Nach über 60 Jahren ehrenamtlicher Arbeit in der Gemeinde Marienheide heißt es für den Hundesportverein GHSV-Wildbahn e.V. Abschied zu nehmen
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| Foto: GHSV Wildbahn e.V. |
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Marienheide - Über sechs Jahrzehnte lang war der Verein ein Teil von Marienheide. Generationen von Menschen haben hier mit ihren Hunden trainiert, gelernt, gelacht und gemeinsam Erfolge gefeiert. Der Verein hat unzählige Mensch-Hund-Teams auf dem Weg zur Begleithundeprüfung und zum Hundeführerschein begleitet. Die Hundetrainer haben den Hundebesitzern den Hundesport näher gebracht und gemeinsam mit ihnen herausgefunden, welche Beschäftigung und Ausbildung für das jeweilige Team sinnvoll und passend ist. Dabei ging es nicht nur um sportliche Leistungen.
Der Verein hat einen wichtigen Beitrag für das Zusammenleben von Mensch und Hund in der Gemeinde Marienheide und darüber hinaus geleistet.
Durch die ehrenamtliche Arbeit wurden Hundebesitzer bei der Erziehung ihrer Hunde unterstützt. Es wurden Welpenkurse angeboten und damit bereits der Grundstein für einen guten und sicheren Umgang zwischen Mensch und Hund gelegt. Es wurde Bindungsarbeit vermittelt, bei Problemen in der Erziehung geholfen und gezeigt, wie Hunde sinnvoll beschäftigt und ausgelastet werden können.
Denn ein gut ausgebildeter und gut geführter Hund bedeutet auch mehr Sicherheit für die Menschen, die mit Hunden leben und ihnen im Alltag begegnen. Die Vereinsmitglieder haben ehrenamtlich Hunderennen organisiert, Turniere veranstaltet, Prüfungen vorbereitet und durchgeführt und unzählige Stunden ihrer Freizeit investiert. Und nun ist Schluss.
Das Vereinsgelände in Griemeringhausen muss wegen der Erweiterung des Gewerbegebietes aufgegeben werden. Was die Vereinsmitglieder und den Vorstand dabei besonders traurig und enttäuscht macht: Es scheint in der Gemeinde Marienheide nicht möglich oder nicht gewollt zu sein, dem Verein ein geeignetes Ersatzgelände zur Verfügung zu stellen. Ein Verein, der über Jahrzehnte seine Freizeit, sein Wissen und seine Kraft dafür eingesetzt hat, Menschen bei der Ausbildung ihrer Hunde zu unterstützen, hätte aus Sicht des Vereins mehr Wertschätzung und Unterstützung verdient.
Man kann nicht einfach die mehr als 60 Jahre ehrenamtliche Arbeit, Erfahrung, Gemeinschaft und Engagement ersetzen, die hinter einem solchen Verein stehen. Die Vereinsmitglieder sind traurig, enttäuscht und auch ein Stück weit fassungslos, dass eine so lange Geschichte in der Gemeinde auf diese Weise zu Ende geht. Der Verein bedankt sich bei allen Menschen und Hunden, die den Verein über die Jahrzehnte begleitet und zu dem gemacht haben, was er war. „Danke für das Vertrauen, für die vielen gemeinsamen Stunden, für die Freundschaften und für die unzähligen schönen Erinnerungen“. (red.-22.10.2026)
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