Eckenhagen - Pünktlich zum Auftakt der Wintersportsaison berichtete der WDR in seiner „Lokalzeit Köln“ vom Wintersportgebiet Eckenhagen Blockhaus. Sieben Zentimeter Schnee und das Stichwort „Rodeln gut“ waren ausschlaggebend für den Sender, der täglich ein Millionenpublikum erreicht, aktuelles über Reichshof zu berichten. Kurzfristig reiste das Kamera-Team um Sabine Lunau an, damit noch bei Tageslicht die schönsten Impressionen im Kurort Eckenhagen und der verschneiten Landschaft eingefangen, sowie am Abend vier mal live berichtet werden konnte.
Für die Kurverwaltung Reichshof hieß das Streß pur, musste doch innerhalb weniger Stunden ein attraktives Programm am Ski-Steilhang für die Kamera organisiert werden. Das Ergebnis konnte sich jedoch sehen lassen. Ein eigens dafür ausgebildeter „Zapfenpflücker“, Forstwirtschaftsmeister Heinz Dieter Hermann, kletterte 25 Meter auf einen Baum, um zu demonstrieren, wie Saatgut für die Waldvermehrung gewonnen wird. Daniel Müller-Habbel, Forstwirtschaftsmeister und Revierleiter Puhlbruch, zeigte sein Kunst, aus einem Stück Fichtenstamm nur mit der Motorsäge Figuren zu schnitzen. Dekorativ standen Pilz, Eule und Co. im Schnee für die Kamera bereit.
Rechtzeitig zum Beginn der Live-Übertragung brannte ein großes Lagerfeuer, für das zuvor der Bauhof der Gemeinde Reichshof eigens einen abgestorbenen Baum gefällt und zerlegt hatte. Eine rasch zusammengetrommelte Zuschauerschar aus Reichshofern und Gästen des Reha-Zentrum Reichshof bildeten den Hintergrund für die nun folgenden Interviews mit Kurverwaltungsleiter Lothar Selbach und Kultursachbearbeiterin Uta Stawinoga sowie Kommentare und Informationen der Moderatorin. Günter und Klaus Littfin vom Ski- und Rodelverleih versorgten Gäste und Helfer mit köstlichem Glühwein. Was schließlich über die Bildschirme in den Wohnzimmern flatterte, überzeugte wieder viele Gäste, wie sich an der Zahl der anschließenden Anfragen zeigte. (oh-22.12.2004 14:47)
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