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Blaulicht
Aktuelle Berichte - Hinweise vom 21.06.2026

Flucht vor der Polizei endet in Grünstreifen
Betrüger mit Schockanruf erfolgreich
Zusammenstoß zwischen Auto und Motorrad
Unbekannte versuchen in Bankfiliale einzubrechen
Unbekannte stehlen hochwertiges E-Mountainbike
Kennzeichendiebe in Marienheide unterwegs


Weitere Meldungen:   19.06.2026  18.06.2026  16.06.2026  15.06.2026  14.06.2026  

Fahrer hatte „guten Grund“

Flucht vor der Polizei endet in Grünstreifen

Reichshof - Am Samstag (20. Juni, 2:20 Uhr) wollten Polizisten auf der Wiehler Straße (L96) in Reichshof-Wehnrath einen Citroen kontrollieren. Sobald die Beamten Anhaltezeichen gegeben hatten, beschleunigte der Fahrer sein Auto und versuchte augenscheinlich zu flüchten. Die sich anschließende Verfolgung erstreckte sich auf einer Strecke von etwa zwölf Kilometern über die Ortschaften Volkenrath, Drespe, Pettseifen, Berghausen, Dorn und Alpe.

Von Alpe fuhr der Citroen erneut Richtung Berghausen und wollte weiter über die "Bergstraße" wieder Richtung Dorn flüchten. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit verlor der Fahrer in einer Kurve die Kontrolle über sein Auto, kam nach rechts von der Fahrbahn ab, landete im Grünstreifen und versuchte fußläufig zu flüchten.

Polizeikräften gelang es, dem Fahrer habhaft zu werden; es handelte sich um einen 20-jährigen Reichshofer. Der 20-Jährige hatte keinen Führerschein. Weiter war der Citroen nicht zugelassen und eine Überprüfung ergab, dass die angebrachten Kennzeichen gestohlen waren. Da sich bei dem Reichshofer Hinweise auf den Konsum von Alkohol und Betäubungsmitteln ergaben, musste er eine Blutprobe abgeben. Das Fluchtauto wurde sichergestellt. Den 20-Jährigen erwartet nun ein umfangreiches Strafverfahren. (red.-21.06.2026 13:02)









Betrüger mit Schockanruf erfolgreich

Gummersbach - Dreiste Betrüger haben am Freitag (19. Juni) einen 82-jährigen Gummersbacher um Geld und Gold gebracht. Der Senior erhielt gegen 15:30 Uhr einen Anruf von einem Mann, der sich am Telefon als Polizeibeamter aus Gummersbach ausgab. Er berichtete, dass die Tochter des 82-Jährigen, bei einem Verkehrsunfall eine andere Person tödlich verletzt habe und sich nun in Untersuchungshaft befinde. Für die Freilassung werde jetzt Geld benötigt. Der 82-Jährige bot für die Freilassung seiner Tochter einen mittleren vierstelligen Bargeldbetrag sowie Goldbarren an. Kurz darauf wurde das Gespräch beendet. Gegen 18:30 Uhr erschien dann ein angeblicher Polizeibeamter an der Anschrift des Seniors; Geld und Gold wurden übergeben und der Abholer entfernte sich.

Aufgrund einer Sehbeeinträchtigung war es dem Senior nur schwer möglich, den Betrüger zu beschreiben. Der Abholer war jung (ca. 18-20 Jahre alt) und trug grüne Kleidung.

Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 3 unter der Telefonnummer 02261 8199-0 oder unter der E-Mail-Adresse poststelle.oberbergischer-kreis@polizei.nrw.de entgegen.

Mit einem Schockanruf setzten die Betrüger, die sich ohnehin in einer emotionalen Ausnahmesituation befindlichen, meist älteren Personen unter Druck. In den Anrufen geben sich die Betrüger als Polizeibeamte, Staatsanwälte oder Richter aus und behaupten beispielsweise, dass ein naher Angehöriger einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe, bei dem jemand verletzt oder sogar getötet wurde. Um eine bevorstehende Haft zu verhindern, fordern sie die angerufene Person auf, einen Geldbetrag oder Schmuck/Edelmetall zu zahlen bzw. zu übergeben.

Die Polizei warnt eindringlich vor dieser Masche und rät:

- Seien Sie misstrauisch bei Anrufen, in denen Geldforderungen
gestellt werden, insbesondere wenn die Anrufer Druck ausüben
oder eine emotionale Notlage ausnutzen.
- Beenden Sie das Telefonat und informieren Sie sofort die Polizei
über die 110.
- Versuchen Sie, die betreffende Person selbst zu erreichen, um
die Angaben zu überprüfen.
- Geben Sie unbekannten Personen keine Auskünfte über Ihre
Vermögensverhältnisse oder andere sensible Daten.
- Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte
Personen, angebliche Mitarbeiter von Polizei,
Staatsanwaltschaften, Gerichten oder Geldinstituten.



Zusammenstoß zwischen Auto und Motorrad

Lindlar - Auf der L84 (Burghof), zwischen Vellingen und Hohkeppel, kam es am 20. Juni (Samstag) zu einem Zusammenstoß zwischen einem Motorrad und einem Auto. Ein 58-jähriger Autofahrer aus Hennef fuhr von Hohkeppel in Richtung Vellingen, als ihm gegen 12:10 Uhr kurz vor einer Kurve ein 67-Jähriger auf seinem Motorrad entgegenkam. Der Autofahrer konnte sehen, wie der Zweiradfahrer eine unvermittelte Lenkbewegung machte und unmittelbar darauf mit der linken Fahrzeugseite seines Autos kollidierte. Der 67-Jährige kam zu Fall und rutschte über die Fahrbahn. Dabei zog er sich schwere Verletzungen zu. Rettungskräfte brachten den 67-Jährigen aus Markgröningen in ein Krankenhaus. Der 58-jährige Hennefer und seine 56-jährige Beifahrerin überstanden den Verkehrsunfall verletzungsfrei. Weder das Auto noch das Motorrad waren noch fahrbereit, sie mussten abgeschleppt werden.



Unbekannte versuchen in Bankfiliale einzubrechen

Wiehl - Kriminelle wollten am 18. Juni (Donnerstag) in eine Bankfiliale in der Oberwiehler Straße einbrechen. Auf Videoaufzeichnungen ist zu sehen, wie zwei schlanke und mit Stirnlampen ausgerüstete Personen mehrere Minuten versuchen, die Tür zum Foyer aufzuhebeln (3:48 Uhr bis 3:51 Uhr). Als ihnen dies misslang, flüchteten sie in unbekannte Richtung von der Örtlichkeit.

Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat Waldbröl unter der Telefonnummer 02261 8199-0 oder der E-Mail-Adresse poststelle.oberbergischer-kreis@polizei.nrw.de entgegen.



Unbekannte stehlen hochwertiges E-Mountainbike

Engelskirchen - Im Zeitraum vom 18. Juni, 14 Uhr bis 20. Juni (Samstag), 10 Uhr haben Kriminelle ein E-Bike in der Straße "Am Sondersiefen" gestohlen. Das Fahrrad befand sich im Fahrradkeller eines Klinikparkhauses. Den Unbekannten gelang es gewaltsam das Schloss am Fahrradkeller zu öffnen und das E-Bike zu stehlen.

Bei dem gestohlenen Fahrrad handelt es sich um ein E-Mountainbike des Herstellers "Specialized" (Modell: Levo Expert) in der Farbe Anthrazit. Es entstand ein geschätzter Vermögensschaden im oberen vierstelligen Bereich.

Hinweise nimmt Kriminalkommissariat Wipperfürth unter der Telefonnummer 02261 8199-0 oder der E-Mail-Adresse poststelle.oberbergischer-kreis@polizei.nrw.de entgegen.



Kennzeichendiebe in Marienheide unterwegs

Marienheide - Auf Autokennzeichen hatten es Unbekannte in der Nacht auf Samstag (20. Juni) abgesehen. Die Diebe machten sich auf einem Park & Ride-Parkplatz in der Bahnhofstraße an vier Autos zu schaffen. An drei der geparkten Fahrzeuge rissen sie sowohl die vorderen als auch die hinteren Kennzeichen ab, bei einem vierten Fahrzeug nur das vordere. An allen Autos wurden dadurch die Kennzeichenhalterungen beschädigt. Ein Anwohner hörte gegen 1:10 Uhr Geräusche von dem nahegelegenen Parkplatz, ging ans Fenster und stellte zwei Personen fest, die augenscheinlich an den Autos herummanipulierten. Als der Anwohner ihnen etwas zurief, flüchtete eine Person fußläufig in Richtung Bahntrasse und die andere in Richtung Bahnhofstraße.

Die Kennzeichendiebe waren ca. 18-20 Jahre alt, einer war dunkel gekleidet, der andere trug ein helles T-Shirt.

Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat Wipperfürth unter der Telefonnummer 02261 8199-0 oder der E-Mail-Adresse poststelle.oberbergischer-kreis@polizei.nrw.de entgegen.




 




Handy klingelt: Hallo Schatz…!



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