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Gemeinde Reichshof unterstützt Tierheim mit Spende

Tierfreunde hoffen auf Hilfe

Die Einnahmen durch Tierheimfeste schaffen nur eine vorübergehende Entspannung der finanziell angespannten Situation.
Wiehl - Über ihre Arbeit, aber auch über die angespannte finanzielle Situation des Tierheims Koppelweide informierte der Tierschutzverein Oberberg in der Sitzung des Ausschusses für Jugend, Soziales, Schule und Sport in Reichshof. Der Tierschutzverein hat mit der Gemeinde Reichshof einen Fundtiervertrag, der den Tierfreunden lediglich 13 Cent pro Kopf der Bevölkerung einbringt.

Zwar hat die Gemeinde Reichshof dem Wiehler Verein im vergangenen Jahr mit einer Spende weiter geholfen und stellt auch für das laufende Jahr eine weitere Spende in Aussicht, aber als Dauerlösung könne nur eine höhere Pro-Kopf-Pauschale dienen. Darüber waren sich alle einig. So zahlt die Stadt Wiehl bereits 50 Cent pro Einwohner, Gummersbacher 26 Cent und Bergneustadt 25 Cent.

Die Tierfreunde aus Wiehl kämpfen mit einem jährlichen Minus von 60.000 Euro. Den Einnahmen von rund 244.000 Euro, stehen Ausgaben von 304.000 Euro entgegen. Würden alle Vertragspartner ihren Obolus auf 50 Cent pro Einwohner erhöhen, könnte das Tierheim Koppelweide auch dringend notwendige Investitionen vornehmen. Dank der großzügigen Unterstützung der Familien Kotz und Knipping, die insgesamt rund 100.000 Euro gespendet haben, konnte der Betrieb des Tierheims fortgeführt werden. Der Kampf ums Überleben gehe aber weiter, so Horst Giesen, Schriftführer des Tierheims Koppelweide. (oh-04.02.2012 21:22)


 


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