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Vernissage am 15. Januar

Ausstellung zur Ehrung des Malers Hermann Kunz

Waldbröl - Der Mitbegründer der Oberbergischen Künstlervereinigung und der Gruppe „Pro Solo“ wurde im November 80 Jahre alt. Er zählt zu den wichtigsten Künstlern der Region. Das Suchen und Schaffen neuer Formen im Spannungsfeld zwischen Raum und Farbe sind sein Anliegen.

Mit einer besonderen Ausstellung werden die Stadt Waldbröl zusammen mit der evangelischen Kirche und dem Waldbröler Kulturtreff (WKT) den weit über das Oberbergische geschätzten Maler Hermann Kunz anlässlich seines 80. Geburtstags ehren. So wollte es der Kulturausschuss im vergangenen Jahr.

„Wir möchten Hermann Kunz auf ganz persönliche Art und Weise ehren,“ so die Vorsitzende Annette Tillmann. Deshalb findet die Ausstellung im Herzen Waldbröls in der evangelischen Kirche statt - hier singt seine Schwester im Kirchenchor. Auch der zuständige Präses Pastor Thomas Seibel war sofort bereit, die Ausstellung zu unterstützen, zumal die evangelische Kirche seit ihrer Renovierung für Kunstausstellungen besonders geeignet ist. Gezeigt werden Werke aus verschiedenen Perioden seines Schaffens, insbesondere auch aus den letzten Jahren.

Den musikalischen Part übernimmt der Waldbröler Kirchenmusiker Wolfgang Werner aus der katholischen Kirchengemeinde St. Michael. Er spielt Werke für Orgel von Olivier Messiaen und Johann Sebastian Bach - Musik, die Hermann Kunz selbst ausgesucht hat und die er natürlich besonders gerne hört. Die künstlerische Würdigung des Werkes von Hermann Kunz übernimmt Prof. Dr. Hans-Günter Zehnder, der ehemalige Direktor des Rheinischen Landesmuseums in Bonn.

Auch die Finissage am 29. Januar um 15 Uhr bietet einen ganz besonderen Abschluss der Ausstellung. Der Maler Hans Delfosse, ein persönlicher Freund des Künstlers, spielt klassische Werke auf der Gitarre und der Dichter und Schriftsteller Jürgen Becker liest aus seinen Werken. Jürgen Becker hat in seiner Jugend einige Zeit in Waldbröl gelebt und kennt Hermann Kunz ebenfalls persönlich.

Kurt Mai, der Vorsitzende des Waldbröler Kulturtreffs und von Hause aus Germanist freut sich, den in Literaturkreisen hoch geschätzten Künstler nach Waldbröl verpflichtet zu haben. „Gedichte von Jürgen Becker finden Sie in jedem Oberstufenlesebuch ….ein Klassiker moderner Lyrik!“

Bürgermeister Christoph Waffenschmidt: „Wir möchten mit dieser Ausstellung und in den musikalischen und literarischen Beiträgen einen Künstler unserer Stadt ehren, der sich selbst eher im Hintergrund hält und ganz besonders freue ich mich, dass so viele Institutionen und Personen bereitwillig dieses Ansinnen unterstützen.“

Zwei Wochen lang können sich die Waldbröler und andere Kun(z)stinteressierte die Bilder in der evangelische Kirche anschauen.

Die Vernissage ist am Sonntag, den 15. Januar 2006 um 12 Uhr.
Die Ausstellung ist geöffnet Mo-Fr von 16-19 Uhr, Do 9-12 Uhr, Sa und So 11-13 Uhr sowie So 15-17 Uhr. (at-8.1.2006 17:31)


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