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| Die Podestläuferinnen des TuS Wiehl ESC beim Ruhr Cup in Essen mit Cheftrainerin Gabriele Krakau. Von links: Julie Marie Schemmel, Gabriele Krakau, Victoria Fritz, Eleah Doreen Bär (Foto: Charlotte Schemmel) |
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Wiehl / Essen - Mit vier Podestplätzen starteten die Eiskunstläuferinnen des TuS Wiehl Eissportclubs beim Ruhr Cup 2026 in Essen am 10. und 11. Oktober 2026 in die neue Wettkampfsaison. Damit zahlte sich die intensive Trainingsarbeit auf fremdem Eis in Troisdorf bereits beim ersten Wettbewerb der Saison aus.
In der Kategorie Anwärter Mädchen dominierte Victoria Fritz mit einem sauberen und souveränen Auftritt. Sie blieb fehlerfrei und gewann mit vier Punkten Vorsprung vor der Zweitplatzierten. Besonders hohe Wertungen in den Programmkomponenten unterstrichen die Qualität ihres Vortrags.
Julie Marie Schemmel komplettierte das starke Wiehler Ergebnis in dieser Kategorie mit Platz drei. Ein Sturz beim Doppelsalchow kostete sie Punkte. Mit ihrem flüssigen Laufstil und guten Pirouetten machte sie jedoch Boden gut und sicherte sich einen Platz auf dem Podest.
In der Kategorie Jugend Damen erkämpfte sich Eleah Doreen Bär verdient den dritten Platz. Sie zeigte alle Elemente sauber, bevor sie am Ende ihrer Kür beim Doppelflip stürzte. Noch leicht erkältet, fehlte ihr in der Schlussphase die nötige Kraft. Ihr ansonsten sauberer Auftritt wurde dennoch mit einem Podestplatz belohnt.
Bei den Junioren Damen setzte sich Lilli Reier an die Spitze. Trotz eines Fehlers in der geforderten Sprungkombination übernahm sie nach dem Kurzprogramm die Führung und verteidigte diese in der Kür. Dabei zeigte sie zwei gute Doppelaxel sowie Pirouetten mit hohen Schwierigkeitsleveln. Zwar musste sie beim Dreifachsalchow einen Sturz hinnehmen, überzeugte läuferisch jedoch mit einem stabilen und harmonischen Vortrag und sicherte sich den Gesamtsieg.
In der Kategorie Nachwuchs B erreichte Viktoria Kimbel mit einer fehlerfreien Kür den fünften Platz. Ihr ausdrucksstarker Vortrag und die Leichtigkeit auf dem Eis zeichneten ihren Auftritt aus.
Matilda Pfeifer belegte bei der Wettbewerbspremiere ihres neuen Kürprogramms Rang sechs. Noch zeigten sich leichte Unsicherheiten und nicht alle geplanten Doppelsprünge gelangen.
Auch Joleen Wagner stellte erstmals ihr neues Kürprogramm vor. Sie startete gut und überzeugte mit einem sehr schönen Vortrag. Zum Ende fehlten ihr jedoch Kraftreserven. Bei der letzten Sprungkombination und der Schlusspirouette machten sich konditionelle Schwierigkeiten bemerkbar. Am Ende stand dann Platz acht für sie.
Besonders erfreulich waren die durchweg sehr guten Bewertungen der Programmkomponenten bei den Wiehler Starterinnen in den Kategorien Anwärter Mädchen und Nachwuchs B. Mit ihren läuferischen Fähigkeiten und der Choreografie ihrer Programme sammelten sie wichtige Punkte.
Zusammen mit den vier Podestplätzen bestätigten diese Bewertungen den Einsatz der Läuferinnen in der Vorbereitung. (red.-15. Oktober 2026)
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| Die Eiskunstläuferinnen des TuS Wiehl ESC beim Ruhr Cup in Essen mit Cheftrainerin Gabriele Krakau. Von links: Julie Marie Schemmel, Gabriele Krakau, Victoria Fritz, Viktoria Kimbel, Joleen Wagner, Matilda Pfeifer, Eleah Doreen Bär (Foto: Charlotte Schemmel) |
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