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Einweihung der „Rhein-Arena“ mit vielen Highlights

Im Pokalspiel siegte „Lochfraß“ über „Bauhof“

Morsbach - Von Rom bis in die Rhein-Arena ist es in der Gemeinde Morsbach nur ein Katzensprung. Denn seit Sonntag ist die Republik um eine Attraktion reicher. Unter einigem Zuschauergedränge erstürmten zahlreiche „namhafte“ Fußball-Mannschaften den neuen Platz in Rhein, der dieser geballten Belastung kaum standhielt. Die Kicker spielten zur Begeisterung des Publikums trotz heftigen Regenschauern das Grün vom Platz …

Alter Bolzplatz wieder in der Hand der „Rheener“

In idyllischer Lage, direkt am Waldrand, dicht an der Grenze zu Rheinland-Pfalz, liegt die neue „Rhein-Arena“ von Morsbach. Der alte Bolzplatz, der zwischenzeitlich in öffentlicher und privater Hand lag, steht jetzt unter der Regie der Dorfgemeinschaft Rhein e.V. Zum Premierenspiel am Sonntag waren Teilnehmer und Zuschauer bei bester Stimmung und freuten sich über den neuen Platz an der alten Realschule mit seinen vielfältigen Sport- und Freizeitmöglichkeiten.

Auch Morsbachs Bürgermeister Raimund Reuber sieht in der „Rhein-Arena“ am neuen Asylantenheim eine Einrichtung zur sinnvollen Freizeitgestaltung für Kinder und Jugendliche und gleichzeitig eine hervorragende Möglichkeit der Begegnung im Spiel mit Kindern aus anderen Kulturen. „Der Ort Rhein hatte für seine Duldsamkeit und sein Verständnis eine Anerkennung verdient. Dies ist ein Teil davon“, so Reuber in seinem Grußwort zur Eröffnung.

Dorfgemeinschaft Rhein Bewirtung
Profis hätten aufgegeben

Während die Jugend- und Hobbymannschaften dem subtropischen Klima mit schließlich monsunartigen Regengüssen trotzten, die Zuschauer ihre Favoriten ebenso vom Wetter unbeeindruckt anfeuerten, sorgte die Dorfgemeinschaft Rhein e.V. für einen reibungslosen Ablauf und das leibliche Wohl.

In den jeweils zwölf Minuten dauernden Spielen gaben die Kicker aus Morsbach, Rhein, Eugenienthal und Siedenberg alles. Selbst die absolute Unbespielbarkeit des Platzes hielt sie nicht davon ab, mit vollem Spieleinsatz um den von Peugeot Deutschland gesponserten „Rhein-Pokal“ zu kämpfen. Auch die Schieris sahen keinen Grund, wegen „dem bisschen Rän“ das Pokalspiel abzupfeifen.


Helmut Fuhr, „Die alte Eiche“ aus Wallerhausen gab alles, konnte aber die Pille für das Team „Knochenbrecher“ nicht immer aus dem Netz halten
Bei dieser genialen „Schlammschlacht“ blieben ein paar kleine Blessuren zwar nicht aus, die aber vom Medical-Team Re-action sofort behandelt wurden, das auch die Mannschaft „Knicker-Knacker-Knochenbrecher“ stellte.

Ins Finale kam schließlich auch das in der fünften Jahreszeit als eher gemütlich bezeichnete Bauhof-Team, das sich im Elfmeterschießen gegen den SC-Lochfraß dann doch geschlagen geben musste.

Die Ermittlungen des detailgetreuen Spielablaufs zwischen den teilnehmenden Mannschaften Alt-Rhein I und II, SC-Lochfraß, Bauhof, Siedenberger, Knicker-Knacker-Knochenbrecher, Youngsters, Die wilden Rheiner sowie die Vergabe der weiteren von der Fahrschule Dieter Schmidt gestifteten Pokale, dauern noch an. Sobald die Aufzeichnungen trocken gefönt sind, kommen die Ergebnisse, hieß es seitens des Veranstalters. (gbm-19.7.2004 21:58)






 


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