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Blaulicht
Aktuelle Berichte - Hinweise vom 15.04.2024

86 Geschwindigkeitsüberschreitungen an 13 Kontrollstellen
Tödlicher Verkehrsunfall - Identität des Verstorbenen noch unbekannt
Brand auf Gelände eines Sägewerks
Fahrer versuchte sich durch Flucht einer Kontrolle zu entziehen
Spritztour mit Bagger – "Schnapsidee" mit Folgen


Weitere Meldungen:   14.04.2024  12.04.2024  10.04.2024  9.04.2024  8.04.2024  

Auftaktveranstaltung Netzwerk Kradfahrer

86 Geschwindigkeitsüberschreitungen an 13 Kontrollstellen

(Symbolbild)
Oberberg - Mit den steigenden Temperaturen sind gerade an Wochenenden wieder verstärkt Motorräder unterwegs. Immer wieder kommt es dabei zu schweren Unfällen, weshalb die Polizei zum Auftakt der Motorradsaison im Oberbergischen Kreis und auch in benachbarten Kreispolizeibehörden im Rahmen des Netzwerks Kradfahrer verstärkt Präsenz zeigt und Kontrollen durchführt. Daher waren am gestrigen Sonntag (14. April) im Rahmen der Auftaktveranstaltung viele Kontrollteams im Oberbergischen unterwegs.

Dabei spielen Geschwindigkeitskontrollen eine zentrale Rolle, denn zu hohe Geschwindigkeiten sind immer wieder Ursache für schwere Unfälle. Zum anderen stehen technische Kontrollen, aber insbesondere auch Gespräche mit Kradfahrern im Vordergrund, um diese nach der Winterpause für die Gefahren im Straßenverkehr, aber auch für die Belange von Anwohnern der vielbefahrenen Strecken zu sensibilisieren. Weiterhin werden Streckenverbote für Motorräder überwacht.

Aufgrund des recht guten Wetters waren insbesondere am Sonntagnachmittag an den insgesamt 13 Kontrollstellen im Oberbergischen Kreis viel los. Viele Bikerinnen und Biker hielten sich dabei an die vorgegebenen Höchstgeschwindigkeiten. Insgesamt kamen über den Tag 86 Geschwindigkeitsüberschreitungen zusammen, wobei allerdings auch Autos unter den gemessenen Fahrzeugen waren. Ein Autofahrer war auch der Spitzenreiter des Tages; sein Wagen war in Lindlar-Breun statt der erlaubten 70 km/h mit 123 km/h unterwegs. Das schnellste Motorrad lag an gleicher Stelle mit 122 km/h nur knapp dahinter. Beide Fahrer erwartet ein Fahrverbot von einem Monat und zwei Punkte in der Verkehrssünderdatei.

In 15 Fällen stellten die Beamten technische Mängel an Motorrädern fest. Für einen Motorradfahrer aus dem Ruhrgebiet endete an der Kontrollstelle an der Bever in Hückeswagen die gemeinsame Ausfahrt mit seinem Sohn als Sozius. Weil der Antriebsriemen des Motorrades nicht verkleidet war, bestand die Gefahr, dass der Sohn mit seinem Fuß in den Riemenantrieb hätte geraten können. So musste der Fahrer eine Rückfahrmöglichkeit für seinen Sohn organisieren und ihn erwartet eine Ordnungswidrigkeitenanzeige.

Insgesamt kam die Polizei in freundlicher Atmosphäre mit vielen Motorradfahrerinnen und Motorradfahrern ins Gespräch, die viel Verständnis für die Kontrollen aufbrachten und sich zum Teil sogar bedankten, obwohl an ihren Maschinen Mängel festgestellt worden waren. (red.-Montag, 15. April 2024)



Tödlicher Verkehrsunfall - Identität des Verstorbenen noch unbekannt

Much/Oberberg - Bei einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 189 (L189) am Montagmittag (15. April) ist der Fahrer eines im Ausland zugelassenen Pkw an der Unfallstelle verstorben. Gegen 12.50 Uhr wurden Rettungsdienst und Polizei alarmiert, weil ein Fahrzeug, ein bis zur Unkenntlichkeit zerstörtes viertüriges Luxus-Coupé, frontal gegen einen Baum auf der Wahnbachtalstraße in Höhe der Ortslage Much-Todtenmann geprallt war. Der Fahrer wurde vom Rettungsdienst aus dem Fahrzeug befreit. Trotz Reanimationsmaßnahmen konnte das Leben des Mannes nicht gerettet werden. Die Wahnbachtalstraße wurde zur Unfallaufnahme zwischen Herrenteich und Gutmühle gesperrt. Das Unfallaufnahmeteam der Polizei des Oberbergischen Kreises wurde zur Spurensicherung hinzugezogen.

Anhand der Unfallspuren ist zu vermuten, dass der Autofahrer die L189 in Fahrtrichtung Neunkirchen-Seelscheid befuhr und am Ausgang einer Linkskurve aus bislang ungeklärten Gründen nach rechts von der Fahrbahn abkam. Das Fahrzeug kollidierte mit einem Baum am Fahrbahnrand.

Die Identität des Fahrers konnte noch nicht zweifelsfrei festgestellt werden. Die Ermittlungen der Polizei zur Identifizierung dauern an.

Augenzeugen des Unfalls haben sich bislang nicht gemeldet. Es liegen jedoch Hinweise zum Verkehrsverhalten vor dem Unfall vor. Demnach sollen der Fahrer des verunglückten Coupés und der Fahrer eines anderen Fahrzeuges mit ausländischem Kennzeichen zuvor mindestens einen anderen Autofahrer überholt haben. Der andere Pkw konnte an der Unfallstelle nicht angetroffen werden. Entsprechende Fahndungsmaßnahmen der Polizei wurden eingeleitet.

Die Verkehrsunfallaufnahme dauert derzeit noch an. Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02241 541-3421 zu melden. (red.-Montag, 15. April 2024)



Brand auf Gelände eines Sägewerks

Hückeswagen - Auf dem Firmengelände eines Sägewerks in der Wiehagener Straße haben am frühen Sonntagmorgen (14. April) mehrere Holzplatten gebrannt. Der Brand wurde um 5:50 Uhr entdeckt. Nach ersten Schätzungen entstand ein Schaden von etwa 15.000 Euro. Der Brandherd liegt unmittelbar neben einem dortigen Fahrradweg. Die Brandermittlungen sind aufgenommen. Hinweise bitte an das Kriminalkommissariat 1 unter der Rufnummer 02261 81990.



Fahrer versuchte sich durch Flucht einer Kontrolle zu entziehen

Marienheide / Gummersbach - Durch Flucht versuchte sich ein 45-jähriger Autofahrer am frühen Sonntagmorgen (14. April) einer Verkehrskontrolle zu entziehen. Polizisten fiel gegen 3:08 Uhr in Marienheide auf der Gummersbacher Straße der 45-Jährige wegen seiner unsicheren Fahrweise auf. Sie entschlossen sich, den Fahrer zu kontrollieren, schalteten das Blaulicht ein und gaben entsprechende Anhaltesignale. Der 45-jährige Mann aus Mönchengladbach erhöhte daraufhin deutlich seine Geschwindigkeit, bog auf die K46 in Richtung Gummersbach ab und entfernte sich mit hoher Geschwindigkeit. Im Bereich der Becketalstraße konnte er schließlich mit Unterstützungskräften gestoppt werden. Bei seiner Festnahme leistete er keinen Widerstand. Wie sich herausstellte, stand er unter Alkoholeinfluss. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa 0,8 Promille. Zudem bestand der Verdacht, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. In seinem Auto fanden die Beamten Cannabis. Der 45-Jährige musste eine Blutprobe sowie seinen Führerschein abgeben. Zudem wurde sein Auto sichergestellt.



Spritztour mit Bagger – "Schnapsidee" mit Folgen

Windeck - Am Sonntagmorgen (14. April) meldete ein Zeuge der Polizei gegen 05:10 Uhr, dass in Windeck soeben ein Bagger entwendet wurde. Der Anrufer gab an, er gehe aufgrund von unkontrollierter Fahrweise davon aus, dass der Fahrer des Baggers betrunken sei. Im Bereich des Bachmühlenwegs konnten die Polizisten dann zwei Windecker im Alter von 18 und 19 Jahren antreffen. Auf einem nahegelegenen Grundstück war der gemeldete Bagger abgestellt. Eine Befragung der jungen Männer durch die Polizei ergab, dass beide den Vorabend zusammen verbracht und dabei Alkohol zu sich genommen haben. Im Verlauf der frühen Morgenstunden sei dann die Idee aufgekommen, eine Runde mit dem Bagger zu fahren, zu dem der 19-Jährige im Besitz eines Schlüssels war. Der 18-Jährige fuhr lediglich ein Stück auf dem Trittbrett des Baggers mit, während der ein Jahr Ältere das Fahrzeug nach kurzer Fahrt wieder an seinem Ausgangspunkt abstellte. Die Polizisten konnten bei der Befragung deutlichen Alkoholgeruch in der Atemluft der Heranwachsenden feststellen. Ein freiwilliger Atemalkoholtest bei dem Fahrer des Baggers ergab einen Wert von über 1,4 Promille. Seinen Führerschein stellten die Polizisten sicher und brachten ihn in ein Krankenhaus, wo ein Arzt eine Blutprobe entnahm. Den 19-Jährigen erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr.




 




Handy klingelt: Hallo Schatz…!



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