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Blaulicht
Aktuelle Berichte - Hinweise vom 9.04.2019

Gefährliche Körperverletzung - 24-Jähriger mit Messer verletzt
Mit Motorradhelm zugeschlagen
Warnung vor unseriösen Reinigungsarbeiten


Weitere Meldungen:   8.04.2019  7.04.2019  6.04.2019  5.04.2019  4.04.2019  

Gefährliche Körperverletzung - 24-Jähriger mit Messer verletzt

Lindlar - Schwere Verletzungen hat ein 24-jähriger Lindlarer am frühen Dienstagmorgen bei einer Auseinandersetzung im Ortsteil Scheel erlitten. Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei waren der 24-Jährige sowie zwei Begleitpersonen kurz nach 1.00 Uhr zu Fuß unterwegs und hatten sich eine Weile vor dem Haus eines 45-jährigen Anwohners aufgehalten. Dieser fühlte sich gestört, trat aus dem Haus und sprach die Gruppe an. Zwischen dem Hausbewohner und dem 24-Jährigen gab es anschließend ein kurzes Aufeinandertreffen, bei dem der junge Mann eine Stichverletzung davontrug. Er musste schwerverletzt in ein Krankenhaus gebracht werden. Der 45-Jährige, der im Anschluss den Rettungsdienst verständigte, wurde vor Ort festgenommen und zwischenzeitlich wieder entlassen. Gegen ihn wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. (red.-09.04.2019 17:57)



Polizei bittet um Hinweise

Mit Motorradhelm zugeschlagen

Morsbach - Erhebliche Verletzungen hat ein 38-Jähriger aus Morsbach erlitten, der am Samstagabend von einem Unbekannten mit einem Motorradhelm ins Gesicht geschlagen wurde. Die Polizei ermittelt wegen eines fremdenfeindlichen Hintergrunds.

Nach eigenen Angaben war der Geschädigte gegen 21.30 Uhr auf der Hahner Straße von dem Fahrer eines schwarzen Motorrollers auf seine ausländische Herkunft angesprochen worden. Plötzlich habe der Rollerfahrer mit dem Helm zugeschlagen und sei dann in Richtung Ortsmitte davongefahren. Auf dem Roller befand sich noch ein Mitfahrer, der sich jedoch vollkommen passiv verhalten habe.

Der Angreifer war etwa 20 Jahre alt, ca. 170 cm groß und hatte eine schmale Statur. Er trug eine dunkle Hose, eine schwarze Jacke sowie einen grauen Motorradhelm. Hinweise nimmt die Polizei Köln unter der Rufnummer 0221 2290 entgegen. (red.-09.04.2019 15:48)



Polizei sucht weitere Geschädigte

Warnung vor unseriösen Reinigungsarbeiten

Oberberg - Unter dem Namen "Stein- und Pflasterreinigung Weber" ist im März 2019 ein Zeitungsinserat im Oberbergischen veröffentlicht worden, in dem die angeblich in Hückeswagen ansässige Firma entsprechende Arbeiten anbietet. Inzwischen ermitteln Polizei und Kreisordnungsamt in zwei Fällen wegen dem Verdacht des Betruges und Verstoßes gegen die Gewerbeordnung. In einem Fall hatte ein Mann aus Wipperfürth Kontakt zu der in der Anzeige genannten Rufnummer aufgenommen und eine Pflasterreinigung beauftragt. Die Arbeiten wurden prompt durchgeführt, wobei die augenscheinlich überhöhte Rechnungssumme vor Ort in bar entrichtet werden musste.

Da die Zusendung der versprochenen Rechnung ausblieb, begab sich der Auftraggeber zum angeblichen Firmensitz nach Hückeswagen, fand dort aber lediglich ein leerstehendes Haus vor. Dies ist auch das Ergebnis der Recherche des Kreisordungsamtes, an das sich ein Mann aus Waldbröl gerichtet hatte, nachdem er mit der angeblichen Firma einen Auftrag ausgehandelt hatte.

Die Arbeiter erschienen vereinbarungsgemäß am Freitag (5. April) in Waldbröl, wurden dort aber nicht nur vom Hauseigentümer, sondern auch von einem Mitarbeiter des Kreisordnungsamtes empfangen. Nachdem dieser sich vorgestellt und um die Gewerbeunterlagen gebeten hatte, packten die Herrschaften schleunigst sämtliche Gerätschaften wieder ein und flüchteten.

Neben gewerberechtlichen Aspekten besteht der Verdacht, dass der für die Arbeiten vereinbarte Lohn in betrügerischer Absicht deutlich zu hoch angesetzt war. Die Polizei vermutet, dass es sich bei den genannten Fällen nicht um Einzelfälle handelt. Etwaige Geschädigte können bei der Polizei Anzeige erstatten. Nutzen Sie dazu am besten die Möglichkeit der Onlineanzeige über die Internetwache der Polizei NRW; Sie können Anzeigen aber auch an jeder Polizeidienststelle erstatten oder sich beim Kreisordnungsamt (Herrn Steinfort- 02261/88-3209) melden. (red.-09.04.2019 15:50)





 




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