bosch". Die Einbrecher flüchteten mit ihrer Beute in unbekannte Richtung.

Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat Gummersbach unter der Telefonnummer 02261 8199-0 oder der E-Mail-Adresse poststelle.oberbergischer-kreis@polizei.nrw.de entgegen.



83-Jährige händigt hohe Summe an Betrüger aus

Lindlar - Am Donnerstag (17. September) nahm eine 83-Jährige aus Lindlar gegen 13 Uhr den Anruf einer angeblichen Ärztin des Kreiskrankenhauses Gummersbach entgegen. Diese berichtete, dass die Tochter der Rentnerin eingeliefert wurde und dass bei ihr Krebs im Endstadium diagnostiziert worden sei. Das Gespräch wurde dann von einem Betrüger übernommen, welcher sich als ein Professor Doktor des Gummersbacher Krankenhauses vorstellte. Dieser erklärte der 83-Jährigen, dass ein lebensnotwendiges Medikament aus der Schweiz beschafft werden müsse und dass für das Medikament eine sechsstellige Summe benötigt werden würde. In Sorge um ihre Tochter bot die Lindlarerin eine mittlere fünfstellige Summe an.

Um ca. 14:30 Uhr erschien dann eine vermeintliche Mitarbeiterin des Krankenhauses an der Wohnungstür der Seniorin und das Geld wurde übergeben. Die Abholerin wird als ca. 1,65 m groß, ca. 40 Jahre alt und von süd-/osteuropäischem Erscheinungsbild beschrieben. Die Unbekannte hatte dunkle Haare und einen gebräunten Teint.

Eine knappe halbe Stunde später erschien dann die Tochter der älteren Dame zu Besuch bei ihrer Mutter. Die 83-Jährige erschrak, da sie ihre Tochter im Krankenhaus vermutete. Die Seniorin berichtete ihrer Tochter, was vorgefallen war, welche dann unverzüglich die Polizei verständigte.

Der Betrug ereignete sich in der Lindlarer Ortschaft Kapellen-Süng im Bereich der Straßen "Anton-Esser-Straße/Schulweg/Mühlenweg und Am Mühlenberg". Zeugen werden gebeten, sich zu melden.

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Gummersbach unter der Telefonnummer 02261 8199-0 oder der E-Mail-Adresse poststelle.oberbergischer-kreis@polizei.nrw.de entgegen.

Bei sog. Schockanrufen, handelt es sich um eine Masche, bei der Betrüger zumeist bei älteren Menschen anrufen und sich als Angehörige (meist Tochter/Sohn oder Enkel) oder bspw. als Ärzte/Ärztinnen ausgeben. Die Kriminellen täuschen stets eine Notlage vor, z. B. einen schlimmen Verkehrsunfall oder eine Erkrankung. Der Betrüger erklärt dann, dass nun Geld oder Wertsachen benötigt werden, um bspw. eine Kaution zu stellen oder um eine Krankenhausbehandlung bezahlen zu können.

Immer wieder gelingt es Telefonbetrügern, auf diese Weise Geld zu ergaunern. Die Polizei empfiehlt, immer direkt mit dem benannten Familienmitglied, am besten über die altbekannte Telefonnummer, Kontakt aufzunehmen, um die getätigten Angaben zu überprüfen. Wenn die Herausgabe von Geld oder Wertsachen gefordert wird, können Sie davon ausgehen, dass der Anrufer nichts Gutes im Schilde führt. Das einzig Richtige in so einem Fall: Hörer auflegen und die Polizei verständigen.




 




Handy klingelt: Hallo Schatz…!



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